US-Autorenverband verklagt Google: Verletzung von Urheberrechten

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von catean, 22. September 2005.

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  1. catean

    catean Byte

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    92
    Google bleib bei deinen Leisten. Ich finde, dass es besser wäre, seine Basisanwendung die Suchmaschine verbessern würde. Wer heute etwas Wichtiges oder Aktuelles sucht, bekommt zuvordert einen Haufen alter und abgelaufener Schmarren vorgesetzt.
    Enzo
     
  2. sens

    sens Byte

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    42
    Man kann es ja verstehen, dass die Autoren möglichst viel Geld verdienen wollen. Doch inzwischen wird das auch zum echten Ärgernis, wenn man merkt, dass mehrfach abkassiert werden soll. Jeder Nutzer eines Druckers, Scanners oder Rohlings zahlt zwangsweise Abgaben an Autoren, von denen er bisher überhaupt nichts gehört hat. Noch ärgerlicher wird es, wenn es sich um Autoren handelt, die mit öffentlichen Geldern subventioniert werden. Siehe die Bereiche Forschung und Lehre. Mit welchem Recht werden eigentlich Tantiemen für Werke längst verstorbener Autoren kassiert?
    Ich kann nur hoffen das Google sich durchsetzt. Das Internet war als freies Medium für den kostenlosen Austausch von Informationen gedacht und soll jetzt zwangskommerzialisiert werden!! Nein Danke.
     
  3. steppl

    steppl Halbes Gigabyte

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    Du glaubst doch nicht ernshaft, dass google diese Philosophie fährt? Dass die solche Daten auf Dauer unentgeltlich zur Verfügung stellen wollen?
    Google macht mir in Sachen "beinharem Kapitalismus" mehr Angst als jedes andere Unternehmen in der Branche.

    Und was den freien Austausch von Informationen betrifft: Es muss jemanden geben, der diese auch gerne kostenlos zur Verfügung stellt. Die Autoren wollen aber verständlicherweise ihren Lebensunterhalt bestreiten.
     
  4. sens

    sens Byte

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    42
    Bitte keine Vorurteile. Ich kann nicht erkennen, daß jene Autoren unentgeldlich für ihre Verlage gearbeitet haben! Aus dem Bericht geht hervor, dass Google die Zweitrechte von den Verlagen erworben hat. Da es zu mühselig scheint, mit den Verlagen über höhere Entgelte für die Zweitverwertung zu prozessieren, wählt man diesen dubiosen Weg. -
    Google wird wie das private Fernsehen auch hauptsächlich über die Werbung finanziert. Aber das ist auf dieser Seite auch so und wird damit von mir als "Preis" für diese Leistung akzeptiert.
    Kostenpflichtige Premium Angebote werden dagegen ignoriert. Der Dienstleister muß sich schon entscheiden womit er sein Angebot finanziert. Der Preis der Werbung richtet sich ja nach der Anzahl der Zugriffe oder wie beim Privatfernsehen nach dem "Marktanteil".
    Es wird nur zu gerne vergessen, dass der Nutzer jeden Monat recht happige Entgelte für den Zugang zum Netz zu entrichten hat und auf zahlreiche Geräte und Verbrauchsmaterialien Abgaben leistet. Diese dienen dazu die Inhalte im Netz zu finanzieren. (Tantiemen für die Autoren)
     
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