Verband tobt: Telekom will Miete für "letzte Meile" erhöhen

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von HighTech, 18. Februar 2005.

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  1. HighTech

    HighTech Byte

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    "Der ehemalige Monopolist"??Wenn die Sache nicht so ernst währe müsste man sich totlachen.Für mich ist die Telekom nach wie vor ein Monoplist!!Könnten sie sonst den Konkurrenten ihre Preise diktieren?Anstatt die Möglichkeit zu nutzen,Deutschland in diesem Sektor nach vorn zu bringen,zählt nur allein die Profit-Maximierung,alles wird ausgebremst und die Politik schaut ohnmächtig zu.Aber warscheinlich sitzen zu viele Abgeordnete im Bundestag,die in dubiosen "Nebeneinkünften" von der Telekom Geld kassieren und alles bleibt wie es ist.

    siehe auch:
    http://www.pcwelt.de/forum/threadpost736433.html
     
  2. knop290

    knop290 Kbyte

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    Man muss das Logo mal vergrössern: http://www.brainwork-graphics.de/1.jpg
     
  3. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Welcher Anbieter hat denn sonst noch irgendwo eine letzte Meile, für die er von anderen Miete verlangen kann?

    Also ist Telekom Monopolist für die letzte Meile. (Und für manchen, der sich überhaupt noch nicht mit den Möglichkeiten des Marktes befaßt hat, gibts immer noch die Deutsche Bundespost)

    MfG
     
  4. Lutrician

    Lutrician ROM

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    3
    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo euer Problem ist.
    Sicher, wenn man es so betrachtet, streicht die Telekom nur Geld ein ohne irgendwas zu machen, aber habt ihr auch schon mal hinter die Kulissen geschaut??

    Wenn ihr einen Anschluss beauftragt, wird so gut wie alles bei der Telekom bearbeitet, von der Telekom geschaltet und auch die entsprechende Technik (inkl. Instandhaltung) zur Verfügung gestellt, die ja auch nicht gerade billig ist, und der jeweilige Netzbetreiber kann anschließend darüber machen was er will ??? Das kann doch auch irgendwo nicht sein !!!

    MfG
    Lurician
     
  5. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Richtig. Dafür kassiert die Telekom die Miete. Es ist eine Standardleistung, für die gibts dann Standardkohle.


    Warum denn nicht. Welche Leistung zu erbringen ist, ist doch jeweils vertraglich gesichert. Wo also ist das Problem? Die Telekom bleibt als Eigentümerin der letzten Meile eben Monopolist. Folglich wird die Regulierungsbehörde da noch viel behördlich zu regulieren haben...

    MfG Raberti
     
  6. Lutrician

    Lutrician ROM

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    ich habe ja auch nichts dagegen, das die anderen Netzbetr. wird der Ltg machen was sie wollen, nur dann sollte man doch irgendwo die Telekom auch machen lassen was Sie will, oder nicht??

    Viele beklagen sich zum Beispiel über teure Gebühren, sei es Grundgebühr oder Telefongeb., aber kaum einer weiß auch, das sie Telekom das nicht gerade freiwillig tut. Sie könnte wesentlich mehr für weniger anbieten, aber Regulierungsbehörde sei dank, wird dem ein Riegel vorgeschoben. So sehe ich das zumindestens.

    Zum Thema Standardleistung, sicher, die Telekom stellt eine Leistung bereit und der Netzbetr. zahlt dafür, nur, das der NB weniger bezahlt, als das ganze Sache an Aufwendungen/Interhaltung kostet, somit ist die Telekom dann wieder der Angeschissene, weil am Ende keine Gewinn, sondern Miese dabei rausspringen.
     
  7. DIAMANT

    DIAMANT Halbes Megabyte

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    @ knop290
    :totlach: :muhaha: :totlach:

    Nun aber Spaß beiseite. Die T-Com wird nie genug kriegen, es war, ist und wird auch so bei einem Monopüol bleiben. Es gibt zu wenig (wenn überhaupt) konkurrenz bei der "Last mile".

    Was die Instandhaltungskosten angeht, so sollte die Telekom mal dran denken gleich beim Verlegen neuer leitungen dafür zu sorgen dass diese auf dem aktuellstem Stnd der Technik sind und auch so verlegt werden dass man die Wartungsarbeiten möglichst schnell und ohne großen Aufwand durchführen kann.

    Gruß.
     
  8. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Klar, die RegTP hat den Daumen auf den Gebühren, aber ohne RegTP würden Phantasiepreise verlangt, die jegliche Versuche, gewollte Konkurrenz zu etablieren, gleich im Keim ersticken würden.

    Und Instandhaltungskosten?
    An dem Bürgersteig vor dem Haus hier wurde seit ca. 30 Jahren nicht gebuddelt. Mein DSL-Anschluß läuft also über Kupferleitungen, die mindestens genauso alt sind. Wo ist denn da die Arbeit, um das Netz instandzuhalten? Die spielt sich allenfalls in den Knotenpunkten ab, wo die ollen Drehhebelwähler (oder wie die hießen) durch digitalen Kram abgelöst wurden. (Wobei mir auch keiner erzählen kann, daß die Lieferanten daran nichts verdient hätten) Und wie das bei den digitalen Teilen so üblich ist, gibts da folglich nur noch das alte Karte-raus-rein-Spielchen im Fall von Defekten.
    Wenn hingegen draußen ein Bagger das Kabel zerreißt, ist wieder Handarbeit gefragt. Aber die Kosten tragen dann auch nicht die Endkunden, sondern Baggerpilot und/oder Baggerunternehmen.

    MfG Raberti
     
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