Verbraucher Initiative: Internet-Apotheke im Notfall nicht empfehlenswert

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von socke, 2. März 2004.

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  1. frankie-13

    frankie-13 Kbyte

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    175
    Dieser Hinweis der Verbraucher Initiative zeigt mal wieder auf, woran unser Einzelhandelssystem seit langem krankt: die Verdrängung der kleinen, individuellen Einzelhändler durch seelenlose Großkonzerne.

    Im Lebensmittelbereich ist das inzwischen eine seit Jahrzehnten gewachsene Negativentwicklung. Die großen Einkäufe machte man plötzlich nur noch im Supermarkt - für "Tante Emma" blieb nur noch das Päckchen Salz oder das halbe Pfund Butter, das man beim Großen vergessen hatte. Die Folge: "Tante Emma" machte keine Umsätze mehr und ging kaputt. Inzwischen erwischt es auch die Supermärkte in den Innenstädten und Wohngebieten, die einst die kleinen Einzelhändler kaputt gemacht hatten. Denn inzwischen fährt man ja zu den Großmärkten und Einkaufszentren auf der grünen Wiese, wo man seine Benzinkutsch' dírekt in einkaufswagengerechter Position abstellen kann - bloß keinen Meter laufen!!! - und keine Parkscheine lösen muss. Wer älter ist oder keine Kutsch' hat - Pech gehabt!

    Und nun droht den Apotheken das gleiche Schicksal. Die großen Umsätze gehen via Internet an die ach so billigen Versandhäuser in ganz Europa, und für den Apotheker bleibt die Akutversorgung. Davon kann er auf Dauer nicht leben und wird irgendwann schließen. Die Apotheken haben uns durch Beratung, Nacht- und Notdienste sowie ihre flächendeckende Präsenz ein beispielhaftes System der Hilfe im Krankheitsfall geschaffen. Dieses wird jetzt leichtfertig aufs Spiel gesetzt, nur weil Krankenkassen und Patienten meinen, hierdurch ein paar Kröten sparen zu können. Das können wir doch nicht wirklich wollen?

    Gruß frankie
     
  2. Pate

    Pate Byte

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    80
    Auch nicht schlecht, wenn ich Medikamente dringend brauche bestelle ich die doch nicht per Internet sondern hole mir die aus der Apotheke. Das sollte doch wohl jedem klar sein, oder?

    Ich rufe den Notarzt oder die Polizei ja auch nicht per mail. :rolleyes:

    Cool finde ich das das z.B. die Polizei auf ihren Seiten teilweise hinschreiben muß das Mails nur einmal am Tag abgerufen werden und somit für Notrufe gänzlich ungeeignet ist :aua:


    Pate
     
  3. socke

    socke Byte

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    93
    Nach meinen Erfahrungen, die inzwischen auf ca, 1 Jahr beruhen, sollte man zumindest 1 Woche einplanen. Als gesetzl. Kassenpatient, Private aber sicher auch, muss man ja erst das Rezept zuschicken, dann die Bearbeitung und per Päckchen die Zusendung. In der Regel also meist 1 Woche.
    Dafür spart man aber Geld und die Qualität ist vollkommen okay.
    Sehr empfehlenswert für chronisch Kranke oder Medikamente, die mal wieder aufgefüllt werden müssen (Schmerztabletten, prophylaktische Arznei etc.). Bei akuten Beschwerden ziehe ich aber auch die Apotheke in meiner Straße vor.
     
  4. Stucki2000

    Stucki2000 Byte

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    96
    :D :D HAHAHAHAHAHAHAHAHA !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Allein dieser Satz reicht doch wohl schon zum kaputtlachen
    :D :D HAHAHAHAHAHAHAHAHA !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Neee, mal ernsthaft: Die 'Verbraucher-Initiative' hält den 'Verbaucher' doch wohl für total beschränkt.

    Uschi: "Du Schatz, ich hab heut keine Lust.... mein MIGRÄÄÄNE......"
    Kalle: "Dat ham wa gleich, ich bestell dir kurz wat im Netz bei Doc Morris...."

    LOOOOOOOOOL :volldoll:
     
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