Verbraucherschützer fürchten Überwachung durch "Schnüffelchips"

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von RaBerti1, 19. April 2004.

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  1. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Und was Fortschritt ist, und was nicht, das bestimmt er? Oder wie? :spinner:

    Ich bin für mehr Fortschritt beim Schutz der Verbraucherdaten!

    Mehr über RFID-Chips gibts hier.

    MfG Raberti
     
  2. Gothic

    Gothic Byte

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    Jepp,da geb ich dir recht,das mit der Überwachung mehr wird.

    Naja,wenn es deine Frau genau gesagt hast wo du was abgehoben hast. War es sicher ein kleiner shock für dich,was man alles von einem Menschen erfahren kann.

    Aber auch ohne solche karten,ist man sowiso schon überwacht. Wenn ich alleine schon an das Finanzamt denke was die alles wissen über dich. Nun für dich mag die Bankomatkarte besser sein als für mich,bei mir war es das Falsche,da ich nur noch abgehoben habe ohne nachzudenken,auch wenn ich Überzogen hatte. Für mich ging es zu einfach,und hatte keine Grenzen mehr gekannt.

    Was kostet das,ach was solls Karte rein und nicht nachdenken,so wahr es leider bei mir.

    Für einem ist es gut,für den Anderen nicht.

    Schönes Wochenende,wünsch ich an allen User und der Pc-welt.
    :D
     
  3. Klaublinger

    Klaublinger Byte

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    Ändert nichts -
    ich hatte das gegenteilige Problem, wenn ich Geld in der Tasche hatte, war's plötzlich ausgegeben und ich konnte mich beim besten Willen nicht mehr erinnern, für was.
    Klar - ausschließlich meine Schuld.
    Seit ich sehr viel bargeldlos mache, habe ich wenigstens eine Abrechnug, wofür ich mein Geld ausgegeben habe (auch wenns genauso schnell weg ist).

    Aber eine wahre Geschichte dazu:
    Vor über einem Jahrzehnt war ich mit einer Banksangestellten verheiratet, die praktischerweise auch mein Konto verwaltete.
    Einmal überraschte sie mich mit der Frage, wozu ich um Mitternacht in Wien am Stehphansplatz (ganz in der Nähe einiger sehr anrüchiger Bars) am Bankomaten Geld abgehoben hätte. Das war zwar damals eine ganz harmlose Dienstreise, aber erkläre das mal einer Frau.

    Also die Überwachung gibts schon lange - nur wird's halt immer mehr.

    Ingo
     
  4. Gothic

    Gothic Byte

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    Jeep,das mit dem Bargeld Zahlen ist wichtig. Hatte Früher auch viel mit der Bankomat bezahlt u. mich in Hauffen schulden Bewegt.

    Wo man aber wieder sehr schwer rauskommt. Du hast recht,was man in der Hand hatt ist wichtig,und nicht was man alles mit der Karte machen kann. Da versieht man sich aber kräftig,es ist mir eine Lehre geworden,und in Zukunft nehme ich auch keine Bankomat karte mehr.

    Schönes Wochenende an alle User :D
     
  5. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Wer da sagt: "Das ist alles schon Realität!", der hat schon verloren.

    Gewöhnt Euch lieber wieder an das Bezahlen mit Bargeld.

    MfG Raberti
     
  6. Gothic

    Gothic Byte

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    kayJay genau wie du es sagst,deine meinung ist ein wahres Wort für mich.

    Ich hätte es nicht besser ausdrücken können. Will nicht sagen,das alle sich Blenden lassen werden von der Werbung.

    So lange es der Person gut geht,wird er sich weiter Blenden und verwirren lassen. Aber danach wird er munter wenn es ihm mal schlecht geht.
    Will nur sagen,das ich die Zukunft schon etwas schwarz seh.

    Big Brothers ist nicht nur Fernsehn,auch schon in der Realität da,oder wir Bürger der Gläserne Mensch. (meiner meinung ist es leider schon so):heul:
     
  7. kayJay

    kayJay Byte

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    ...steht ja auch im Sinn der Industrie: Die bevölkerung blenden und verwirren. Werden die wenigsten sein, die momentan von dieser Bedrohung wissen. Bzw. dank tätlicher Nichtinformation seitens der Medien, wird das auch so bleiben. (Ok hin und wieder taucht das themamal kurz auf, aber wird es z.B. in der Bild so annähernd groß aufgezogen, wie ein Daniel K. ? ) :heul:
    ...wird sich drauf raus laufen...dass (wie das kommende TCPA) die meisten bürger das echt cool finden werden, weil es unendlich bequemer sein wird, sein Leben mit RFID zu bewältigen.
    :aua:
     
  8. Gothic

    Gothic Byte

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    So was,wie einen Chip der so klein ist und sendet,gibt es schon sehr lange. Früher hatten es die Geheim Agenten zum Abhöhren gehabt. Vielleicht gab sie es schon im 2.Weltkrieg sogar,Technisch zwar noch nicht so klein wie heute,aber sie hatten es damals schon. Nur werden sie heute eher mehr gegen Diebstahl und Informationen von Kundschaft eingesetzt.

    Sogar ein Handy deren Chip nicht mal so Groß ist,sagt mehr als man in momment annimmt. Ich habe zum beispiel eine Digicam deren speicherchip (Groß wie eine Sim-Card von Handy) mal 256kb drauf passt. Macht so ungefähr 400 Bilder auf 2mega pixel und es gibt noch grösere Chip speicher.

    Und wer sich etwas mit der Funktechnik auskennt kann Trotz chip alles im Laden stehlen,sollte er nicht gesehn und erwischt werden.

    Chip zu zerstörren mit microwelle naja gibt sicher ein Gerät dafür,und Braucht eigentlich nur 20w dafür um denn Chip zu zerstörren,doch wer hatt das und benutzt das schon wo.

    Man sagt Blei schirmt alles ab,na glaube kaum das wer mit einem Bleimantel was auch sehr schwer ist sich das anzieht,bzw. wo soll man das kaufen können.

    FAKT Solche Chip gibts schon sehr lange,und wurden schon eingesetzt ohne das der Bürger es damals wusste.Das Trauige is nur,das wir erst jahre später darüber Informiert werden,das es sowas gibt.Möcht nicht wissen welche Technik die Militär Army jetzt schon an Technik hatt und nutzt,die auch Jahre später in unseren Privat leben mal eingesetzt werden könnten.

    Bin eigentlich auch nur ein Bürger,und Technisch nicht so begabt. Ich finde sowas auch nicht recht richtig,aber ob wir hier Laut Schreien Stopp oder nicht.Eingesetzt wird es letztendlich doch.
    Ob Öffentlich oder Heimlich,die Firmen hatt doch noch nie auf die Bürger gehört,sondern sie Ignoriert,bis sie selber draufgekommen sind,das es reiner humbug war.
     
  9. Schatz_Thomas

    Schatz_Thomas Byte

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    Bei meinem letzten Artikel (Aprilscherz) wurde das auch noch mit der Antenne erklärt! Wenn man im Gewebe irgendein cooles Muster aus Metall, oder so was, miteinwebt, übernimmt das die Funktion der Antenne!
    (Im Beitrag die Nummerntafel! Zerstört wurde der Sender indem die Antenne andere Sendeeigenschaften bekam! Habe den Bericht leider im Moment nicht zur Hand um genau nachzuschauen!)
    Falls jemand eas genaueres darüber wissen will! Schreib ich gern was vom Artikel ab!
     
  10. kayJay

    kayJay Byte

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    .,..das sind aber keine RFID chips, sondern meines Wissens kleine Magnete, die beim durchgehen durch die großen weißen Teile, die am ausgang stehen, den Alarm auslösen. Das funktioniert so: In den großen weißen dingern sind große Spulen drin, diese sind im 90 grad winkel zur bewegungsrichtung des Magneten gerichtet. Wird nun ein Magnet hindurch bewegt, wird in die großen Spulen Spannung induziert (Induktion---> Fahrraddyamo--> 10.Klasse Physik). Ich schätze mal, das im schuhgeschäft diese Magnete enmagnetisiert werden. Das würde auch erklären, warum da meistens auch ein Aufklber steht, mit hier bitte keine EC-Karten ablegen. Auf der Abbildung sin glaub ich karten ohne chips, was bedeuten würde, das der Magnetstreifen betrofffen wäre. Also würd ich mit meiner Vermutung richtig liegen. RFID chips warend das siche rnoch nicht in den 80'er Jahren, die sind noch viel zu teuer um sie massentauglich zu verwenden. Ich tippe mal auf magnete.
    Diese Dinger werden mittlerweile fast überall, ausser in Lebensmittelgeschäften verwendet. Als es Libro Deutschland noch ga, wars so ein durchsichteger aufkleber mit 2 metallstreifen drinn.... da war nirgends ein chip versteckt....
     
  11. Schatz_Thomas

    Schatz_Thomas Byte

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    Artikel1
    Artikel2
    artikel3
    "Anscheinend zwar nur Aprilscherz, aber warum nicht"

    Letzter Link wäre zum Bezahlen! Kurze Inhaltsangabe:
    Die Tüv-Plakette von der D-Nummerntafel hat nen RFID-Chip eingebaut--> Mit den Mautbalken könnte die Geschwindigkeit gemessen werden! Neue Nummerntafeln haben das anscheinend klangheimlich bekommen:
    Warum nicht, gehen würde es!

    Und finde so nen Chip mal, wenn er, wie in Artikel 3 abgebildet am Finger, nicht mal mehr Stecknadelkopf groß ist! Bei einem Wollpullover fast unmöglich!
    Und er könnte bei einer Jean in den Bund eingenäht werden!

    MfG Thomas
     
  12. updownleftright

    updownleftright Byte

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    Ich möchte RaBerti hier uneingeschrängt recht geben.
    Es ist nicht überzogen und in naher Zukunft wird dieses Szenario bestimmt über irgendwelche Computer laufen.
    Ob die Gesellschaft etwas dagegen tun kann ist äußerst fragwürdig.
    Denn gegen "die da oben" werden wir woll nicht ankommen.
    Es sind viele Produkte auf dieser Basis "BigBrother" schon in unser tägliches Leben eingeflossen ohne irgendwelche Proteste, es werden woll auch die einen oder anderen einfliessen und uns noch mehr "ent-privatisieren".:haare:
    Mal sehen was die Zukunft bringt...
     
  13. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Ja. Und zwar, bevor man den Laden verläßt. Und wenn wir schon mal in Zerstörungslaune sind: Gleich noch mit nem Vorschlaghammer alles der Reihe nach nochmal durchwalken. Rabattsystem per Kundenkarte? Vorbei!

    Und um bei dem Beispiel mit der Milch zu bleiben:

    Für die Marketing-experten ist es schon wichtig, zu wissen, warum Kunde Müller nun einmal die Milch von Molkerei AB gegenüber den Produkten von Molkerei CD bevorzugt, obwohl die doch 3ct billiger ist. Außerdem: Warum hat der heute eigentlich nur 3 Liter gekauft, wo er doch üblicherweise am Freitagnachmittag 5 Liter mitnimmt. Verreist der am Wochenende? Will der mit einer holden Schönen einen (oder zwei) saufen? Tete a tete mit einer weiblichen Frau femininen Geschlechts? Und? Lohnt es sich, ihm ggf. ein Sonderangebot für Condome per SMS zu schicken? Einfach oder bevorzugt er die "Large"-Version? Mit Banane oder Erdbeer? Erdbeer hat er laut Liste noch nie gekauft, lieber doch Vanille? Genoppt oder glatt? Schwarz, haut oder grün leuchtend?

    Oder wie wär es mit Sekt oder doch lieber Champagner oder geht auch Rotkäppchen? Freixenet wär auch eine Empfehlung wert. Oder Rondel? Ach, der Kerl ist Biertrinker, soso... Krombacher? Veltins? Köpi? Oder wie letztes Mal "Detmolder Landbier" (excellenter Saft mit Plopp-Flasche wie Flens, gebraut von einer Braumeisterin ((Klaublinger!!)) !) Wann hat der Kerl eigentlich das letzte Mal einen etwas "hochwertigeren" Slip gekauft (nur damit "Sie" nicht gleich ins Kichern verfällt bei dessen Anblick...) Komisch, einen Schlips oder ein anständiges Oberhemd hat er bei uns noch nie... Warum eigentlich nicht?

    SOWAS GEHT MIT RFID-CHIPS!

    Und ich will es nicht!
    Schmeißt bitte Eure Rabatt-Karten weg!
    Das Ziel sind maßgeschneiderte Sonderangebote, um Dir Jaha! Huhu! DU bist gemeint! das Geld dort und nicht da aus der Tasche zu holen, ja natürlich sollst Du Deinen Bank-Überziehungskreditrahmen noch ein wenig mehr überziehen, kost ja fast nüscht (zumindest den Verkäufer nicht)

    Benutzt mal die Birne!
    Manche sind da völlig außer Übung!

    MfG Raberti
     
  14. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Im Schatten des Hermanns-Denkmals.

    OT: Habe mich gegen PDA und pro Notebook mit USB-GSM-Maus und ext. Moni entschieden. Sorry.

    MfG Raberti
     
  15. don lupo

    don lupo Kbyte

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    Es gab hier in Salzburg einmal einen Plattenladen, der in der 80ern schon RFID-Etiketten als Diebstahlschutz einsetzte. Ist heute absolut normal, war damals aber brandneu. Kaufte man die Ware ordnungsgemäß, wurde auf das RFID-Etikett ein Aufkleber mit der Aufschrift "Danke für Ihren Einkauf" geklebt, das an der Unterseite Alufolie hatte, um den Chip vor den elektronischen Schranken abzuschirmen. In Schuhen sind solche Anti-Diebstahl-Chips teilweise schon ab Fabrik fest und nicht entfernbar eingebaut. An der Kasse wird die Tüte mit den Schuhen tief in einem neben der Kasse angebrachten Behälter versenkt. Man hört ein kurzes (50 Hz ??) Brummen und kann dann das Geschäft verlassen ohne an der Kasse Alarm auszulösen..
    Bei diesen Anwendungen steht der Diebstahlschutz und nicht die Identifikation im Vordergrund, aber wenn es Heute schon Schuh-Fabriken gibt, die Chips in ihre Schuhe einbauen, dann dürften andere Branchen sicher bald nachziehen.
    Wie bei allen technischen Neuerungen liegt der jeweilige Nutzen oder Schaden in der Art und Weise der Anwendung. Dieses Problem ist nicht neu, denn schon Shakespeare sagte: "there's nothing good or bad but thinking mahes it so"

    Grüße, Lupo
     
  16. Davesoft

    Davesoft Byte

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    Naja, ganz das gleiche ist das nicht, denn: während bei den herkömmlichen EAN-Codes nur eine Nummer für eine ganze Artikelgruppe vergeben wird (es hat also jede Tüte Milch bei ALDI die gleiche Nummer), ist bei RFID die Vergabe einer individuellen Nummer für jeden einzelnen Artikel möglich. Es besteht also theoretisch - sofern die Tags fest in ein Produkt eingearbeitet sind - den Weg dieses Produktes (z.B. wenn es weiterverkauft wird) zu verfolgen.

    Die Profilerfassung - und da gebe ich magiceye04 völlig Recht - bei der festgehalten wird, was Herr Müller bei seinem letzten Einkauf erstanden hat, um ihn mit passender Werbung zu bombardieren o.ä. ist nur möglich, wenn dieser mit EC-Karte bezahlt hat oder eine Kundenkarte verwendet. Dies ist jedoch ohne weiteres auch jetzt schon möglich. Es ist schließlich nicht interessant, welche Tüte Milch er gekauft hat, sondern nur, dass er überhaupt Milch gekauft hat.

    Das Problem ist immer, dass man nicht weiß, wer auch nach dem Einkauf noch unbemerkt die Einkaufstüten "durchwühlt", indem er einfach die RFIDs ausliest. Es besteht zwar die Möglichkeit, die Tags permanent zu deaktivieren, aber dies ist für den Verbraucher nicht ohne weiteres festzustellen, da man ein Lesegerät benötigt usw. Datenspionen ist also Tür und Tor geöffnet. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass ein Händler, der Tags nicht deaktiviert, entdeckt und evtl. bestraft wird ist extrem gering.
     
  17. Davesoft

    Davesoft Byte

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    Die maximale Sendeleistung wird vom Gesetzgeber begrenzt. Aber du hast schon recht: Die Abschirmung durch z.B. Metall stellt (noch) ein ernstzunehmendes Problem dar. Man müsste also nach momentanem Stand der Technik im Supermarkt die RFID-Etiketten immer noch nah an einen Scanner halten, um sie auszulesen. Die automatisierte Erfassung eines ganzen Einkaufswagens beim verlassen des Supermarkts ist so wohl noch nicht problemlos möglich. Die Gefahr, dass einzelne Artikel dabei nicht erkannt werden (also die RFID-Tags nicht antworten) ist vorhanden und solange sich das nicht ausschließen lässt, werden die Ladenbesitzer einen Teufel tun, diese Technik zu installieren.

    Viel interessanter ist die RFID-Technik in der Lagerhaltung oder z.B. in intelligenten Dokumenten, wie etwa Personalausweisen oder Reisepässen. Da die RFID-Tags mittlerweile Schon einige Kilobytes an Daten speichern können, ist es durchaus möglich, in einem Pass biometrische Merkmale wie Foto oder Fingerabdruck usw. zu speichern. Diese können dann von einem Grenzbeamten ausgelesen werden. Das Problem: Die Daten sind zwar verschlüselt, doch Dokumente müssen ja einen gewissen Zeitraum erhalten bleiben, und zwar 10 Jahre. Wenn innerhalb dieser Zeit die Verschlüsselung geknackt wird, wirds teuer für den Staat ...

    Allgemein muss man sagen, dass das Ausspionieren des Verbrauchers durch RFIDs eine neue Ebene erreicht. Es ist jedoch absehbar, dass dies momentan noch nicht akut ist und erst in Zukunft zu einem Problem werden kann. Und bis dahin haben die Datenschützer ja genug Zeit, sich eine Lösung zu überlegen und sogar der Staat kann Schutzmaßnahmen per Gesetz einführen.
     
  18. Klaublinger

    Klaublinger Byte

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    Wenn ich das jetzt richtig verstanden hab, ist es ausreichend, zu verhindern, dass der Chip seine "Versorgungsspannung" erhält - also Abschirmung oÄ - da nehme ich an, dass diese elektromagnetische Strahlung mit ziemlicher Leistung abgestrahlt wird, um durch alle möglichen Materialien zu kommen, in denen das Teil eingebaut oder von denen es verdeckt wird.
    Eigentlich reicht mir die Strahlung, der ich sowiso dauernd ausgesetzt bin, da muss ich nicht noch laufend vor irgendwelchen "Strahlen-Kanonen" rumlaufen.
     
  19. Klaublinger

    Klaublinger Byte

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    NaJa aber deshalb alle Einkäufe in die Mikrowelle stecken ;) ?
     
  20. kayJay

    kayJay Byte

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    ganz genau funktionierts so.. . durch die elktromagnetische Strahlung..die von den antennen aufgenommen wird.. wird der chip aktiviert der dann selber mit dem bischen ergie seine nummer sendet....funzt auf einen halben meter. Nennt man passive chips... und funktionieren so völlig ohne Batterie !
    Korrigiert mich bitte...falls da was nicht stimmt!
     
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