Vergessenes Passwort kostet 20 Euro

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von awersonig, 20. Juni 2005.

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  1. awersonig

    awersonig Byte

    Registriert seit:
    20. Juni 2005
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    9
    Single Sign On ist ja gut und schön, lässt sich aber in einem Betrieb mit 500 Mitarbeitern oder mehr, Länderübergreifend und auch Systemübergreifend (AS400, Linux, Windows, Novell etc..) nur mit enormen Aufwand realisieren.
    :rolleyes:
     
  2. ThadMiller

    ThadMiller Guest

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    396
    Abgesehen davon hab ich fast noch nie erlebt das User ihr Passwort vergessen. Meist rufen sie an und sagen "das geht nicht mehr" o.Ä. ;)

    Andererseits brauch es bei mir auch keine 20min. ihnen ein neues zuzuweisen...


    gruß
    Thad
     
  3. ribe10

    ribe10 ROM

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    1
    Also ich oute mich, ich schreibe die Passwörter auf den Bildschirm.
    Bei 4 verschiedenen Systemen mit monatlich wechselnden (und es dürfen oft die letzten 5-10 nicht genommen werden) Passwörtern geht es mir nicht anders.
    Es dauert aber sicher genauso lang ein gesperrtes Konto wieder zu reaktivieren nach 3 vergeblichen Versuchen ;-).
    Allerdings steht nicht das ganze Passwort dort sondern nur eine Merkhilfe.
     
  4. Don Alfonso

    Don Alfonso ROM

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    Beiträge:
    4
    ich frage mich immer wieder, wie solch fragwürdigen Statistiken entstehen. 10.000 Euro in einem Betrieb mit 500 Mitarbeitern wegen "vergessener" Paßwörter...mit den täglichen Realitäten hat das nichts zu tun. Ein(e) Mitarbeiter(in), der/die sich nicht anmelden kann, geht eine Zigarette rauchen, Kaffe trinken oder ein Schwätzchen mit Kollegen halten. Das würden die sowieso tun, also entsteht dadurch kein wirklicher Schaden. Ebensowenig entstehen zusätzliche Kosten durch den Einsatz des IT-Service. Ich bin sowieso da, und ob ich zwischendrin mal schnell ein Paßwort zurücksetze spielt doch überhaupt keine "meßbare" Rolle.
    Ob die Paladin Group in der Lage ist, eine bestehende IT-Landschaft so umzubauen, daß Single-Sign-On möglich wird, wage ich aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit anderen Firmen schon ein wenig in Frage zu stellen. Das ist (wie awersonig richtig schreibt) in der Tat nicht gerade trivial.
    Aber vielleicht springt ja trotzdem ein Auftrag dabei raus, wenn man nur ein entsprechend horrendes Kosten-Szenario konstruiert :(
     
  5. G.Becker

    G.Becker ROM

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    1
    @Don Alfonso:

    Schau Dir die Studie der UBS in der Schweiz an. Die haben Single Sign-On bei 30.000 Mitarbeiter eingeführt und sparen pro Jahr 2,4 Mio. Euro an Kosten. Und soweit ich informiert bin hat das auch die Allianz Gruppe eingeführt. Die technische Kompetenz der Paladin Group lässt sich ziemlich einfach prüfen. Nach meinen mir vorliegenen Informationen sind die Techniker dort alle IT-Security-Experten mit zum Teil mehr als 15 Jahren Consulting und Support-Erfahrung im IT-Security-Umfeld.

    PS: Auf der Website der Paladin Group ist - wie ich gerade gesehen habe - auch der Link zu der Studie der schweizer UBS zu finden. Die C't hat hierüber auch berichtet ;-)
     
  6. lou_cyphre

    lou_cyphre Byte

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    24. Juni 2004
    Beiträge:
    108
    Der sog. "Schaden" wird doch regelrecht dadurch provoziert, dass für jeden noch so schwachsinnigen Bockmist ein Passwort verlangt wird (mind. 8stellig, Groß-/Kleinschreibung, Ziffern, Sonderzeichen)! Da gibt es nur die zwei Möglichkeiten: Aufschreiben oder Vergessen.
     
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