Verkausschlager Tuning, das zieht wohl immer noch!!

Dieses Thema im Forum "Heft: Fragen zur aktuellen PC-WELT" wurde erstellt von LordSoban, 8. Februar 2005.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. LordSoban

    LordSoban Kbyte

    Registriert seit:
    19. August 2004
    Beiträge:
    242
    Hallo,

    seit einiger Zeit entnehme ich vielen Zeitschriften oder auch Webseiten, Tuning, Tuning und nochmals Tuning natürlich ist das immer ein Aufmacher, wenn in den Überschriften etwas von Tuning steht, und werden natürlich in Höchstzahlen verkauft. Dann hat es sich mal ausgetunt, und nichts läuft mehr. Weil es doch des Guten zu Viel war.

    Langsam aber sicher ist das Wort Tuning lang nicht mehr so prickelnd wie zu Zeiten des Windows 95 oder Windows 98, wo man wirklich und „vielleicht“ noch was rausholen konnte. Seit einiger Zeit heißt es nun Biostuning und dabei muss ich nur an eine bestimmte Sache denken, denn wenn man im Bios auch des Guten zu Viel einstellt, dann kann es durchaus sein, das der Rechner gar nicht mehr startet. Und ein Neuling, weis nicht wirklich was in so einer Situation zu tun ist. Außer man schreibt, oder schildert ihm genau, das man erst seinen Rechner aufmachen muss, um das CMOS zu reseten. Und da kommt wiederum das Englisch nichts aussaugende Handbuch in den Mittelpunkt. Ein Neuling in Sachen Computer? Und dazu vielleicht noch ohne, oder zu geringen Englischkenntnissen. So nun beginnt der Teufelskreis, Neuling, Computer öffnen, CMOS reseten? Jetzt macht mal einem Neuling klar wo die Steckbrücke umgesteckt werden muss, damit es wieder funktioniert. Anbei muss bemerkt sein, das Mainborad Hersteller einfach in die Pflicht genommen werden sollten, wenn sie ein Produkt in Deutschland verkaufen, das eine gute Deutsche Anleitung und auf alle Fälle immer eine Deutsch Webseite bestehen muss, mit einem Support.

    Eins ist klar, ein Neuling hat mehr Arbeit einen Rechner zu richten als statt mit ihm arbeiten zu können. Ich bin kein großer Freund der Industrie die uns immer zum Kauf nötigt, mit den Worten das ist das Neuste und Beste, und das sollte unbedingt gekauft werden. Ich bin der Meinung, alle 4 Jahre, einen neuen PC, und halte mich seit strikt 16 Jahren daran, und habe meinen Entscheidungen bis jetzt nicht bereut. Und wenn halt mal was kaputt geht, versuche ich erstmal das alte Teil das auf meinen Rechner abgestimmt war wieder zu bekommen, und diese werden einem ja günstig wie nachschmissen.

    Zurück zum Thema Tuning, alles in allem ist Tuning meist ein hoffnungsloses Unterfangen, okay, man kann vielleicht ein bisschen an Leistung rausholen, aber die Welt ist das im Endeffekt nicht. Die Hersteller von Tuningsoftware, sollten sich eher drauf beschränken, ein System stabiler zu machen bei gleicher Geschwindigkeit. Wobei ich sagen muss, Tuningmaßnahmen sind in der Regel und überhaupt gar nicht von Nöten, denn ein System, das Läuft, und das ohne diese besagten Einstellungen, läuft laut meiner Meinung länger Stabil, als ein Tot- Getunter Rechner, den man alle 4 Monate neu installieren muss, oder in noch kürzeren Zeitzyklen.

    Wenn ich zurückdenke, wie alles begann, z.B. mit Windows 3.11, und das war wohl das erst Stabile System, außer man schaltete unnötigerweise, den 32Bit Datenzugriff ein, da konnte es durchaus sein, das man mit seinen sieben Disketten, den ganzen Tag seinen Rechner einrichten musste.

    Dann kam Windows 95, bei dem es wieder hieß, mit Tuning- Maßnahmen läuft es 15% schneller, tja, letztendlich musste man Windows 95 neu installieren. Nur weil man dem UDMA Modus für die alten Festplatten einschaltete, die das eigentlich noch gar nicht so richtig unterstützten, und wenn musste es schon die neuste Hardware sein.

    Windows 98/98SE, wenn man an diesem System nichts machte im Bezug auf Tuning, außer man arbeitete dran, zum Beispiel, etwas schreiben, oder Spielen, dann war es der treuste Gefährte mitunter. Viele von den Gamern benutzten heute noch Windows 98, weil es einfach klein ist, und sehr kompatibel war wenn man nichts dran änderte.

    Windows 2000, dazu kann ich nicht wirklich was sagen, denn ich habe Windows 2000 nicht gekauft, bzw. getestet, denn gleich zu Anfang hieß es, es sei zu langsam beim Start, und vielen Grafikkarten konnten bei der Installation nicht initialisiert werden. So musste man vor der Installation, erst einmal eine andere Grafikkarte aufs Mainboard stecken, dann installieren, und nach der Installation, wiederum seine neue Grafikkarte aufs Mainboad stecken. Das war mir mitunter dann doch zuviel Aufwand. So blieb ich bei meinem Windows 98SE.

    Zu Windows ME, würde ich am liebsten nichts schreiben, aber selbst ohne Tuning oder Stabilisierung, war es so ziemlich das schwächste instabilste System von Microsoft, ich würde sogar behaupten der größte Flopp von Microsoft. So kehrte ich Windows ME den Rücken und ließ es bei meinem Windows 98SE.

    Windows XP, nun gut, ich denke eins der Stabilsten Systemen nach Linux überhaupt. Wenn nur nicht soviel Schnickschnack wie zum Beispiel der Media Player, oder der Internet Explorer, hier sollte man echt dem User überlassen was er auf seinem Rechner haben will, oder nicht, denn ich empfinde das als Nötigung von Microsoft, das man das zu benutzten hat, was im OS drin ist. Man kann es zwar deinstallieren, aber vom Rechner verschwunden ist es noch lange nicht. Seit geraumer Zeit nutze ich Windows XP, einmal mit Tuning zu Anfang weil ich mich von den diversen Zeitschriften hab leiten lassen, die Laufzeit betrug ca. 4 Monate, dann ließ ich die Tuningmaßnahmen, und mein System läuft seit ca. 2 ½ anstandslos.


    Fazit 1:

    Hersteller von Betriebssystem wissen, warum sie lieber konservative Einstellungen bevorzugen. Denn so läuft ein Betriebssystem im Endeffekt ziemlich rund, und man kann wirklich damit arbeiten und spielen. Diverse Zeitschriften, berichten immer über Tuningmaßnahmen setzt man diese Berichte auf seinem Computer um, und es läuft nichts mehr anständig, heißt es dann wiederum, das System sei instabil.

    Fazit 2:

    Es ist zwar gut seinen Rechner komfortabel zu machen mit Hilfsmitteln die, die Arbeit erleichtern, aber man sollte gewissen Einstellungen einfach so belassen wie sie sind. Denn nichts ist schöner mit seinem Computer zu arbeiten, als statt ihn immer neu einrichten zu müssen.


    Mit freundlichen Grüßen



    Lord



    Ps. Rechtschreibfehler und Grammatikfehler sofern ihr sie findet, dürft ihr gerne behalten zu Ostern weiterverschenken ;)
     
  2. drheinlaender

    drheinlaender Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    20. Juli 2003
    Beiträge:
    978
    Da kann ich eigentlich nur zustimmen. Ich hasse regelrecht jegliche Tuningtools. Sie richten eigentlich mehr Schaden als Nutzen an. Sicherlich kann man an der Einen oder oder anderen Stelle noch etwas schrauben, um Verbesserungen zu erzielen. Aber man sollte aber auch genau wissen, was man getan hat. Nur so kann man Fehler problemlos korrigieren. Bei Tuningtools weiß man meist nicht was verändert wurde und dann funktioniert zum allen Überfluß das Backup nicht, welches ja vom Tool angelegt wird.
    Tools, die mir helfen, Fehler in Soft- und Hardwarekonfiguration zu finden, sind mir immer willkommen. Aber ich lasse nicht in meinem System herumpfuschen, schon garnicht dann, wenn ich keinerlei Einfluss darauf nehmen kann, so dass ich am Ende alles neu aufsetzen muss.
    Es gibt natürlich auch Tools, die Entscheidungsvorschläge machen und auch erklären, was welche Änderung bewirkt. Allerdings setzt dies auch einige Kenntnisse voraus.
     
  3. ml1503

    ml1503 Byte

    Registriert seit:
    13. Mai 2004
    Beiträge:
    15
    Bin auch deiner Meinung. Kannste mir diesbezüglich deine Favoriten nennen? Ich kenn mich da noch nicht so gut aus, bin aber immer gerne auf dem Weg Neues zu lernen.

    märtchen
    :)
     
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen