Verschiedene Partitionen für WinXP-Dateien und Programme sinnvoll?

Dieses Thema im Forum "Windows XP / Server 2003/2008 / Vista" wurde erstellt von darkthrone, 16. März 2005.

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  1. darkthrone

    darkthrone Byte

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    Hallo!

    Ich installier heut abend mal neu und wollt mal Fragen, ob es Sinn macht, verschiedene Partitionen für die WinXP-Dateien und Programmdateien zu verwenden.

    Die Registry-Daten von installierten Programmen werden doch immer in die System-Partition geschrieben oder?
    Das hiesse, auch bei getrennten Partitionen für Systemdateien sowie Programme würde man sich bei einer Neuinstallation von WinXP das Installieren von allen Programmen nicht ersparen, oder doch?

    Gibt es noch andere möglichen Vorteile, die für verschieden Partitionen für System/Programme sprechen?

    Dank im Voraus! =)
     
  2. darkthrone

    darkthrone Byte

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    @Isegrimm: das habe ich bei meiner jetzigen Festplatte auch so eingerichtet. System+Software auf der einen, Nutzdaten (Videos, Musik, Dokumente) auf der anderen.

    Ich wollte mit diesem Thread aber eigentlich fragen, ob es Sinn machen würde, auch System und Software zu trennen und je eine Partition dafür zu verwenden.
     
  3. Michi0815

    Michi0815 Guest

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    ich halte eine trennung von system, programmen und daten für sehr sinnvoll. ntfs bietet einige recht clevere tricks, um die aufteilung transparent zu machen (auf deutsch: man lässt die standardpfade in ruhe, sondern arbeitet über das dateisystem; c:\programme z.b. führt nicht in ein verzeichnis sondern in eine andere partition)

    die registryeinträge landen je nach dem wo sie eingeragen wurde (hkCurrentUser bzw hkLocalMachine) entweder in C:\dokumente und einstellungen\<benutzer>\ntuser.dat oder in C\windows\system32\config

    mein standard-system-strickmuster sieht so aus:
    ~3gb für das system auf c:\
    ~4-10gb für die programme auf c:\programme
    ~0,5-6gb für temporäres auf c:\temp (nicht c:\windows\temp! habe ich schlechte erfahrungen ;))
    ~1-2gb für auslagerung auf z:\ (ausgeblendet)
    der rest als datenspeicher auf c:\dokumente und einstellungen\<hauptbenutzer>
     
  4. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

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    Ich hab die Trennung in der Vergangenheit auch praktiziert. Jedoch seit es DVD-Brenner gibt, macht das in meinen Augen keinen großen Sinn mehr...

    Gruss, Matthias
     
  5. andy33

    andy33 Megabyte

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    Auch ich trenne System und Anwendungsprogramme sowie die eigentlichen Daten voneinander.

    Auf meiner "System" Partition liegt nur das Windows, Treiber, sowie "Systemnahe" Programme wie zb. Virenscanner, DienstProgramme und Tools, Firewall etc.

    Auf meiner "Programme" Partition liegen bei mir die eigentlichen Anwendungsprogramme und Spiele, wie z.B. Office, Grafik und Video Software etc.

    Die Dritte Partition "Daten" beinhaltet die ganzen Daten, wie Bilder ,Wods Docs, Excel Sheets, MP3, Videos und meine Outlook PST etc.

    Die DatenPartition wird gleichzeitg aber auch automatisch immer wieder auf einer zweiten Festplatte gespiegelt.

    Ich mache das hauptsächlich aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit und Verwaltbarkeit, denn wenn ich alles in eine Partition hätte, würde mir persönlich die Übersicht verloren gehen. Das SPiegeln meiner Daten jedoch hat reine Sicherheitsaspekte.

    Zusätzlich mache ich gelegtenliche Sicherungen meiner Daten auf CD. Auch die anderen Partitionen werden von Zeit zu Zeit entwededer auf einer externen Platte oder DVD gesichert.

    Ich komme mit dem Konzept sehr gut zurecht.
     
  6. Suruga

    Suruga Guest

    Wie Bitte,..... da habe ich aber jetzt gestaunt. Eine Trennung von System und Daten ist doch das Mindeste, was man zur Datensicherung machen kann. Natürlich sollte man davon auch noch regelmäßig ein Backup machen.

    Aber für eine Datensicherung immer das ganze System zu sichern ist doch ausgemachter Unsinn.

    Bei einem Arbeitsrechner wird sich die Systempartition fast gar nicht ändern. eine Sicherung in größeren Abständen reicht ( z.B. Updates). Systemdateien und Virensignaturenetc. kann man bein herunterfahren automatisch sichern lassen.

    Für die Programmpartition gilt fast dasselbe. Nur nach Programmupdates ist eine erneute Sicherung notwendig.

    Daten sollten öfter, am besten täglich, gesichert werden.
    Bei sensiblen Daten kann eine Zwischensicherung auch nicht Schaden.


    Der Vorteil?

    Der Zeitaufwand und die Übersichtlichkeit. Schon mal ein System wiederhergestellt? ein Festplattenimage mit 5GB ist in 5-10 Minuten wiederhergestellt. Je nachdem wie schnell dieVerbindung zum Rechner ist. Mehr braucht auch ein WindowsXP nicht. Wenn man dann noch eine Swap-Partition anlegt, kann man die Systempartition auch getrost kleiner wählen.

    Ein Backup-Programm, das "Versionen" speichert erleichter die Suche nach dem richtigen Dokument etc.... Ach was red ich hier. :aua: Einfach weitermachen, schön die DVDs vollbrennen und erst später über Sinn, Zeit, Kosten und Müll nachdenken.
     
  7. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

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    Neeeee - halt. Der TO sprach davon das System und die installierten Programme zu trennen - von Daten und Konfigurationen war nie die Rede...

    Gruss, Matthias
     
  8. Suruga

    Suruga Guest

    OK, der Punkt geht an dich;).

    Was bleibt ist trotzdem die Trennung von System und Programmen, in eigenen Partitionen und als Krönnung, eine eigene Partition für die Auslagerungsdatei. Das ist m.E. genauso sinnvoll, weil...siehe oben.
     
  9. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

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    Das mit der Auslagerungsdatei kann, muss aber keinen Sinn machen. Hängt schlicht von der Leistungsfähigkeit der Platten (wahlweise Ramdisk), dem verwendeten Dateisystem und der Anzahl der Dateien auf der Partition ab.

    Die Trennung von System und Programmen hat sich bei mir in der Praxis als nicht notwendig erwiesen. Zum einen macht es nur Sinn, wenn ein Image des Systems existiert. (Bei einer reinen Neuinstallation, müssen in der Regel auch die Programme neu installiert werden.) Zudem muss das Image hinreichend aktuell sein und es sollten seit dem keine größeren Hardwareänderungen vorgenommen worden sein. Bei einer typischen Installation (w2k/xp) kommen meist nicht mehr als 3-4GB an System und Programmdaten zusammen, so das es egal ist, ob ich eine CD (eher 2) fürs System brenne oder eine DVD (mit System und Programmen) und habe dafür ein homogenes Backup.

    In meinen Augen ist es viel wichtiger eine eigene Struktur für die eigentlichen Nutzdaten zu haben (angesprochene Datenpartition) und Methoden zu finden, wie man Konfigarations- und Benutzerdaten von Programmen über eine Neuinstallation selbiger rettet.

    Gruss, Matthias
     
  10. XP Fan

    XP Fan Megabyte

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    Hallo,

    das trennen von System und Daten macht großen Sinn. Das Trennen von System und Programmen ist nur in der Serverwelt von Bedeutung. Dann aber nicht in unterschiedliche Partitionen sondern auf unterschiedliche Platten.

    Nach meiner Ansicht ist das trennen von System und Software ansonsten eher unsinnig, da man mehrere Images vorhalten muss. Denn wenn man z.B. eine Software installiert, muss man nun die Softwarepartition und die des Systemes sichern. Da diese sich automatisch mit geändert hat.

    Uwe
     
  11. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Ich hab eine 4GB-Partition auf der Win2k und Win98 (inkl. Install-CDs) sind sowie alle wichtigen Daten und Programme, die ohne Installation laufen (GeMail, Opera, Everest, Trillian,...) und somit auf beiden OS genutzt werden können.
    Diese Partition wird regelmäßig auf DVD(-RAM) gesichert.

    Der (unwichtige) aber platzfressende Rest ist auf der anderen Partition, die bei mir grundsätzlich nicht weiter unterteilt wird - Übersicht kann man auch mit Verzeichnissen erreichen.

    Gruß, MagicEye
     
  12. angelshelter

    angelshelter Kbyte

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    27. November 2002
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