Vienna: Windows-Vista-Nachfolger mit neuem Namen

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von Lactrik, 23. Januar 2006.

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  1. Lactrik

    Lactrik Guest

    lol... mit Codenamen lassen sich interessante Dinge anstellen. Nette Namensspielerei ;)
     
  2. cheff

    cheff Megabyte

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.297
    Ich finde es immer wieder toll, dass Softwareschmieden bereits am Nachfolger arbeiten, noch bevor das kommende Produkt auf dem Markt ist. Ein einigermaßen bugfreies Windows wird es so sicher nicht geben, wenn die Konzentration schon beim Nachfolger ist.

    Sehr schlecht.
     
  3. iks:p

    iks:p Byte

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    14. Juni 2004
    Beiträge:
    118
    Sicherlich ist das Vertrauen Sichere Windows zu erstellen gebrochen. Ich gehe davon aus das die mehrere Sicherheitsupdate und Service Packs Installieren müssen.

    Und dann gleichzeitig an den Nachfolger arbeiten?

    Bis jetzt ist nix neues was zum abgucken da ist -
     
  4. casa73

    casa73 Kbyte

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    Beiträge:
    198
    @cheff

    Sowas nennt man langfristiges unternehmerisches Handeln, was in der Regel wesentlich zum Überleben eines Unternehmens beiträgt. Oder meinst Du ein neues OS ist in 6 Monaten gecoded?
     
  5. Sveni2211

    Sveni2211 Kbyte

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    211
    Also wenn ich mir anschaue in welchem Abstand stabile Linux-Kernels kommen, scheint es machbar zu sein.

    Ich finde es einfach zweifelhaft. Die Technologie von Vista ist nicht auf dem Markt. Sie ist nicht beim Kunden/Nutzer "getestet". Es fehlen die Praxiserfahrungen. In Vienna wird zweifellos aus Gründen der abwärts kompatibilität ebenfalls die Technik von Vista enthalten sein.
    Also müssen die jedes Update usw vom einen auf das andere übertragen. Da bedeutet immer arbeit mit unterschiedlichsten Code-Ständen. Das da mal 8 Jahre alte Sicherheitslücken wieder importiert werden, wundert dann eigentlich nicht mehr...
     
  6. Aquaba84

    Aquaba84 Kbyte

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    475
    du vergisst einen unterschied: wenn bei linux etwas am kernel gemacht wird, gibts gleich nen neuen kernel zum download

    longhorn, ähm vista, ist komplett neuer code, und ich glaube einen komplett neuen code gabs bei linux noch nie, es wird immer nur verändert und weiterentwickelt. das hat MS auch gemacht, dann waren nur immer 2 jahre ca. zw. den windowsversionen, jetzt sind es 6 jahre oder so.

    und das mit den sicherheitslücken ist auch quatsch, wie gesagt, komplett neuer code -> sicherheitslücken von xp gibts nicht in visa, und wien wird z.z. sicher nur in so einem neuen stadium sein, dass da noch nix kopiert werden wird von vista oder xp.

    und das jetzt schon am nachfolger gearbeitet wird, ist auch klar, anders geht es nicht, MS hat soviele programmierer da rumsitzen, es gibt sicher schon bereiche in vista, die nahezu komplett fertig sind, sagen wir mal z.b. die spiele oder die eingebauten bildschrimschoner. für die leute ist nun nicht mehr viel zu tun, und eh die rumsitzen, können die auch schon an was neuem arbeiten, und da sicher alle bereiche von vista schon mehr als genug besetzt sein werden (es können nunmal nicht 300 leute an 500 zeilen quelltext arbeiten) :-) bleibt ja nur noch vienna als aufgabe, sowas nennt man optimierung von ressourcen :-)
     
  7. Sveni2211

    Sveni2211 Kbyte

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    211
    Das glaube ich nicht, das die da einen komplett neuen Code entwickeln. Die Basis ist nach wir vor der alte Programmcode. Bestimmte Bibliotheken werden neu geschrieben, ja. Aber insgesamt ist das immer nur eine Weiterentwicklung. Wie bei Linux auch und Mac OS seit der 10.0 ebenfalls (da gabs als einzigstes einen wirklichen Code-Bruch zwischen den Versionen 9.x und Panther, also der 10). So wie z.B. MS am an einem neuen Filesystem arbeitet, wurde sowas mit ReiserFS oder ext3 usw in Linux auch getan.
    Ich bin zwar kein fanatischer Linux- Anhänger. Sondern Windows- Softwareentwickler (allerdings auch mit Portierungen auf Linux). Und darum bin ich mir sicher, das die größten Teile von Windows immer von Version zu Version geschleppt werden.

    Beipiel: die Win32 & 64 (!) API. Auf ihr setzen so ziemlich alle nicht .NET- Programmiersprachen auf. Die Version die es mit Winodws 95 und NT4 gab (zeitgleich) steckt noch genauso in Windows 2000 und XP. Obwohl es vom aussehen und der Bedienung z.B. von Windows NT 4.0 zu 2000 massive unterschiede gibt. So kam ein USB-Modul dazu. Das Treibermodell wurde verändert. Wer unter NT4 und 2000 schon Geräte installiert hat oder Dienste, weis wovon ich rede. Da liegen scheinbar Welten dazwischen. Aber in wirklichkeit ist das noch immer der NT4 Kern mit neuer Oberfläche und ein paar Erweiterungen. Auf Windows XP funktionieren meine Win-Api Aufrufe noch immer - weils schlicht nicht geändert wurde. Und das wurde mit Sicherheit nicht neu geschrieben.
    Es gab unter Windows NT4 einen Bug. Durch Aufruf der Systemparameter kann man sich einen sogenannten Token holen. Wenn man den nun parametrisiert kann man jede beliebige Anwendung plötzlich mit Admin-Rechten ausführen. Diese Fehler steckt noch heute in Windows XP genauso drinnen. Und selbt Windows XP 64-Bit (wo ich mehr aus Jux und Neugier mal probiert habe) hat diesen Fehler noch immer. Und das ist nur einer von vielen, die man z.B. auch im BDN findet.

    Ich hatte mal einen Scherz-Code gesehen von Windows XP:
    winxp.h
    <include nt40>
    <include 2000driver>
    <include newdesign>

    Ist zwar etwas übertrieben, aber ganz aus der Luft gegriffen isses nicht.
     
  8. Michi0815

    Michi0815 Guest

    Registriert seit:
    7. Januar 2004
    Beiträge:
    3.429
    @sveni2211
    so einfach darf man sich das nicht machen. gleiche api bedeutet nicht auch automatisch gleicher quellcode (oder gar gleicher maschinencode!); als programmierer soltest du das eigentlich wissen ;)
    wine arbeitet übrigens genau so: es baut die windows-api in nativem linuxcode nach.

    allerdings deutet nicht nur der nette token-bug recht stark darauf hin, dass da alter quellcode recycled wurde ;)
     
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