Virenreport: Grayware und File-Infektoren kommen

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von Tantor01, 23. Mai 2006.

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  1. Tantor01

    Tantor01 Byte

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    ein betriebssicheres Restoreprogramm, wie z.B. Restore-IT, oder Acronis True Image und verleichbares mit täglichen automatischen Wiederherstellungspunkten, sowie auch regelmäßige Backups der wichtigen eigenen Daten auf CD/DVD (RW), damit läuft jeder Erpressungsversuch, jeder Virus- oder Wurmbefall ins Leere. Die XP-Wiederherstellung bringt da gar nichts. Mit diesem Verfahren habe ich bisher jede softwareseitige unvermittelt auftretende Problematik seit Jahren lösen können. > Gestern lief noch alles ? OK, Punkt von gestern eingespielt, Problem gelöst. Etwa 3 Mausklicks, eine Sache von Minuten.
    Jeden Tag gibt es neue Gemeinheiten, da läuft man immer hinterher. Mein Werkzeug ist das "Schweizer Taschenmesser" für den PC, das funktioniert nach jeder Gemeinheit.
     
  2. wuschel109

    wuschel109 Byte

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    Die ganze Sache hat leider nur einen Haken: was machst du, wenn du in der Zwischenzeit (etwa im beruflichen Umfeld) haufenweise wichtige Dateien (Geschäftsbriefe, Rechnungen, Source Code...) dazu geschaufelt hast ??? :eek:

    Klar, daß ein tägliches Backup eigentlich Pflicht ist, aber mach doch mal einem Otto-Normal-User begreiflich, daß er über 1000,- € für ein Backup ausgeben soll ..... :)

    Viel wichtiger ist eigentlich, daß der PC gar nicht erst mit Grayware in Berührung kommt, also wieder einmal sichern, scannen und, vor allem, Hirn einschalten. :D
     
  3. Tantor01

    Tantor01 Byte

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    Natürlich gibt es immer Situationen, wo mein "Werkzeug" auch nicht alle Probleme löst, besonders wie bei dir beschrieben, viel neue Daten am Tag anfallen. Nur ist das nicht "Otto-Normalverbraucher". Einem Gewerbetreibenden oder in einem Betrieb arbeitenden Menschen muß dann auch ein ausgefeiltes - vollautomatisches Backup zur Verrmeidung nur eines einzigen Schadensfall das Wert sein. Es soll ja Backups geben, die in Echtzeit Dateien auf z.B. eine USB-Platte oder DVD o.d.gl. "backupen". Was das kostet, davon habe ich keine Vorstellung. Immer sich mit der Abwehr von Gemeinheiten befassen, alle denkbaren software- oder hardwareseitigen Hindernisse einbauen, die bei der nächsten Gemeinheit schon wieder veraltet sind, ist auch nicht gratis. Heute ist es Grayware, morgen ist es irgendeine andere Ware, und übermorgen ? Bleibt da noch Zeit zum Arbeiten ? Es ist wie mit den neuen Gesetzen, es könnte ja einen geben, den man nicht kontrollieren kann oder der es umgeht, schon platzt das neue Gesetz. Durch bloßes opponieren löst sich kein Problem.
    Mein Beitrag war auch mehr für die gedacht, die Zeit haben - also nicht ständig am PC arbeitende Menschen - einen derartigen Beitrag überhaupt zu lesen und dann noch zu beantworten. Jedenfalls wünsche ich einen problemfreien Tag, und viele, viele weitere....
     
  4. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Letztendlich müßte man eigentlich zu einem System kommen, bei dem Arbeit (iS.v. Broterwerb) nebst zugehöriger Dateien und Internet-Dameleien völlig voneinander getrennt sind. Da kommt dann wieder der VM-Ware-Vorschlag von der Redaktion gerade recht, oder eben auch die diversen Live-CDs diverser Linux-Distris, mit denen es sich gleichfalls prima surfen läßt. Probleme gibts dann leider nur, wenn die HD dafür abgeschaltet wurde und man doch noch einen Download von ein paar 100 MB vornehmen will.

    Ein von CD gestartetes Betriebssystem wird jedenfalls so schnell durch Viren, Würmer und sonstige Schadprogramme nicht zu knacken sein.

    Was diese Sicherheit dann leider wieder zunichte macht, das ist der innere Schweinehund des Anwenders, der eben nicht zum Surfen den PC neu von CD startet, sondern gleich mit Admin-Rechten loslegt. Die Bequemlichkeit siegt. Leider.

    MfG Raberti
     
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