Virenschutz unter Linux ????

Dieses Thema im Forum "Linux-Distributionen" wurde erstellt von wico, 11. Oktober 2003.

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  1. wico

    wico Byte

    Registriert seit:
    15. Juni 2000
    Beiträge:
    50
    Hallo Fans,

    meinen Bekannten habe ich Linux (Suse 8.1) "schmackhaft" gemacht und er würde auch gerne das neue BS
    ausprobieren.Da er nun ein sehr übervorsichtiger Mensch ist löcherte er mich zum Thema Virenschutz unter Linux. Leider waren meine Argumente wohl nicht sehr überzeugend.
    Wer von euch hat mehr Überzeugungskraft??????

    Über Hilfe freut sich
    wico
     
  2. wico

    wico Byte

    Registriert seit:
    15. Juni 2000
    Beiträge:
    50
    Hallo Fans,

    herzlichen Dank für die raschen und hilfreichen Antworten.
    Haben meinem Bekannten auf den
    "rechten Weg" zum neuen BS geholfen

    wico
     
  3. cirad

    cirad Kbyte

    Registriert seit:
    24. Februar 2001
    Beiträge:
    509
    1) Es gibt eigentlich keine Viren "in the wild". Damit das auch so bleibt, sollte man immer

    2) die Checksummen der Pakete prüfen, damit erkennt man jede Änderung und sei es auch nur ein Bit. Bei Distributionen wie Debian oder Gentoo installiert man in der Regel alles vom FTP und dabei werden die Checksummen automatisch geprüft. Per Hand heruntergeladen Pakete muß man auch per Hand prüfen. Das hat gegenüber Virenscannern einen entscheidenden Vorteil, denn du kannst Viren nur anhand von bekannten Mustern erkennen oder vermuten, neu oder neuartige Viren sind also bis zu einem Update der Virusliste unbekannt. Die Checksummen "merken" Veränderungen aber sofort, ganz nebenbei kann man so Übertragungsfehler ausschließen.

    3) Wenn man korrekterweise als User arbeitet, so kann man sich im Normalfall auch nur als User einen Virus einfangen, der dann auch nicht mehr machen könnte, als der User selbst. Dateien im System löschen oder manipulieren ist nicht. Außerdem installieren sich Viren nicht von allein und kritische Sicherheitslöcher für Würmer gibt es wenige. Ein Virenscanner bringt hier nicht unbedingt Mehrwert, wenn man bedenkt, daß so ein Wurm anfangs nicht entdeckt werden kann/könnte.
    Wem seine Daten wichtig sind, macht auch unabhängig der Virenthematik ein Backup seines Homeverzeichnisses. Denn Bugs müssen ja nicht immer Sicherheitslücken sein, ein Programme könnte auch durch ein Bug ein ganzes Verzeichnis wichtiger Daten löschen. Hier brächte ein Virenscanner gar nichts. Da Home recht klein ist, geht das schnell, ansonsten nimmt man eben inkrementelle Backups.

    4) Auch die meisten Server/Daemons sollten als extra User laufen, so daß sie selbst bei Bugs nichts bis wenig anstellen können.

    5) Man sollte die Rechte und Benutzer immer ordentlich setzen und nicht einfach mit chmod allen alles erlauben.
     
  4. wickey

    wickey Megabyte

    Registriert seit:
    8. Januar 2002
    Beiträge:
    1.126
    Virenschutz unter Linux:

    Nie als root ins Netz und keine Programme/Scripte von zweifelhaften Quellen ausführen. Immer md5-Summen prüfen.

    grüße wickey
     
  5. Rattiberta

    Rattiberta Halbes Gigabyte

    Registriert seit:
    22. März 2003
    Beiträge:
    5.526
    Hallo wico,

    Linux-Viren scheinen wirklich sehr selten zu sein. Mir selbst ist bisher keiner über den Weg gelaufen, obwohl ich oft im Internet unterwegs bin.
    Um sicher zu sein, dass Downloads virenfrei sind und ich diese auch an Windows-Benutzer weitergeben kann, benutze ich den Virenscanner von fprot (mit dem man auch sein Linux-System selbst überprüfen kann). Für private Nutzung ist das Programm kostenlos.

    http://www.f-prot.com/download/home_user/

    MfG Rattiberta
     
  6. bitumen

    bitumen Megabyte

    Registriert seit:
    4. Juni 2002
    Beiträge:
    1.952
    auf der aktuellen pcwelt-cd ist ein linux antivirenprogramm.
    Der Einsatz solcher software ist jedoch völlich sinnlos. Linux ist sichererer als jedes bunte xp mit allen antivirenproggies auf der welt.
    Gruß, buhi
     
  7. whisky

    whisky Ganzes Gigabyte

    Registriert seit:
    1. Oktober 2001
    Beiträge:
    11.014
    ... und nie das root Passwort eingeben wenn es Linux verlangt und man weiß nicht wofür
     
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