Vorerst keine GEZ-Gebühren für Internet-PCs

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von RaBerti1, 12. Oktober 2004.

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  1. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Is wurscht! Es bleibt amtlicher Unfug!

    Es ist Staatsfernsehen, egal welcher ÖR-Sender es auch ist. Und dann ist bei einer Geräteverbreitung von annähernd 100% eine andere Finanzierung zu benutzen als dieses antiquierte Anmeldesystem mit mieser Schnüffelkomponente. Und es muß dringend mal durchgeforstet werden, an wievielen Stellen des ÖR-Fernsehens das Rad täglich neu erfunden wird. Wenn ÖR-Fernsehversorgung als Staatsaufgabe begriffen wird, dann denke ich, daß in Zeiten gut funktionierenden Privatfernsehens mehr als ein Sender bereits als überflüssiger Luxus begriffen werden darf.

    Fürchtet da jemand um Arbeitsplätze?

    MfG Raberti
     
  2. hansdieterlang

    hansdieterlang Kbyte

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    Ich bin nur gespannt auf 2005. Irgendwie habe ich das Gefühl, da wird es Unruhen geben. Die Ganoven in den Regierungsparteien haben überzogen. Uns predigen sie Wasser, während sie selbst Wein saufen und mit fremden Männern und Weibern Kaviar in sich reinstopfen.

    Beispiel? Tritin und Künast fordern zum Flug von einem Bundesstaat in den andern in den USA extra einen 4-strahligen Bundeswehrjet an, der fliegt danach wieder zurück. Und uns zocken sie unter dem Deckmäntelchen des Umweltschutzes mit den teuersten Energiepreisen Europas ab.

    Lügner, Betrüger, Ganoven soweit das Auge reicht. und die Deutschen wählen sowas noch, unverständlich.

    HD
     
  3. kadajawi

    kadajawi Megabyte

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    Naja, die Privaten senden größtenteils nur Müll, so dass man sich schon über die ÖR freut. NUR: Ich bin nicht gewillt, für irgendwelche teuren Fernsehfilme so hohe GEZ Gebühren zu zahlen, die mich überhaupt nicht interessieren und bei denen die Produzenten wohl nicht wussten wohin mit dem ganzen Geld (Was? Der Film sieht aus wie ein Home Video? Inkl. verwackelter MiniDV Aufnahmen? Wo ging da bitte sehr das Geld hin? Mag ja sein dass das Absicht ist, aber dann kostet so ein Film doch sicherlich auch nicht so viel. Muxmäuschenstill wurde fürs Kino gedreht, mit 40000 € großem Budget. Zu dem Preis stehen die ARD und ZDF Leute wohl nicht mal auf...).
    Und dann diese Volksmusikshows mit hochbezahlten Moderatoren usw... muss das sein?
    Alles, was übermäßig Geld kostet (auch Wetten Dass z.B.) soll gefälligst 100% werbefinanziert werden. Wenn Nachwuchsregisseure usw. gefördert werden, die was drauf haben, und ein WENIG Geld für nen Film bekommen, der außergewöhnlich ist, ok. Wissenschaftssendungen, Sachen wie WISO, auch gerne GEZ finanziert. Aber Unterhaltungssendungen sollen bitte werbefinanziert werden, ausser vielleicht sie kosten so gut wie nix (ich denk mal Formate wie Blondes Gift (inzwischen Pro7), Zimmer frei, NightWash kosten nix. Insbesondere letzteres... die Künstler treten in einem Waschsalon auf, und kriegen keine Gage. Einzige Belohnung ist der Applaus, das Gelächter und sie erfahren ob ihre Witze funktionieren und können dran arbeiten. Und sie werden vielleicht bekannt.
    Und alternativ zu den großen Schlager- und Volksmusiksendungen... ich denk mal die Stars in der Szene geben auch Konzerte. Kamera reinstellen und gut ist. Der Rockpalast machts vor. Die Fans kommen auf ihre Kosten, die "Künstler" kriegen günstige Werbung, und die ÖR sparen ordentlich Geld.

    Ich verstehs echt nicht... für ein eh teilweise werbefinanziertes Programm soll jeder mit Fernseher, Computer oder Radio 17 Euro zahlen... das sind Unsummen die zusammen kommen. Dazu noch die Werbeeinnahmen... Wo geht das ganze Geld hin? Die wirklich guten Sachen kosten eh nicht so viel in der Herstellung. NightWash, Polylux, WISO, Quarks & Co., usw., und ab und zu ein paar gute Filme (die zu so einer späten Zeit kommen, das die Rechte nicht sehr teuer gewesen sein konnten...). Die ganzen Serien und Eigenproduktionen sind unnötig und kosten nur Geld. Wenn, dann werbefinanziert. 100%.
     
  4. goofy333

    goofy333 Kbyte

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    Das Problem sind nicht die privaten Nutzer, sondern die Betriebe. Für jeden Rechner, der am Internet angestöpselt ist, muß dann GEZ-bezahlt werden, auch wenn er vielleicht gar keine Soundkarte hat. Mal sehen, was die Indiustrie dazu zusagen hat.
     
  5. RobyHood

    RobyHood Byte

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    1966 Rundfünkgebühren ( TV und Radio )

    2005 Gebühren für PC mit Internet Anschluss

    2010 Gebühren für Funktelefonen

    2011 Gebühren für Handy´s ( Heute die können sehr viel )

    2015 Gebühren für Private Telefonanschlusse ( weil damit man kann auch im Internet )

    2017 Gebühren für Zeitungen

    2020 Man muss auch für normale gelabert Gebühren zahlen


    GEZ soll sein Name einfach in GAEZ ändern lassen


    Gebühren
    Abzock
    Einzug
    Zentrale
     
  6. Sir Don

    Sir Don Byte

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    Die wichtige Frage lautet aber: Wie wollen Sie das kontrolierenß Jeder Rechner der Internetfähig ist? das sind sie alle, die ältesten 286´er konnten das und die neuen eh. Oder jeder der ans Internet angeklemmt ist? :aua:
    Heißt im ersten Fall, an der Kasse bitte die Adresse hinterlassen für die GEZ.

    Lassen wir uns einfach überraschen. :eek:
     
  7. btpake

    btpake Guest

    ........ falsch, nicht pro Firmenrechner sondern pro Firmengebäude.

    Pro Rechner würde die GEZ nie gegen den Widerstand der Wirtschaft und des Kapitals durchsetzen können, man denke nur an die riesigen Veraltungen der Banken, Versicherungen etc.
     
  8. Nikdilis

    Nikdilis ROM

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    koennte mir vorstellen, dass die Breitband-Internet Provider ab die GEZ Meldung machen muessen, wer alles einen Breitband-Internet-Zugang hat. Das Wars. Da gibt es keine Ausreden mehr.
    Wahrscheinlich wartet die GEZ mit den Gebuehren noch, damit sich die Zahl der Breitband-Anschluesse schneller vermehrt und damit spaeter mehr abgesahnt werden kann.
     
  9. Stofffel

    Stofffel Byte

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    Nun übertreibt es nicht,
    so viel Geld schmeißen die Öffentlich-Rechtlichen nun auch wieder nicht raus,
    immerhin dem Herrn Gottschalk dermaßen die Gage gekürzt worden, dass er sich das sonnige Kalifornien nicht mehr lange leisten kann und nun dies alte Schlossruine in Remagen beziehen muss, was ihn rund 4,5 Millionen Euro kostet.
    (bzw. uns)
    Der Arme.
    Auf jeden Fall können wir uns nun nicht mehr mit unserem Laptop auf die Kölner Domplatte hocken, es sei denn, wir haben unseren GEZ-Benutzerausweis dabei...
     
  10. Don Jonz

    Don Jonz Kbyte

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    Jetzt werd ich aber langsam stinkesauer! Erst erfreut uns die Presse mit der Meldung, dass man demnächst auch für PCs GEZ abdrücken muss, und man hat endlich mal wieder ein heißes Thema, über das man herziehen kann, nachdem den Montagsdemos zu Hartz IV die Puste ausgeht. Und dann DAS ! ! ! GEZ für PCs erst ab 2007 ! ! ! Über was bitteschön soll ich mich denn in der Zwischenzeit aufregen, HÄ?! Und dieser Merz tritt auch noch zurück, die Lusche aus dem Sauerland. Noch eine Reibungsfläche weniger. Heut ist echt nicht mein Tag, Leute.
     
  11. drizztkiller

    drizztkiller Kbyte

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    von mir kriegen sie trotzdem nix.
    nur weil ich DSL habe, sollen die mir erstmal beweisen das ich einen pc habe.
     
  12. Bio-logisch

    Bio-logisch Halbes Megabyte

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    Was kostet es ARD / ZDF ihre Schmahlspurwebauftritte zu finanzieren?

    Das ist doch nur ein Bruchteil dessen, was das Fehrnsehprogramm kostet.
    Warum soll ich dann die vollen Fehrnsehgebühren zahlen? Radiogebühren würde ich ja noch einsehen, wegen dem Internetradio. Aber so?
    Reine Abkassiererei, egal, ob das nun 2005 oder 2007 kommt.

    MfG, Bio-logisch
    (Radiogebührenzahler und Internetbenutzer)
     
  13. ColonelChris

    ColonelChris Kbyte

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    Ich denke es geht weniger um die "Schmalspurwebauftritte", sondern um Streaming-Dienste. Wer mal so eine gestreamte Sendung gesehen hat, der weiß aber auch, dass das keine Konkurrenz zum "echten" Fernsehen ist (Artefakte, null Kontrast, Aussetzer, niedrige Auflösung), erst recht wenn DVB und HDTV in großem Rahmen kommen.
     
  14. The_Dragon

    The_Dragon ROM

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    Was mich nur wundert ist, daß da nichts von der Internetverbindung steht. Hab leider immer noch 56k und werde mich hüten auch nur Webradio zu hören, TV kann ich ja gleich vollkommen vergessen. Wofür soll ich also die TV-Gebühren abdrücken, wenn meine Internetverbindung es überhaupt nicht zuläßt fernzusehen?
    Ok, keine Ahnung ob es 2007 selbst in unserem verschlafenes Nest einen Breitbandanschluß geben wird, aber bisher sieht es leider nicht so dolle aus...
     
  15. ForumOnkel

    ForumOnkel Byte

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    glaubst Du das ist ein Problem? Die müssen nur irgendwo an nem Gesetz schrauben und schon muß Dein DSL-Provider Deine Adressdaten an die GEZ rausrücken! Schonmal dadrüber nachgedacht? :rolleyes:
    Und wenn Du als DSL-Nutzer "identifiziert" bist wird es Dir wohl schwerfallen zu argumentieren Du bezahltest den DSL-Anschluß hättest aber gar keinen PC! :D


    Nebenbei bemerkt: trifft ja ohnehin nur Diejenigen, die nicht eh schon GEZ für Fernsehen bezahlen. Und wer, so frag ich mich, hat denn heutzutage keinen Fernseher?? :cool:

    Also: viel Rauch um überhaupt nüscht! :D
     
  16. LeoO

    LeoO Byte

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    Da die "Öffentlich-Rechtlichen" weder irgendwelche Rechte am freien, weltweiten Internet besitzen, noch eine Dienstleistung wie z.B. einen Internetzugang erbringen, haben sie schon rechtlich gesehen gar nicht die Möglichkeit, eine pauschale Gebühr zu erheben und über ihre GEZ-Handlanger einzutreiben.
    Sie könnten zwar kostenpflichtige Dienste im Internet anbieten, aber die zahlt dann nur der, der sie auch nutzt (was bei dem Angebot der öffentlich-rechtlichen Sender aber eher unwahrscheinlich wäre...).
    Sollten sie trotzdem diese illegale Abzocke wagen, muss man dafür sorgen, dass der nicht nur in Deutschland, sondern weltweit einzigartige Versuch für die Rentnersender schon im Keim erstickt wird.
    Der deutsche Staatsbürger sollte sich doch ein einziges Mal im Klaren sein, dass er auch Rechte hat, und nicht nur nach der bei Politik, Konzernen usw. immer weiter um sich greifenden Meinung das Schlachtvieh dieser pseudodemokratischen Nation ist.
    Wie wäre es, wenn jeder Betroffene einmal nur einen Monat seine Geräte (Radio/TV...) abmelden und einen Teil der eingesparten Gebühren auf ein gemeinsames Konto zum Zwecke eines Rechtsstreites einzahlen würde?
    Erstens wäre das allein schon ein gigantischer Verlust für die Öffentlich-Rechtlichen, und zweitens könnte man ihnen mit diesem Geld dann entgültig zeigen, was bei hemmungslosen Raubrittertum herauskommt.
    Wäre sich das Volk nur einmal einig und würde seinen Willen auch zeigen...
     
  17. Don Jonz

    Don Jonz Kbyte

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    Ein guter Freund von mir hat tatsächlich keinen Fernseher und einen AMD K2-450 ohne TV-Karte, aber mit analogem Modem-Anschluss. Wie will der bitteschön an seinem Rechner das öffentlich-rechtliche Fernsehen empfangen? Und für was sollte er folglich eine Gebühr entrichten?
     
  18. Don Jonz

    Don Jonz Kbyte

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    252
    Ratet mal, was mit den Gebühren passieren wird, wenn die Einwohnerzahl unseres schönen Landes aufgrund der geringen Geburtenrate immer weiter abwärts geht? Da werden die Gebührenzahler wegsterben, und die öffentlich-rechtlichen Sender werden massive Einnahmeverluste haben, wenn sie nicht gegensteuern. Oh oh, was glaubt Ihr, wie hoch die Gebühren in dreißig Jahren sein werden? Sicher unerschwinglich. Öffentlich-rechtliches Fernsehen als Privileg der Millionäre und der befreiten Sozialhilfeempfänger. Willst Du die Tagesschau sehen, musst Du zum Sozialamt gehen :D
     
  19. WirdSchon

    WirdSchon Byte

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    So langsam wird es unübersichtlich. Immer mehr Fälle werden paschal mit völlig aus der Luft gegriffenen Abgaben belegt. Ob dafür eine Leistung erbracht wird oder nicht ist für den Benutzer gar nicht mehr nachvollziehbar.

    Man sollte versuchen zu erreichen dass diese Abgaben wie die Inhaltsangaben auf Lebensmitteln aufgeführt werden müssen. Vielleicht könnte man sich nach Alternativen umsehen. Zugegeben, in den meisten Fällen wird es keine geben. Aber einen Versuch ist es wert.

    Mir fallen spontan nur Abgaben auf MCs, CDs, Drucker, Brenner und Kopierer ein. Alles Geräte bzw. Verbrauchsmaterialien die *möglicherweise* der erlaubten bzw. unerlaubten Vervielfältigung von Urheberrechtlich schützenswerten Inhalten dienen. Im Fall von Brennern und CDs stellt sich sogar die Frage nach einer doppelten Abgabe.

    Die Frage ob jemand damit oder darauf überhaupt etwas *vervielfältigt* wird gar nicht erst gestellt. Das wird pauschal vorausgesetzt. Im Fall von bezahlt aus dem Netz geladenen Musikstücken würde man also sogar dreifach bezahlen. (Download, Brenner, CD)

    Aber machen wir uns nichts vor. Wo es um viel Geld für wenig Leistung geht ist nicht nur die Mafia erfindungsreich.

    Lasst den Kopf nicht hängen, es könnte ja noch viel schlimmer kommen. (Und nach Murphy wird es das dann wohl auch)

    Wie ich eben lesen durfte hat man an anderer Stelle das Thema schon aufgegriffen.
    http://www.pcwelt.de/news/vermischtes/103826/index.html

    Kann sich also höchstens noch um einige Jahrzehnte handeln bis die Pauschalgebühren abgeschafft werden.

    bis dann
     
  20. Ricardo Zettl

    Ricardo Zettl ROM

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    Die Rundfunkgebühr war schon bei ihrer Erfindung zu Kaisers Zeiten ein ganz übler Kuhhandel! Man hat nur ganz still und heimlich vergessen, sie bei Zeiten abzuschaffen. Das hat sie mit der von ****** eingeführten Kirchensteuer gemein-sam, die auch nach dem Ende des 3. Reiches abzuschaffen „vergessen“ wurde.

    Die GEZ soll soviel Rundfunkgebühren verlangen wie sie will, ohne Ministerpräsidenten und Landesparlamente damit zu belästigen. Aber wie bei jeder anderen Leistung auch sollte der Verbraucher selbst entscheiden, ob ihm die Sache das Wert ist. Die technischen Voraussetzungen für Pay TV gibt es in den USA und anderen Ländern schon seit Jahrzehnten.

    Die derzeitige Rundfunkgebühr ist eine ungerechtfertigte Steuer. Genauso könnte man eine Steuer erheben, die zum Verzehr von Weißwürsten berechtigt, unabhän-gig davon, ob man nicht lieber Salami essen würde.

    Wir haben erst vor kurzem die Pleite eines privaten Pay TV Anbieters erlebt. Die Rundfunkgebühr verhindert sehr erfolgreich, das ist natürlich gewollt, dass sich private Anbieter im Markt etablieren können. Wer kauft schon Salami, wenn die Weißwurst per Zwangsabgabe schon bezahlt ist. Die Zwangsabgabe ist ja nicht gerade gering und mancher kann sich nicht noch die zusätzlichen Ausgaben für die Salami leisten. Dann essen wir halt Weißwurst.

    Obendrein machen die Staatssender, denen die Zuschauer per Zwangsabgabe zugetrieben werden, den Privaten auch noch bei den Werbeeinnahmen Konkurrenz und versteuern diese nicht einmal, im Gegensatz zu den Privaten.

    Es ist auch eine Lüge, dass sich ja eigentlich nichts ändert, weil ja sowieso alle schon Rundfunkgebühren bezahlen. Es gibt sehr wohl Menschen, von Unterneh-men ganz zu schweigen, die keine „Rundfunkteilnehmer“ sind, weder Hörfunk, noch Staatsfernsehen, noch privates Fernsehen. Es ist mit nichts zu rechtfertigen, diesen Leuten eine Zwangsabgabe für Rundfunk abzupressen, nur weil sie gelegentlich E-Mails verschicken.

    Fernsehen ist ein Produkt, das am Ende seines Lebenszyklus steht, wie das Videoband. Es wird in verhältnismäßig kurzer Zeit keinen „Rundfunk“ mehr geben, so wenig wie es heute noch Schallplattenspieler gibt. Die Rundfunkgebühr aber wird es in 200 Jahren noch geben. Wenn dann ein Enkel seinen Opa fragt, was ist denn Rundfunk und der Opa das auch nicht weiß, wird man sie vielleicht doch in Weißwurstgebühr umbenennen und mit Parlamentsbeschlüssen und Staatsverträgen jährlich erhöhen und auch auf Brezenesser ausweiten.
     
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