Vorsicht beim Arcor Kundenservice

Dieses Thema im Forum "Erfahrungen mit Firmen" wurde erstellt von Romeo29, 1. Januar 2005.

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  1. Romeo29

    Romeo29 Byte

    Registriert seit:
    16. Oktober 2004
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    Seit 01.11.2004 bietet Arcor ja günstige gute Preise an. Ich wurde von einem Freund geworben. Hatte mich dann erkundigt was ich machen muß um den Werber die 40 € Prämie zukommen zu lassen. Der Kundenberater am Telefon sagte mir das mir der Werber ein formloses Schreiben mit Kundennumme und Unterschrift geben solle und ich es dem Antrag beilegen solle. Dies habe ich gemacht. Die Prämie wurde nicht erstattet. Auf meine Anfrage kam die Antwort haha war wohl nix. Sie hätten das Werberformular verwenden müssen und im nachhinein können wir nix machen. FINGER WEG !!!
     
  2. BlackMerlin82

    BlackMerlin82 ROM

    Registriert seit:
    2. Januar 2005
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    2
    Hallo,

    auch ich hab nix gutes über ARCOR zu berichten, da dieser lächerliche Verein den gesamten Telefonanschluss von meinem Vater zu sich geholt hat, weil meine Schwester bei denen unterschrieben hat. Aber dadurch das mein Vater seit über 15 Jahren Anschlussinhaber bei der Telekom war ist der Vertrag mit ARCOR eigentlich ungültig, aber ARCOR behauptet das meine Schwester Anschlussinhaberin gewesen sei, das hätte die Telekom der ARCOR bestätigt. Jetzt kämpfen wir darum das der gesamte Anschluss wieder zur Telekom geht aber ARCOR weigert sich.
    Ich selbst muss meinen Internetprovider bezahlen, den ich noch nicht einmal nutzen kann mit Arcor. Ich selbst nutze STRATO DSL und war von seiten der Telekom immer zufrieden. In der Telefonleitung haben wir auch nur Störungen und ins Internet kommen wir nicht.
    Wäre nett wenn mir jemand sagen kann mit welchen Schritten man weiter gehen kann damit alles wieder zur Telekom rübergeht da bei ARCOR ein 24 Monatsvertrag gültig ist ( laut dem Haufen namens Arcor ).

    MfG

    BlackMerlin

    PS: Bin für jede Hilfe dankbar
     
  3. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

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    31.467
    Wenn du im Recht bist, geh zum Anwalt. Da wir die letzten sind, die den konkreten Fall beurteilen könnten. Ich kenne die Verfahrensweise bei der Telekom soweit, dass sie in der Regel wirklich nur eine Kündigung durch den Anschlußinhaber akzeptieren (wären ja auch schön blöd, wenn sie es nicht so machen würden - auch wenn es nur ein paar Tage mehr Gebühren, durch den zusätzlichen Briefverkehr gibt).

    Gruss, Matthias
     
  4. Lotterbast

    Lotterbast Byte

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    21
    @ Black Merlin.

    Ich hoffe es klappt diesmal mit dem Antwort schreiben. Der Server scheint hier sehr schlecht zu sein.

    Also. Ich hatte die gleichen Probleme wie du. Erst nachdem ich massiv mit dem Anwalt gedroht habe und die unrechtmäßig abgezogenen Gebühren immer storniert habe, lenkte Arcor schließlich ein. Mein Anschluß wurde nur für einen Tag mal von der Telekom auf Arcor umgestellt. Dann gleich wieder auf Telekom.

    Versuche nichts über die Arcor Hotline. Was die da machen, ist absolut wertfrei. Nur per Einschreiben. Sonst haben die nie Post von dir bekommen.

    Es ist schon komisch wie leicht die Leute sich immer wieder von solchen ***** abzocken lassen.

    Gruß
    Lotter
     
  5. Rattiberta

    Rattiberta Halbes Gigabyte

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    Hallo BlackMerlin82,

    kündigen oder einen Providerwechsel veranlassen kann nur der Anschlußinhaber (oder dessen ausdrücklich Beauftragte).

    Trotzdem würde ich den Rat eines Anwaltes einholen, wie man am besten in der Sache vorgeht. Die Frage ist nämlich, welche rechtlichen Konsequenzen für Deine Schwester aus der unberechtigten Abschließung eines Vertrages entstehen können.
    Arcor wird sich die entstandenen Kosten zurückholen wollen.

    Evtl. ist eine familieninterne Regelung für alle Beteiligten die bessere Lösung.

    MfG
    Rattiberta
     
  6. Lotterbast

    Lotterbast Byte

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    21
    Naja, Arcor nimmt das nicht so eng.

    Keine, Arcor ist verpflichtet das zu überprüfen. Geht ja auch gar nicht. Wenn die Schwester nicht die Anschlußinhaberin ist, KANN der gar nicht umgestellt werden. Das macht die Telekom schon gar nicht. Es sei denn Sie hat im Auftrag des Anschlußinhabers unterschrieben. Dazu drängen die Arcorleute gerne.

    Gruß
    Lotter
     
  7. Rattiberta

    Rattiberta Halbes Gigabyte

    Registriert seit:
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    5.526
    Hallo Lotterblast,

    der Vertrag, den die Schwester zur Umstellung des Telefonsnschlusses mit Arcor abgeschlossen haben wird, enthält wahrscheinlich zwei Aufträge (bei mir war es so):
    Auftrag zur Kündigung des Anschlusses bei TelePink
    Auftrag zur Einrichtung eines Telefonanschlusses bei Arcor

    Die Unterlagen zur Kündigung werden an die TelePink weitergereicht, wo diese bei der Überprüfung, ob Auftraggeber für die Kündigung und Anschlußinhaber identisch sind, wohl geschlampt haben dürfte. Arcor dürfte kaum Einblick in die Vertragsunterlagen der TelePink haben!

    Normalerweise wird vor der Umstellung von Arcor auch noch ein Brief verschickt im Sinne von "Schön dass Sie sich für Arcor entschieden haben...", zumindest der Schwester dürfte damit klar gewesen sein, dass sie einen echten Vertrag abgeschlossen hat.
    Sofern volljährig kann man von ihr erwarten, dass sie keine Verträge abschließt, ohne dazu berechtigt zu sein.

    MfG
    Rattiberta
     
  8. Yezariel_1978

    Yezariel_1978 ROM

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    7
    Habe vor kurzem meinen Anschluss auch von der Telekom zu Arcor gewechselt (ISDN weekend mit T-DSL3000).
    Der Telekom Vertrag lief auf den Namen meiner Freundin. Den Arcor Vertrag mit der Kündigungsermächtigung (damit Arcor bei der Telekom im Auftrag des Neukunden kündigen kann) auf MEINEN. Zudem habe auschließlich ICH auf diesem Vertrag unterschrieben. Die ganze Sache wurde rechtskräfitg durchgeführt. Dabei beruft sich Arcor vermutlich auf folgende Vertragsklausel:

    "Sofern der Anschluss nicht oder nicht ausschließlich auf meinen Namen angemeldet ist, versichere ich, dass ich befugt bin, den Wechsel auch für die übrigen Anschlussinhaber zu beauftragen. Ich beauftrage die o.g. Telefongesellschaft...", in diesem Fall Telekom, "...Arcor auf Anfrage für die o.g. Anschlüsse sämtliche Anschlussinhaber mitzuteilen."

    Das sieht für mich ziemlich wasserdicht aus. Arcor wird sich da auf seinen Gutglaubensschutz berufen. Wenn die Sache dumm läuft, dann bekommt am Ende noch deine Schwester was auf´s Dach, weil sie ja anscheinend eigenmächtig diesen Wechsel iniziiert hat und eine falsche Versicherung (siehe Klausel: "...versichere ich, dass ich befugt bin, den Wechsel ... zu beauftragen") abgegeben hat.
     
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