Vorsicht Falle: T-Online-Kunde wider Willen

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von P.A.C.O., 6. September 2005.

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  1. P.A.C.O.

    P.A.C.O. Ex-Foren-Bulle

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    dieser halbwegs neue berufszweig ist doch die absolute pest! schwärme von arbeitsunfähigen menschen, die ohne jeglichen skrupel versuchen, einem irgendetwas an die backe zu quatschen!

    :bse:
     
  2. TwoStroke

    TwoStroke Byte

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    Diese Vorgehensweise ist nicht neu, sie ist kein Zufall und sie hat nichts mit irgendwelchen Vertriebspartnern zu tun.

    Man darf der Telekom getrost volle Absicht nachsagen.

    Mein Fall: Vor etwa 5 Jahren informierte ich mich im T-Punkt in der Essener Innenstadt über die Varianten des ISDN- Anschlusses. Das Gespräch endete mit meiner Bitte um Info- Material, da ich mich noch nicht entschlossen hatte. Ich bekam den Hinweis, dass nicht alles Info- Material vorrätig sei und man es mir zuschicken werde.

    Tatsächlich bekam ich das Material einige Tage später per Einschreiben!!! Gottseidank machte mich diese Vorgehensweise stutzig und ich prüfte sofort den Inhalt: auch hier waren es die Zugangsdaten und eine Frist zum Widerspruch, bevor der Vertrag in Kraft treten sollte.

    Das folgende Gespräch im T- Punkt war nicht sehr freundlich, dafür konstruktiv und endete damit, dass ich seit dieser Zeit kein T- Kunde mehr bin.

    Kurze Zeit später berichtete die WAZ über einen gleichgelagerten Fall; hier hatte die Kundin aber wie in dem hier beschriebenen Fall nicht reagiert und somit kurz darauf eine Rechnung bekommen.

    Fazit: dieses Vorgehen geschieht in voller Absicht; für die Verträge, die daraus entstehen, lohnt sich offenbar die Negativ- Publicity.

    Auf die (Telefon-) Werber einzudreschen, bringt's allerdings nicht. Das sind die zweitärmsten "Säue" in diesem Spiel (das ärmste Schwein ist zweifelsfrei der geneppte Kunde).Das sind überwiegend Leute, die heilfroh sind, einen Job zu habe, und wer dort Skrupel zeigt, ist ganz schnell wieder 'draussen. Sie haben ein agressives Geschäftsprinzip zu vertreten, ob's ihnen passt oder nicht.
     
  3. Sveni2211

    Sveni2211 Kbyte

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    Ich bin seit fast 3 Jahren kein T-Kunde mehr. Aber ständig rufen die mich an und wollen meinen Tarif umstellen. Da die meinem Namen, meine Adresse usw alles haben, muß es von der T-Com selber kommen, oder aber die geben alte Kundendaten einfach weiter. Hab denen schon x-mal mitgeteilt, nix mehr Kunde, löscht endlich meine Daten. Aber nichts passiert und immer wieder rufen die an. Letzten kam dannach Post, ich hätte angeblich die neue DSL Flat bestellt. Mit Zugangsdaten usw. Kurz angerufen bei denen, wie denn ne Flat sein kann ohne nen DSL- Anschluß von denen. Da meinten die, die wüßten von nix.
    Ich meine, ich kann verstehen, das denen die Kunden weglaufen ohne Ende (stand ja letztens erst in der PCW das die nur noch auf Platz 3 der DSL Neukunden sind). Aber jetzt zu solchen Methoden zu greifen, ist schon heftig. Sie sollten es vielleicht mal mit realen konkurenzfähigen Produkten probieren... :D
     
  4. sg69

    sg69 Halbes Megabyte

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    Viele dieser Leute machen ihre Arbeit anständig.

    Zudem gehören auch DUMME, UNWISSENDE Kunden dazu, jemanden etwas "an die Backe zu quatschen".
    Bei mir wird es KEINEM gelingen...

    Kann mir jemand einen Anbieter nennen, der DIESE Methoden nicht einsetzt ?
    Freenet, Arcor, Alice, 1&1, Strato, T-Com - ALLE ANBIETER MACHEN DAS WIE DIE T-COM...

    Wo gehobelt wird, fallen eben auch Späne.
    Es gibt KEINEN Berufs- oder Wirtschaftszweig ohne schwarze Schaafe...

    P.S. Geht es vor Gericht und die T-Com hat keine UNTERSCHRIFT UNTER EINEM VERTRAG (@ TwoStroke)
    verliert sie jedes Verfahren.
     
  5. stella-k

    stella-k Kbyte

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    Wenn man den Anbieter wechselt sollte man auch die Telefonnummer wechseln. Dann können die T-Elekomiker einen auch nicht mehr anrufen.....
     
  6. straubgx

    straubgx Byte

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    Allein unerhört ist doch bereits die Tatsache, dass man dort EUR 4,95 Grundgebühr zahlen muß um anschließend zum zigfachen Minutenpreis von 1,59 cent (!) wie mit Smartsurfer und Co. zu surfen zu dürfen.

    Der Tarif ist also genau so eine Frechheit wie die Geschäftspraktiken.

    Wie AOL ernährt sich dieser Laden also ausschließlich von Ängstlichen und Ahnungslosen, denn niemand würde ja da bleiben wenn er auch nur ein wenig den Durchblick hätte, was das Internet wirklich kostet.
     
  7. km32wkbw

    km32wkbw Guest

    Ich kann die Vorgehensweise von T-Online nur bestätigen. Mir wurde auch unaufgefordert eine CD mit Zugangsdaten zugeschickt, obwohl ich noch nie mit jemanden darüber gesprochen hatte. Kurze Zeit später wurden dann Gebühren mit der normalen Telefonrechnung abgerecht. Bei meinem Telefonat mit T-Online wurde mir eine entsprechende Gutschrift bei der nächsten Telefonrechnung versprochen. Bin mal gespannt ob das Versprechen eingehalten wird.

    km32wkbw
     
  8. Welt'ler

    Welt'ler Byte

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    Bei mir kam ein Anruf, angeblich von der T-Com "... wir möchten Ihnen was schenken ... Sicherheitssoftware ... nein, Sie werden kein Kunde ... " und ich machte dem Anrufer deutlich, dass ich als Arcor-Flat'ler nix brauche.
    Was kam ? Diese T-Online-Willkommenssch... - ich denen einen Brief gefaxt, mit der Bitte um Angabe des Werbers wegen Betrugsstrafanzeige - keine Antwort. 4 Wochen später neues Fax, diesmal Anzeige gegen T-Online angedroht.
    Dann kam das "Entschuldigungsschreiben" - den Namen des Werbers haben die aber nicht verraten !!!

    Alles T-Betrüger ? :bse:
     
  9. P.A.C.O.

    P.A.C.O. Ex-Foren-Bulle

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    los, sag mir was das internet kostet !!!
     
  10. treiber

    treiber Halbes Megabyte

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    Diese vorgehensweise kann ich nur von AOL bestätigen.

    MfG treiber
     
  11. rbecker

    rbecker Byte

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    Ich habe vor ca. 4 Wochen ne Rg. von T-online bekommen über 4,95 €, dachte mir die sind ja lustig, bi doch schon 2 Jahre bei Arcor. Also angerufen und gesagt da liegt nen Fehler vor, die sollen das rückgängig machen! Sag die Tussi geht nicht einfach so ich muss schriftlich stornieren und um gutschrift bitten. Sag ich :" warum soll ich um was bitten, ich hab nichts bestellt" darauf die plumpe Antwort ist halt so !!!
    Ich dachte ich höre nicht richtig, hab ich die Frau erstmal angemacht was das für Geschäftspraktiken sind unaufgefordert den Vertrag abzuschliessen und dann nicht zurücknehmen wollen. Naja nach langem hin und her kam letzte Woche nen Brief mit ner Gutschrift über 12,?? € bekomm ich jetzt die differenz ausgezahlt?
     
  12. ossilotta

    ossilotta Ehren-Moderator

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    ich bin seit über 30 Jahren T-Kunde und hatte noch nie Schwierigkeiten. In den 10 Jahren mit Internet Zugang ebenfalls nie Probleme. Ich kann die Leute nur loben.
    Änderungen wurden ordnungsgemäß ausgeführt, Tarifumstellungen ebenfalls.
    Alles wurde natürlich über das Kundencenter im Netz abgewickelt.
    Nur so geht man Problemen aus dem Weg.
    Und wie oben bereits gesagt, viel Kunden sind es selber schuld, wenn Schwierigkeiten auftreten. Soll aber keine Verallgemeinerung sein.
    Selbstverständlich sollte man Änderungen oder dergleichen niemals telefionisch abwickeln, aber gerade dies tun viele.
     
  13. goto2

    goto2 Halbes Megabyte

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    wie kann das eigendlich angehen, das heute s.g. werbe anrufe auf das handy oder festnetz immer noch statt finden,
    obwohl das verboten ist und eine belästigung im sine der BGB darstellt ?

    all: hier mal bitte genau lesen:

    den verbraucherschutz gibt es heute nicht mehr, denn dieser würbt mit unseriösen geschäfts praktiken,0190 rufnummern, die die meisten internet nutzer aus sicherheitsgründen haben sperren lassen, da haben natürlich unseriöse formen heute ein leichtes spiel, den bürger abzuzocken und übern tisch zu ziehen.
     
  14. goto2

    goto2 Halbes Megabyte

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    Ich würde Strananzeige erstatten !
     
  15. P.A.C.O.

    P.A.C.O. Ex-Foren-Bulle

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    und weswegen, herr strafanzeigenerstatter ?
     
  16. schmivo

    schmivo Kbyte

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    ja, DUU. Aber dadurch ist das Zivilrechtliche -und dabei geht es bei Forderungen- nicht geregelt.

    schmivo
     
  17. P.A.C.O.

    P.A.C.O. Ex-Foren-Bulle

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    an diesem punkt ist ja noch nicht mal was zivilrechtliches dran. oder würdest du auf die idee kommen, mich zivilrechtlich zu verklagen, nur weil ich zu dir sage, dass ich von dir 5 euro kriege? ich denke, du würdest folgendes tun: verduzt gucken und NEIN sagen...

    oder doch zum anwalt rennen und dem sagen: "der fidel will 5 euro von mir *heul*"

    was würde der wohl tun ?

    mehr als eine riesensauerei ist es eben nicht.
     
  18. AstroCat

    AstroCat Byte

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    Hallo PCWelt-Redaktion:

    Obwohl ich kein Rechtsexperte bin: es kann doch nicht sein, dass die Empfänger unverlangt zugesendeter Informationen sich selbst darum kümmern müssen, dass sich solche von ihnen nicht autorisierte Aktionen nicht zu Ihrem Nachteil auswirken:

    +++ +++ +++
    Zitat:

    ... Betroffenen können wir nur den Rat geben, sofort zu reagieren, wenn Sie unaufgefordert Zugangsdaten geschickt bekommen. Nehmen Sie am besten gleich telefonisch Kontakt zum Anbieter auf und fordern Sie eine schriftliche Bestätigung, dass der Account wieder geschlossen wurde....
    +++ +++ +++

    Was ist denn, wenn das Beispiel der Telekom Schule macht und wir demnächst z.B. unverlangt funkelnagelneue Autos nebst Schlüssel vor der Haustüre finden (und wir uns selbst darum kümmern müssen, dass die Autos wieder unversehrt zum Händler zuücktransportiert werden) ?
    Wer erstattet mir die Transportkosten und wer zahlt mir z.B. die entgangenen Zinsen meiner Auslagen ?

    Nein, ich meine, es muss reichen, wenn die Empfänger nicht darauf reagieren, zugeschicktes Material beseitelegen, keine Zahlungen leisten, bzw. solche Angelegenheiten (spätestens wenn die Mahnungswelle der Telekom losgeht) dem Rechtsanwalt übergeben. Auch ein Gang zu einer der Verbrauerzentralen kann nicht schaden. Was sagt denn Ihr Hausjustitiar dazu ?

    Wir erinnern uns: im Sommer letzten Jahres hat ein Dialer-Versender tauschende Rechnungen z.B. über das Inkasso-Büro "HFM-GmbH" allein in Deutschland verschickt. Ich übergab die mir zugesendete Rechnung umgehend der hiesigen Kriminalpolizei, die sich (kein Scherz) sehr darüber freute und mich über 1 Stunde lang zu dem genauen Hergang befragte. Damal riet man mir eingehend zwar alle Unterlagen gut aufzuheben, aber nicht zu reagieren und nicht zu zahlen, denn der Rechnungsversender hat i.d.R. keinen Nachweis in der Hand, dass ich die in der Rechnung beschriebene Position tatsächlich und willentlich bestellt habe. Und spätestens hier dreht sich die Beweislast um.
    Die Kripo informierte mich, dass die Versender der Rechnungen genau wissen, dass sich mindestens 50% der Empfänger einschüchtern lassen (insbesondere bei kleinen Geldbeträgen!), weitere 20% nach der 1. Mahnung zahlen und nochmal 10% zahlen, wenn nach der 3. Mahnung der gerichtliche Mahnbescheid ins haus flattert. Alle diese Aktionen der Rechnungssteller sind rechtsunwirksam !
    Und noch blöder: wer unrechtmäßig verlangte Geldbeträge dennoch bezahlt, gibt damit zu erkennen, dass er spätestens mit der Zahlung seine Einwilligung gibt. Hierauf können sich die Rechnungsversender später beziehen und weitere nachgestellte Rechnungen versenden, die dann durchaus rechtswirksam sein können !

    In unserem Fall mit den unverlangt zugesendeten Rechnungen muss es - eigentlich logisch - auch der Telekom zur Pflicht gemacht werden, dass sie die schriftliche Einwilligung (Unterschrift?) der Empfänger vorweisen kann. Und da wird es wohl schwierig für die Telekom, Rechnung hin, Mahnung her.

    Seit über einem Jahr bin ich glücklicherweise nicht mehr Kunde der Telekom, sondern bei einem lokalen Anbieter. Der hat zwar nicht die neuesten Discountpreise und auch ist die Ausfallrate der Telefonverbindung höher. Aber solche kleineren Anbieter bieten in aller Regel spürbar besseren Support, sind freundlicher und (zumindest mein Anbieter hier) aufrichtig daran interessiert, zufriedene Kunden zu haben. So erhalte ich auch endlich verständliche und nachvollziehbare Rechnungen deren Positionen sich allesamt auf den aktuellen Rechnungmonat beziehen.

    Ich meine: was nützen mir Discountpreise, wenn ich schon graue Haare bekomme sobald ich nur dran denken muss, bei der Telekom mal anfragen zu müssen.

    Aber unsere Bürger sind mündig genug und müssen letztlich selbst wissen wo sie glücklich werden wollen. Wer sich aber freiwillig mit der Telekom einläßt ("die sind so groß, die machen schon alles richtig...") und sich der Obrigkeithörigkeit ergibt, sich aber dann doch ärgert und unzufrieden ist, ist m.E. selbst schuld. Alternativen gibt's genug!
     
  19. P.A.C.O.

    P.A.C.O. Ex-Foren-Bulle

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    ich werde jetzt NICHT zum 1000sten mal schreiben, dass ich zum festnetzanbieter t-com KEINE alternative habe.

    K.E.I.N.E.

    aber ich bin ja selbst schuld, hätte vor 10 jahren ja nicht das haus da kaufen müssen, wo es nur telekom gibt...

    (hatte ich das auch schon mal erwähnt ?)
     
  20. AstroCat

    AstroCat Byte

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    @fidel_castro:

    ich denke, du hast meine Worte schon verstanden... War ja kein Angriff gegen dich oder irgend jemanden sonst. Außerdem liest sich dein Kommentar so, dass du es dir auch überlegen würdest zu wechseln, wenn die Möglichkeiten da wären. Sehe ich das richtig ?
    Außerdem gibt es ja auch noch die tatsächlich zufriedenen Kunden der Telekom. Nur scheint die Fraktion der unzufriedenen Kunden deutlich größer zu sein.

    Wußte aber gar nicht, dass es im Festnetz auch Gegenden gibt, die nur von der t-com versorgt werden. Bei DSL gibt es ja noch diverse "weiße Flecken"...
     
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