Vorsicht: Mails vom DSL-Provider nicht ignorieren

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von MagicAM, 25. Mai 2005.

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  1. MagicAM

    MagicAM Byte

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    Na das nenn ich mal starken Tobak. Als ich bei meinem Provider (QSC) kündigen wollte wegen Umzug, fragte ich vorher auch per Email an, wie lange vorher es denn sein müsse und man versicherte mir, bei einem Umzug seien 3- 4 Wochen vorher ausreichend. Es stellte sich dann aber heraus, daß an meinem neuen Wohnort kein QDSL möglich gewesen ist und ich nun plötzlich noch 3 Monate Grundgebühr weiter bezahlen musste.

    Auf die Email Auskunft von QSC, die ich aufgehoben hatte, wurde nicht eingegangen, es sei schließlich keine ordentliche schriftliche Anfrage gewesen !!!

    Und nun sollen Provider wichtige AGB Änderungen einfach per Email ankündigen dürfen? Wieso dürfen wir Kunden dann nicht einfach per Email kündigen, das wäre doch dann nur gerecht?


    Also ich hoffe das dies den Providern nicht erlaubt wird oder im Gegenzug auch Rechte für den Verbraucher geschaffen werden.
     
  2. sg69

    sg69 Halbes Megabyte

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    Jetzt weiss ich, warum ich nicht mehr Kunde bei T-Online bin..

    Ich habe mal meine alten Unterlagen durchgeschaut. Hier steht, daß T-Online seinen Kunden die MÖGLICHKEIT bietet, ein E-Mail-Postfach einzurichten und zu nutzen. Kein Hinweis auf eine VERPFLICHTUNG ZUR EINRICHTUNG, weil eventuell Änderungen des Vertrages per Mail zugesandt werden.

    Aber wenn einem die Kunden IN SCHAAREN davonlaufen, versucht man sowas schon mal ...
     
  3. rzwo

    rzwo Kbyte

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    Meine Meinung zählt zwar kaum, aber ich bin mir da nicht so sicher, ob eine Mail für Vertragsänderungen ausreicht.
    Zwar kann der Absender sagen, dass er eine Mail gesendet hat,
    es gibt aber keine verbindliche Bestätigung für die Zustellung bzw. die Kenntnisnahme.

    Wir "freuen" uns zwar immer, dass eine Mail i.d.R. nach wenigen Sekunden bis Minuten zugestellt ist, es gibt jedoch m.W. keine Norm dafür. Die Laufzeit kann auch mal länger sein (Stunden, Tage, ...).
    Sicher kommt es nicht so oft vor, dass Mails völlig verschwinden, aber es kann passieren.

    Ich glaube, dass T-Online (in diesem Fall) im Zweifelsfall wohl eher schlechte Karten hat und sich "kulant" zeigen wird.
     
  4. -CG-MCLAINE

    -CG-MCLAINE Kbyte

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    Bei Vertragsänderungen will ich einen Brief haben, der mich genau aufklärt! Nix Email!
     
  5. uvoell

    uvoell ROM

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    Es ist wirklich auffällig, wie schwer es ist, z.B. bei T-online eine Kündigung auszusprechen bzw. die Bedingungen dafür herauszubekommen. Daüber hinaus ist man unsicher, wer Ansprechpartner ist, wenn man auch den Online-Anschluss kündigen will. Beim Serviceaufruf erscheint unter Kündigung nur die Möglichkeit, wie ich andere Anbieter kündigen kann und zu Telekom wechsle. Ich habe eine Kündigung per fax abgeschickt und für die Bestätigung eine email angegeben, die Bestätigung dann aber auf meine alte Adresse bekommen, die ich ja gerade nicht mehr nutzen wollte.
    Man merkt doch deutlich die offensichtlich verwirrende Absicht und ist verstimmt.
     
  6. rolley

    rolley Kbyte

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    . . . die nächste Abzocke der Terrorcom . . .

    . . . ich freue mich über jeden abgeworbenen "Kunden" . . . :D
     
  7. P.A.C.O.

    P.A.C.O. Ex-Foren-Bulle

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    ach wär das schön, wenn ich mal so eine mail bekommen würde...



    *seufz*
     
  8. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

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    18. April 2000
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    Wie rzwo schon geschrieben hat, wenn man Geschäftsbedingungen ändert, muss man im Zweifel nachweisen können, dass der Empfänger diese Änderung auch erhalten hat. Meines Wissens erkennen die Gerichte in Regel eine E-Mail nicht an. Das Problem liegt aber trotzdem beim Verbraucher, denn der muss erst mal auf eigene Kosten klagen.

    Gruss, Matthias
     
  9. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    ...oder bezahlt und handelt einfach nach den ursprünglich gültigen Vertragsbedingungen und läßt es auf eine Klage ankommen.
     
  10. Goldy Hohn

    Goldy Hohn Kbyte

    Registriert seit:
    5. Februar 2004
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    329
    im Zuge der ganzen Spam Mails, wo mehr und mehr Mails mit Spam reinkommen als richtige Mails, ist diese Art von T-Online eigentlich passend. Da kann es wirklich passieren, dass eine Mail "verlorengeht", weil diese für SPAM erklärt wird, und schon ist man in einem Vertrag drin!? Das geht nicht gut.

    Vorschlag an T-Online
    1.) Vertragsänderungen und wichtige Infos müssen schriftlich erfolgen in Form eines persönlichen Briefes per Post!! Sonst erweckt es den Eindruck, dass T-Online kein Geld mehr hat für Briefe.
    2.) senkt die Preise auf ein normales Niveau!!!
    Flatrate 10-15 €
    Internet Telefonie Deutschland ins Festnetz 2 Cent.
    3.) Dies sind nur einige Ideen.
    Ihr (T-Online) könnt mich ja mal kontaktieren, ich habe da noch ein paar weitere Ideen wie man Kunden gewinnt.

    Gruss
     
  11. ottomane

    ottomane Byte

    Registriert seit:
    2. März 2004
    Beiträge:
    81
    Hier liegt ausnahmsweise auch die Verbraucherzentrale falsch. Juristisch liegt der Fall ganz einfach. Einer Vertragsänderung muss jeder Kunde ausdrücklich und nachweislich zustimmen sonst wäre sie wirkungslos.
     
  12. sheinz1

    sheinz1 Kbyte

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    @kalweit
    Im heutigen Mail-Zeitalter werden E-Mails bei Gericht immer mehr anerkannt, wird aber wohl noch immer nicht einheitlich gehandhabt. War bei mir mal der Fall.

    @ottomane
    Ich habe schon öfter erlebt, dass es eine Vertragsänderung gab, bei der ich nicht ausdrücklich zustimmen musste. Ich wurde einfach vor vollendete Tatsachen gestellt (z.B. Tarifänderung beim Handy). Viele behalten sich doch diverse Änderungen jederzeit vor...

    Bei mir landen "Werbe-"Mails vom Provider automatisch im Spam-Ordner. Nur weil ich dort abgeschlossen habe, muss ich mir ja nicht den Postkasten vollmüllen lassen! Ich finde, dass das ein ganz mieser Trick ist! Sowas fällt bei mir unter Nepper, Schlepper, Bauernfänger!! Wenn der geneigte User keine Vertragsdaumenschrauben erleben will, wird er genötigt, die "Sch..."-Werbemail des Prov zu lesen, damit er dann evtl. mehr kauft???? Nennt man das nicht auch Nötigung??

    Ich fass es nicht!! Ich weiß schon, warum ich nicht mehr bei Telekom, T-Online und co. bin! :jump:
     
  13. Womble

    Womble Byte

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    Beiträge:
    9
    Du brauchst nur nach dem Mails vom Server holen einen Plattencrash haben bevor Du zum lesen kommst und schon ist es passiert.

    Ciao Womble
     
  14. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Genau so gut kann Dein SnailMail-Briefkasten Opfer eines Wirbelsturms werden :D

    Entscheidend sollte nicht die Art der Zustellung sein, sondern eine Rückmeldung seitens des Kunden muß irgendwie eingefordert werden. Kann ja in der Mail in Link stehen, den man einfach anklickt: "Ja, ich habs gelesen" - wer nicht klickt, bekommts halt nochmal per Post oder wird persönlich angerufen. Kann ja eigentlich nicht so schwer sein, mit dem Kunden mal Kontakt aufzunehmen.
     
  15. hansdieterlang

    hansdieterlang Kbyte

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    Aufgrund dieses Berichtes, der schon verganene Woche auftauchte, sah ich mich nach einem Provider um, bei dem ich alle Leistungen wie DSL und Telefon bekommen kann. Und da stoße ich doch auf das neue Angebot von 1&1. So, wie ich es will für alles dabei 44,97 Euro pro Monat. Genial.

    Nun ratet mal, ob ich mich dort angemeldet habe? Nicht mehr lange, dann ist die Deutsche Telekom für mich Vergangenheit.

    Wir alle sollten uns solche Dinge nicht gefallen lassen.

    HD
     
  16. P.A.C.O.

    P.A.C.O. Ex-Foren-Bulle

    Registriert seit:
    9. Juli 2002
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    19.129
    ich muss...
     
  17. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Nunja, spätestens bei einer Störung könntest Du wieder Kontakt mit der Telekom haben, deren Reseller 1und1 nunmal ist.
    Wenn Du Pech hast, bekommst Du allerdings nur ein "Wir müssen erstmal unserere eigenen Kunden bearbeiten, danach kommen die Resale-Kunden..." zu Ohren.
     
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