1. Bitte immer die Rechnerkonfiguration komplett posten!
    Vollständige Angaben zur Konfiguration erleichtern die Hilfestellung und machen eine zügige Problemlösung wahrscheinlicher. Wie es geht steht hier: Klick.
    Information ausblenden

Vorwiederstand für led berechnen

Dieses Thema im Forum "Hardware allgemein" wurde erstellt von B Magic, 28. September 2002.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. B Magic

    B Magic Kbyte

    Registriert seit:
    3. Mai 2002
    Beiträge:
    437
    Hallo,
    kann mir jemand sagen, was ich für angaben brauche um z.B. 10 LEDs in reihe zu schalten und wie ich den Vorwiederstand berechne? Will 5*5 LEDs in reihe schalten und ans Netzteil klemmen!

    Danke euch !
    Alex
     
  2. Somebody

    Somebody Megabyte

    Registriert seit:
    26. März 2002
    Beiträge:
    1.225
    Ja da hast du Recht!
    Bin einfach mal davon ausgegangen das es richtig eingebenen wird!
    War wohl eine Fehleinschätzung *g* :)
     
  3. socknaduff

    socknaduff Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    25. Mai 2002
    Beiträge:
    988
    Google hilft aber nicht, falls Widerstand falsch geschrieben wird ;-) so fehlertolerant ist bisher keine Suchmaschine ... *g*
     
  4. Osse_Frank

    Osse_Frank Kbyte

    Registriert seit:
    15. Mai 2001
    Beiträge:
    210
    Ich wollte so viele LEDs wie möglich in Reihe schalten und das an einer unstabilisierten Versorgungsspannung, also direkt hinter dem Gleichrichter und dem Glättungselko. Am Trafo (12 Volt) hängt außer der Diodenschaltung noch ein Radio ( Uhrenradio ). Die Versorgungspannung schwankt also stark. Damit die Leutdioden immer mit maximaler Helligkeit leuchten, habe ich diese Konstanstromschaltung für die Leuchtdioden eingebaut. Die andere Möglichkeit währe gewesen, einen Festspannungsregler einzubauen, dann hätte ich jedoch wegen des Spannungsreglers ( Spannungsabfall ca. 2,5 Volt ) eine Leuchtdiode weniger in Reihe schalten können.
    Die Schaltung ist relativ preiswert und kostet ca. 50 Cent.
     
  5. kruemelbaer

    kruemelbaer Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    29. März 2001
    Beiträge:
    1.016
    warum einfach, wenns auch umständlich geht

    UWE
     
  6. saiyuk

    saiyuk Byte

    Registriert seit:
    14. Februar 2002
    Beiträge:
    25
    Schöne Schaltung, aber man muss es doch nicht kompliziert machen, wenn es auch einfach geht. Kosten - Aufwand - Nutzen. So empfindlich ist keine LED.
     
  7. Osse_Frank

    Osse_Frank Kbyte

    Registriert seit:
    15. Mai 2001
    Beiträge:
    210
    Empfehle anstelle eines Vorwiderstandes mit hilfe zweier bipolarer Transistoren z. B. BC547, drei Widerständen ( 39 Ohm, 560 Ohm, 47 kOhm ) und einem Keramikkondensator 100 nF, eine Konstantstromquelle zu bauen.
    Für 20 mA Diodenstrom braucht man einen 39 Ohm Widerstand R1, welchen man zwischen den Emitter von Transistor1 und Masse ( 0 Volt ) schaltet. Berechnung von R1= ca. 0,7 Volt/0,02 Ampere
    Außerdem noch einen Strombegrenzungswiderstand R2, ca. 560 Ohm, welchen man zwischen Emitter von Transistor1 und Basis von Transistror2 schaltet. Der Emitter von Transistor2 wird an Masse ( 0 Volt ) angeschlossen. Der Collektor von Transistor2 wird mit der Basis von Transistor1 verbunden. Der Collector von Transistor2 wird außerdem zusätzlich über ein Winderstand R3, ca. 47 kOhm, mit der Versorgungsspannung von 12 Volt verbunden.
    Zwischen Collector von Transistor1 und der Versorgungsspannung 12 Volt schaltet man die in Reihe geschalteten LEDs (Leuchtdioden) ( alle in Durchlassrichtung ).
    Den Keramikkondensator schließt man an der Baisis von Transistor1 und an Masse ( 0 Volt ) an.
    Eine solche Schaltung läuft bei mir schon seit einigen Jahren ununterbrochen, als Hintergrundbeleuchtung in einer analogen Uhr.
    Die Versorgungspannung muss nicht stabilisiert sein.

    [Diese Nachricht wurde von Osse_Frank am 01.10.2002 | 13:04 geändert.]
     
  8. saiyuk

    saiyuk Byte

    Registriert seit:
    14. Februar 2002
    Beiträge:
    25
    Ohne Vorwiderstand? An jeder LED 12 Volt - oder meist Du 10 LED\'s in Reihe an 12Volt - also für jede 1,2Volt?
     
  9. Die Happy

    Die Happy Kbyte

    Registriert seit:
    5. August 2002
    Beiträge:
    329
    Ich hab meine 10 LED\'s auf eine Lochrasterplatine angelötet,
    parallel geschaltet und 12V drauf.

    Null Probleme
     
  10. saiyuk

    saiyuk Byte

    Registriert seit:
    14. Februar 2002
    Beiträge:
    25
    s wirklich sehr selten kaputt. Betriebsdauer über 100000h. So eine Schaltung mit Vorwiderstand ist Quatsch, wenn Du nicht die LED\'s einzeln ansteuern willst.
     
  11. kruemelbaer

    kruemelbaer Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    29. März 2001
    Beiträge:
    1.016
    keine ursache, jeder fängt mal klein an

    UWE
     
  12. B Magic

    B Magic Kbyte

    Registriert seit:
    3. Mai 2002
    Beiträge:
    437
    He Uwe,
    hätt ich Dich damals im BGJ als Lehrer gehabt, wär ich bestimmt Elktriker geworden ;-)

    Riesen FETTEN Dank, jetzt weiss ich bescheid, wie ichs machen muss. Werd mir Morgen gleich meine Lämpchen und Wiederstände bei Reichelt bestellen, da ich da sowieso noch ne Bestellung hab, die 3 Wochen ruht, weil 7 Drehknöpfe nicht lieferbar sind *heul*

    Danke für den Unterricht und bleib so verständnissvoll, wie in meinem Fall!

    Alex
     
  13. kruemelbaer

    kruemelbaer Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    29. März 2001
    Beiträge:
    1.016
    Also gehen wir mal davon aus du willst leds an 12 volt betreiben.

    leds haben eine maximalspannung von 2-3,5v, je nach art. Sagen wir mal du hast welche der sorte 2Volt.- du musst mindestens 6 in reihe schalten, damit alle 2Volt bekommen (6*2=12). Für diesen fall brauchst du keinen widerstand vor den leds (vorrrausgesetzt alle led haben die selben Ampere). Du kannst auch dann mehr hintereinander schalten, nur wird dann jede led mit weniger spannung versorgt, sprich sie leuchtet nicht mehr so hell. Fällt aber eine led in deiner sechsereihe aus, bekommen die anderen mehr spannung (5*2,4 =12) dabei können dir dann alle led auf einmal den geist aufgeben. Dann isset duster!!!!!!

    Nun zum vorteil der parallelschaltung:

    Gehen wir wieder von 2Volt LEDs aus die z.B. 20mA benötigen (diese Daten stehen bei den meisten LED dabei, die brauchst du für weitere berechnungen!!!!!!!!!!)

    Du willst diese Led an 12Volt betreiben. Kein problem! Da muss ein vorwiderstand her.
    Rechnung: die led braucht 2V - 10Volt müssen verschwinden. Nun kommt die ampereangabe ins spiel. Die led hat in unserem fall 20mA, und 10V müssen weggezaubert werden, also muss ein widerstand her: R= U / I- R= 10V / 0,02A = 500Ohm.
    Wenn du nu also vor der led einen widerstand von 500ohm lötest, bekommt die led genau 2V die restlichen 10V wandelt der widerstand in wärme um.

    Wenn du nun auch z.B, 6 LEDs mit 12V versorgen willst, lötest du vor jeder LED die 500ohm und machst aus diesen eine parallelschaltung. Fällt eine LED aus, erhalten die anderen immer noch 2Volt und nicht 2,4V.

    Du kannst auch 20LED parallelschalten. Diese leuchten immer noch konstant mit 2V auch wenn 10 davon ausfallen. Das ist der riesenvorteil einer parallelschaltung. Du kannst soviel parallelschalten bis dein netzteil in die knie geht.

    ALSO WIR HABEN GELERNT:

    1. die angabe von volt und ampere bei LED iss wichtig
    2. die spannung die du abführen willst ergibt sich aus R = U(abfuhr) / I(led)  daraus ergibt sich der vorwiderstand
    3. eine parallelschaltung ist wesentlich sicherer für LEDs als eine reihenschaltung

    bei der wahl der widerstände musst du nur noch darauf achten, das du die maximale leistung des widerstands nicht überschreitest, dann verschmort er und ist auch kaputt. Die leistung die der widerstand abführen mus ergibt sich in unserem beispiel : P= U(abfuhr) * I(led)-
    P = 10V * 0,02A= 0,2Watt. Der Widerstand muss also midestens 0,2Watt vertragen können. Diese Angaben findest du aber ebenfalls beim Kauf der widerstände meist auf der verpackung.

    So, nu bin ich fettich
    Hoffe es hat einigermassen zum verständnis beigetragen

    UWE
     
  14. B Magic

    B Magic Kbyte

    Registriert seit:
    3. Mai 2002
    Beiträge:
    437
    Naja eine könnt man ja schnell ersetzten. Wie ist das eigentlich, wenn ich soviel in Reihe schalte, das ich auf 12 Volt komme, brauch dann trotzdem nen Vorwiederstand? Und warum braucht man den Überhaupt? Damit die z.B. 1,6V LED nicht zuviel Straom bekommt?

    MfG Alex
     
  15. kruemelbaer

    kruemelbaer Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    29. März 2001
    Beiträge:
    1.016
    ich würd sie nicht in reihe schalten. fällt eine aus, leuchtet keine mehr.

    machs parallel mit vorwiderstand, dann leuchten die anderen weiter wenn eine kaputtgeht.

    UWE
     
  16. ghost rider

    ghost rider Megabyte

    Registriert seit:
    23. März 2002
    Beiträge:
    2.319
    Hallo Alex,

    mal grob gesagt,

    Du vertärkst mit einer Transistor eine niedrige Eingangsspannung zu einer großen... bzw. einen niegrigen Eingangsstrom zu einem großen..... und kannst somit die Verlustleistung des Vorwiederstandes geringer halten....

    kommt dann noch ganz drauf an, welche konkreten Schaltungswerte Du dann hast, und welche Transistorschaltung Du verwendest ... (ob Emitter- , Basis- oder Collectorschaltung)....

    Geh mal in eine Bücherei und leihe Dir hierzu mal "Das große Werbuch der Elektronik" von Dieter Nührman aus....

    mfg ghostrider
     
  17. B Magic

    B Magic Kbyte

    Registriert seit:
    3. Mai 2002
    Beiträge:
    437
    Was für ne Aufgabe hat denn so ein Transistor? Hab mir ja neulich auch ne Transistor- Lüftersteuerung für meine 4 Lüfter zusammen gelötet, allerdings nach anleitung. Weil ich für sowas ja echt zu blöde bin ;-) Hab vor 18 Jahren mal angefangen *huch so lang ists schon her? * nen BGJ Elktro zu machen, hab sogar damals geschaft nen Spannungsmessgerät zu bauen. Aber danach kamen die Frauen und haben mir mein Hirn weich gemacht :-) :-) :-)

    MfG Alex
     
  18. chancen

    chancen Kbyte

    Registriert seit:
    3. Juli 2001
    Beiträge:
    203
  19. ghost rider

    ghost rider Megabyte

    Registriert seit:
    23. März 2002
    Beiträge:
    2.319
    Hi,

    ich würde wegend er ggfs. hohen Verlustleistung der / des Vorwiederstandes das ganze mittels einer Transistorschaltung verwirklichen....

    mfg ghostrider
     
  20. SirSiggi

    SirSiggi Kbyte

    Registriert seit:
    19. August 2001
    Beiträge:
    238
    Ich hab bei meinen frühereren Blinkschaltungenbastlereien immer 470 Ohm verwendet, allerdings mit 12 V.

    Jedenfalls kannst Du beim Netzteil eweils 5 Volt oder 12 auswählen.

    Ab Besten, du nimmst also 5 wiederstände mit jeweils 470Ohm und schließt eben vor jeder (an einem Beinchen) einen solchen an.

    mfg
     
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen