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warum eigentlich partitionieren?

Dieses Thema im Forum "Festplatten, SSD, USB-Sticks, CD/DVD/Blu-ray" wurde erstellt von neomind_ffm, 17. April 2002.

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  1. neomind_ffm

    neomind_ffm Byte

    Registriert seit:
    15. April 2002
    Beiträge:
    46
    hi,
    ist vielleicht eine dumme frage, aber warum ist es eigentlich besser eine festplatte in partitionen einzuteilen? hatte vor einem halben jahr meine 60gb hdd in 2 partitionen eingeteilt. auf der einen waren os und programme und auf der zweiten hatte ich movies, mp3s und so. hab aber gar keinen performance-vorteile gemerkt im vergleich zu dem nicht-partitionierten vorherigen zustand. ausser, dass nun das verschieben zwischen den partitionen wie bei zwei festplatten abgehandelt wird und somit ewig dauert.

    ciao
     
  2. Danny243

    Danny243 Kbyte

    Registriert seit:
    14. September 2000
    Beiträge:
    305
    Ist schon klar, daß die "richtige" Performance erst mit einer zweiten Platte kommt, wenn man wirkliche Performace braucht, sollte man auch eher über RAID nachdenken.

    Ich meinte mit dem Performancegewinn eher die Abteilung von Temporären und Betriebssystemdateien, daß nicht auf der Systemplatte viele viele kleine Tempdateien entstehen, die dann noch oft ihre Größe ändern (insbesondere IE-Temporary Internet Files) und dann zur extremen Fragmentierung beitragen. Mit mehreren Partitionen fragmentiert die Systempartition halt nahezu gar nicht und die Temp-Partition wird einfach von Zeit zu Zeit komplett gelöscht.
     
  3. Relax

    Relax Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    12. Oktober 2001
    Beiträge:
    951
    Für die Auslagerungsdatei ,wenn sie denn genutzt wird, ist eine
    zweite Festplatte vorteilhafter. Denn wenn sie auf eine Partition gelegt wird, die von der C:Partition "weit" entfernt ist, bringt es
    sicher keine Geschwindigkeitvorteile.Das gleiche gilt für die
    Temp-Dateien. Also müssten diese bei einer Festplatte schon
    gezwungenermassen auf der D: Partition sein.
     
  4. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

    Registriert seit:
    24. November 2000
    Beiträge:
    5.094
    1 Partition Auslagerungsdatei und temporärer Kram
    z.B. mit set tmp=f:\temp in der autoexec.bat
    1 Partition für Imagefiles von LW C:, damit das Setup einer lauf-
    fähigen Win-Version innerhalb von 10Min erledigt ist,
    1 Partition für alle Treiber, Setupdateien, Updates, damit man
    nicht ständig hinter den blöden CDs hinterhersuchen muß
    ...

    MfG Raberti
     
  5. gerd_os

    gerd_os Kbyte

    Registriert seit:
    30. März 2001
    Beiträge:
    164
    Hallo Christian,

    also Performance-Gewinne wirst du durch Partitionierung EINER Platte niemals bekommen. Wie du selbst ja schreibst, dauert das Verschieben sowieso schon ewig. Liegt daran, das die Partitionen ja auch nur einen Schreib-/Lese-Kopf haben und immer erst in der Partitionierungstabelle und anschliessend in der FAT suchen müssen, wo es denn nun weitergeht. Bei ZWEI physikalischen Platten geht das eigentlich recht schnell.

    Der Vorteil von geschickter Partitionierung:
    1 Partition OS
    1 Partition Programme
    1 Partition Daten
    1 Partition Spiele
    .....
    Geht jetzt dein Betriebssystem kaputt (fehlerhafte Treiber, DLLs...), kannst du es einfach neu installieren. Alle Daten bleiben auch ohne Backup erhalten. Programme neu installieren - soweit nötig, gibt ja auch Programme ohne Eingriff in die Registry -, viele Programme (und auch Spiele) speichern ihre Einstellungen lokal im eigenen Verzeichnis ab und brauchen daher nicht noch einmal konfiguriert zu werden.
    Also, viel Arbeit gespart.

    cu Gerd
     
  6. Ston

    Ston Byte

    Registriert seit:
    12. Dezember 2001
    Beiträge:
    50
    Das kann Vorteile mit der Speicherplatzbelegung bringen: Hast du FAT 32, erreichst du die günstige Clustergröße 4 kb nur mit Partitionen bis ca. 8gb. Was drüber geht, verschwendet Speicher - wobei es bei der Größe der heutigen Festplatten schon bald relativ egal ist...
     
  7. Danny243

    Danny243 Kbyte

    Registriert seit:
    14. September 2000
    Beiträge:
    305
    Vorteile:

    1. Je kleiner eine Partition ist, desto einfacher ist die Verwaltung der daraf befindlichen Daten. Das merkst Du daran, daß das Defragmentieren oder die Laufwerksüberprüfung schneller geht, wenn die Partition kleiner ist.

    2. Wenn eine Partition defekt ist, kannst Du mit hoher Wahrscheinlichkeit zumindest noch auf eine zweite Zugreifen.

    3. Du kannst Windows neu installieren und persönliche Daten einfach sichern.

    4. Eine Auslagerungsdatei auf einer eigenen Partition führt dazu, daß diese Partition nicht fragmentiert und in der Systempartition keine "unhandliche" Riesendatei liegt.

    5. Verlagerung von Temp-Dateien (%Windir%\Temp; Temporary Internet Files) bringt einen deutlichen Performancegewinn und wiederum weniger Fragmentierung.

    6. Beste Möglichkeit, um mehrere Systeme zu installieren (Dual/Multi-Boot-System)

    Nachteile

    1. Du mußt schon am Anfang sehr genau planen, was wohin soll und welche Datenmengen erwartet werden. Wenn Du Dich verschätzt, bist Du ständig am Verschieben oder Neupartitionieren.

    2. Möglicherweise leidet die Übersicht bei vielen Partitionen. Bei Windows 2000+ kann man aber die Partitionen in das Dateisystem einhängen, D: wäre dann zum Beispiel C:\Programme (nur NTFS).

    3. Die Planung und die Verwaltung von mehreren Partitionen ist komplizierter als mit einer Partition.
     
  8. Docent

    Docent Guest

    1. Festplattenspeicher wird besser genutzt
    2. Sicherheit für die Daten
    3. Man kann 2 Betriebssysteme nutzen
    4. Defragmentierung dauert nicht so lange
     
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