Warum ist Mandrake schlecht ?

Dieses Thema im Forum "Linux-Distributionen" wurde erstellt von Scorylus, 17. Mai 2002.

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  1. Scorylus

    Scorylus Kbyte

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    Hi !

    Eigentlich hatte ich mich für Mandrake als erstes Linux System für mich entschieden ! Ich will das zum programmieren nutzen, da da viele entwicklungs-tools dabei sind !

    Mein zweiter entscheidungsgrund war, das da auch Handbücher dabei sind und die Distri trotzdem in dem für mich bezahlbaren Rahmen bleibt !
    Und StarOffice 6.0 ist auch gleich mit dabei !

    Nun lese ich aber immer öfters, das Mandrake nicht so gut sei, ich solle lieber Red-Hat, oder Suse nehmen !
    Nur keiner begründet das !

    Bei Red-Hat könnte ich mir nur die Personal leisten, und gerade da sind seltsamerweise keine Handbücher dabei !
    Und da es wie gesagt, mein erstes Linux sein wird, bin ich doch auf Literatur angewiesen!

    Bei Suse wiederum soll es die beste Dokumentation geben, aber ich lese auch oft, das da nicht alles so perfekt sein soll !

    Also kann mir jemand denn nun sagen, warum ich mir nicht Mandrake zulegen soll ? Und ist bei Mandrake eigentlich auch eine Firewall mit dabei ?

    Also Red-Hat würde ich mir auch gerne kaufen, aber wie gesagt, ohne Handbücher komm ich glaube ich garnicht klar !

    Wozu würdet ihr mir denn nun raten ?

    MfG Scorylus
     
  2. Bio-logisch

    Bio-logisch Halbes Megabyte

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    18. Februar 2002
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    708
    Noch ein Wort zu Staroffice:

    Wenn du keine Datenbank brachst, dann kannst du auch sehr gut auf Open Office zurückgreifen, das beutze ich unter Linux.
     
  3. Herman.Munster

    Herman.Munster ROM

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    6
    Als Anfänger bist Du wohl am besten (gerade wegen der Dokumentation) am besten mit SuSE bedient. Die Dokumentationen sind hier um einiges ausführlicher als bei Mandrake 8.2 (was ich selber einsetze). Hinzu kommt auch , daß SuSE eben ein Deutsches Unternehmen ist, was auch wiederrum einiges erleichtert. Allerdings würde ich Dir so oder so noch zusätzlich den Kofler empfehlen und somit könntest Du auf die bessere SuSE-Doku auch wieder verzichten.

    Allerdings sprechen auch einige Punkte GEGEN SuSE:

    1. SuSE wird von den Abzockermethoden M$ immer ähnlicher ("günstiger" 0190-Support etc.)

    2. Man lernt, wenn man SuSE verwendet, eigentlich nicht Linux sondern SuSE, da SuSE langsam aber sicher alles anders machen muß wie der Rest der Linux-Welt.

    3. Angeblich (kann das nicht bestätigen, da ich SuSE nur noch als Türstopper verwende) ist die 8.0 - Distri doch sehr Bug-behaftet.

    Ein Alternativ-Vorschlag wäre noch: kauf Dir alle 3 Distris (SuSE, Mandrake, Red Hat) ..... nicht im Original sondern eben die ISOs... oder ziehe Dir selbige vom FTP runter und investiere in den Kofler, dort werden diese 3 Ditris + die kleinen aber feinen Unterschiede sehr gut beschrieben. Und dann kannst Du Dir auch selber ein Bild davon machen für welche Distri Du Dich entscheiden willst.
     
  4. wickey

    wickey Megabyte

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    SuSE, Mandrake, Red Hat, Debian, Icepack, Rock, Caldera, Corel, usw.

    Letztendlich geschmacksache.

    Ich verwende SuSE 8.0 wegen der guten Handbücher, die der Distribution beiliegen. Für Anfänger ein MUß die zu lesen. Installation auch für Anfänger sehr einfach, obwohl das mittlerweile für viele Distris gilt. Sollte ich mich mal gut mit Linux auskennen, werde ich auf Debian umsteigen. Verwendet nur Freie Software und wird nur freigegeben nach monatelangen Tests des gesamten Paketes.
    Nachteil von Debian: Für Anfänger nicht zu Empfehlen.

    grüße wickey
     
  5. Tuxman

    Tuxman Guest

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    807
    SuSE hat auch mit YaST2 das beste (Nach-)Installationsprogramm, wie ich finde. Das erleichtert vor allem Einsteigern die Konfiguration des Systems.
     
  6. Bio-logisch

    Bio-logisch Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    18. Februar 2002
    Beiträge:
    708
    Da kann ich was zu sagen:

    Ich habe Redhat Mandrake und Suse getestet., und ich bin bei Suse geblieben.

    Warum?

    Suse hat die für Einsteiger wie mich wichtigen Konfigurationstools am besten entwickelt. Beispiel Internet: Bei Suse wurde meine Fritz Karte richtig erkannt und eingerichtet, konnte sofort ins Internet. Bei Redhat und Mandrake ist ISDN leider etwas kompilizierter, bin daran gescheitert (obwohl ich es auch mit dem smpppd direkt versucht habe, aber da war auch der Koffler eher zugeknöpft)

    Beispiel Nachinstallieren von Programmen:

    Unter Suse habe ich so ziemlich jedes RPM zum laufen gekriegt, Mandrake behauptete die seien alle defekt und hat ihre Installation verweigert.

    Beispiel Installation:

    Bei Suse kann man die Installation komplett konfigurieren, ohne das irgendetwas auf der Festplatte gemacht wird. Bei Mandrake und Redhat muß man zu erst die Festplatte formatieren bevor irgendetwas anderes geschiet.

    Hier hat sich Redhat übrigens besonders schlecht angestellt: Als erster Installationsschritt wurde eine Low Level Formatierung der Platte vorgeschlagen, was das heißt ist jedem klar, der mal das Kleingedruckte in der Garanieerklärung der Festplatte glesen hat.
    Man konnte das zwar auch manuell einrichten, aber danach mußte ich feststellen, das die Windowsinstalltion nicht gefunden wurde und ich so auf meine Daten nicht zugreifen konnte. Internet hat natürlich auch nicht geklappt.

    Also habe ich wieder Suse installiert, und dabei ist es auch geblieben.
     
  7. Docent

    Docent Guest

    Was du nimmst ist egal. Linux bleibt Linux. Probiere einfach alles aus!
    Aber, wenn du für das gleiche Geld Star Office 6.0 kriegst, dann kauf dir Mandrake.

    Eine Firewall ist bei jeder Distri dabei.
    [Diese Nachricht wurde von Docent am 17.05.2002 | 14:38 geändert.]
     
  8. whisky

    whisky Ganzes Gigabyte

    Registriert seit:
    1. Oktober 2001
    Beiträge:
    11.014
    Ich habe auf selben PC Madrake 8.1 und SuSE Linux 7.3 installiert!

    SuSE erkannte alle Hardwareteile! Yast2 ist besser als das Madraketeil. MAndrake startet viel langsamer. Mandrake mountet alle Partitionen beim Start und zwar so das nur root darauf schreiben kann!
     
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