wie viel Auslagerungsdatei?

Dieses Thema im Forum "Windows XP / Server 2003/2008 / Vista" wurde erstellt von oakland-8, 28. Februar 2006.

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  1. oakland-8

    oakland-8 Kbyte

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    Tach.
    Ich hätte gern gewusst, mit welchen Werten ich meine Auslagerungsdatei - ich nehme an, damit ist der virtuelle Arbeitsspeicher gemeint - einstellen sollte, damit der Rechner optimal läuft. Ich habe einen Athlon 900 MHz mit 256 MB Arbeitsspeicher, eine 20er und eine 10er Festplatte installiert.
    Wer kann helfen?
     
  2. deoroller

    deoroller Wandelndes Forum

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  3. oakland-8

    oakland-8 Kbyte

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    d.h., simples Aufstocken des Speichers täte der Sache wohl?
     
  4. deoroller

    deoroller Wandelndes Forum

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    Ja. RAM ist um ein vielfaches schneller als virtueller Speicher auf der Festplatte.
     
  5. ErichG

    ErichG Kbyte

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    Definitiv ja
    RAM mind. verdoppeln oder gleich 512 zukaufen, je nach Speicherbedarf deiner Anwendungen
    und 1 GB Auslagerungsdatei auf der Platte auf der Windows NICHT installiert ist
     
  6. AntiDepressiva

    AntiDepressiva CD-R 80

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    Kannst Du Deine Aussage auch begründen?
    Wäre höchst interessiert.
    Danke!
     
  7. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Etwa nicht?
    Auf der Windows-Platte wird ja eh munter gelesen und wenn die Auslagerungsdatei auf einer anderen Platte wäre, kann Windows schneller gleichzeitig auslagern und Daten von der Systempartition lesen/schreiben.
    Die Platte mit der Auslagerungsdatei sollte natürlich nicht signifikant langsamer sein.

    Gruß, Andreas
     
  8. AntiDepressiva

    AntiDepressiva CD-R 80

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    Nein.

    1. TO hat 256 MB Speicher, wenn er sie mit den 512 MB, von ErichG empfohlenen, verstärkt, dann hat er insgesamt 768 MB. Nimmt man dann das, von MS empfohlene, 1.5 Fache zugrunde, ergibt sich eine Auslagerungsdetei mit einer Kapazität von 1536 MB.
    Damit wäre der erste Fehler (1GB) offen gelegt!

    2. Nimmt man die Platte, auf der Windows NICHT installiert ist, ausschließlich, wenn diese auch SCHNELLER ist, als die, auf die Windows installiert ist! Damit ist die nächste Aussage ad absurdum geführt.

    Aber am Ende ist das sowieso gleich.
    Mit mehr RAM ist immer mehr Erfolg zu erzielen, als mit einer Auslagerungsdatei und ab einem Gig wird das virtuelle Laufwerk eh so gut wie nie mehr belastet.

    Und wenn man dann doch eine Auslagerungsdatei will, dann sollte man diese wirklich fest einstellen, da das dynamische Anpassen auch wieder Rechenzeit und Ressourcen verbraucht.
     
  9. buddy2002

    buddy2002 Megabyte

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    Rechnen ist wohl nicht deine Stärke :

    1,5 X 768 = 1152 und nicht 1536.
     
  10. AntiDepressiva

    AntiDepressiva CD-R 80

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  11. TomFirst

    TomFirst Guest

    Wäre es nicht generell besser die Auslagerungsdatei auf die SCHNELLSTE Platte zu legen? Mal so ganz unabhängig vom RAM.

    Gruß Tom
     
  12. Brauer

    Brauer Byte

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    Damit der PCI-Bus bremst?
    Speicherabbilder sind uninteressant?
    Was ihr hier macht ist doch nur kosmetisches Gefummle.
    Gehuppt wie gesprungen.
    Die Auslagerung kommt mit fester Größe auf die Windowspartition und fertig.
    Wobei die 1,5fache Größe des Arbeitsspeichers nicht immer reicht. LOL
     
  13. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Was soll am PCI-Bus gebremst werden? 133MB/s reicht locker für die Bedienung von 2 aktuellen Festplatten, von älteren mal ganz abgesehen.
    Und auf die Windows-Partition kommt bei mir die Auslagerungsdatei auf keinen Fall, da diese Partition regelmäßig gesichert wird und durch diese Datei nur unnötig aufgebläht wird.
    Ich habe 1GB RAM und 1GB Auslagerungsdatei und wenn die SWAP-Datei überhaupt mal benutzt wird, dann auch nur Ansatzweise. Sie ist noch nie vergrößert worden.
    Das 1,5fache ist ja ein netter Tipp, von MS, aber je mehr Speicher man hat, desto kleiner kann ja theoretisch die Auslagerungsdatei werden.
     
  14. AntiDepressiva

    AntiDepressiva CD-R 80

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    Käse.
    Die Auslagerungsdatei wird immer benutzt, egal, wieviel Speicher man physikalisch hat.
    Warum soll man also nicht versuchen, die optimale Größe zu verwenden?
    Unsinn.
    Da sprechen mehrere Faktoren gegen:
    Was soll ich, zum Beispiel, mit einer über 2 GB großen Auslagerungsdatei in meinen Festplattenimages? Unnütz aufgebläht und nicht mehr auf eine DVD zu bekommen.
    Und wenn einen zweite Festplatte schneller ist, bremse ich mein System unnütz aus, wenn ich die lahme nehme.

    Das mag sein. Aber das 1,5 Fache ist die empfohlenen Größe des Betriebssystemherstellers, also kann dieser Wert nicht sooo falsch sein!
    Sollte er dann doch zu klein werden, paßt Windows die Größe selbsständig an.

    Ich habe 1,5 Gig im Laptop und benutzt werden vielleicht 500 MB virtuell. Bei starker Auslastung.
     
  15. Saftschubse

    Saftschubse Byte

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    Immer interessant zu lesen wie diese Frage die Gemüter erhitzt. Generelle Aussagen darüber zu machen ist schwer, da es immer userbezogen ist und in Abhängigkeit zu genutzten Anwendungen steht.
    Bei der Größe der Auslagerungsdatei ist jeder User selbst gefordert vielleicht mal via Taskmanager oder Ähnlichem die Belegung der Auslagerungsdatei zu überwachen und ggf. die Größe dementsprechend anzupassen.
    Die Größenfixierung der Auslagerungsdatei wirkt sich imho nur auf ihren Fragmentierungsgrad aus. Bei Fixierung könnten sich aufgrund dessen, dass die Fragmente nicht erst auf der Festplatte gesucht bzw. zusammengestückelt werden müssen Performancegewinne ergeben.
    Beim Speicherort der Datei scheiden sich ebenfalls die Gemüter. Hier wäre es sich mal interessant anhand von Zugriffszeiten eine objektive Aussage zu bekommen.
    Ausschlaggebend für den Speicherort der Auslagerungsdatei ist auch bei mir lediglich das Erstellen von Images, bei denen ich ungern die Auslagerungsdatei jedes mal mitsichern möchte.

    Was in diesem Zusammenhang auch immer Thema ist wurde hier noch gar nicht diskutiert. Welches Dateiensystem (FAT, FAT32, NTFS) sollte die Partition haben auf der die Auslagerungsdatei liegt? ;-)
     
  16. AntiDepressiva

    AntiDepressiva CD-R 80

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    Indiskutabel.
    Zu Zeiten von erhöhtem Sicherheitsbewußtsein sollte jeder NTFS nutzen, der ein System einsetzt, welches das unterstützt.
    Also fällt FAT32 (FAT sowieso) weg.
    Und bei FAT-only Systemen erübrigt sich die Diskussion um die Größe sowieso.

    Unter Systemen mit X-Dateisystemen wird eh eine eigene Partition als SWAP empfohlen, die auch ein eigenes Dateisystem mitbringt.
    Also auch irrelevant.
     
  17. deoroller

    deoroller Wandelndes Forum

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    Meine Auslagerungsdatei liegt auf einer eigenen NTFS-Partition und hat eine feste Größe, nämlich genau, die die von Win emfohlen wird. Der Hauptgrund dafür ist, weil damit Imagesicherung und -wiederherstellugn am einfachsten geht, aus den Gründen, die AntiDepressiva gepostet hat. So bekomme ich 4 Images von c: auf eine DVD-RAM und das zuletzt angefertigte liegt dann noch parallel auf der Sicherungspartition und nimmt da auch gerade 1GB Platz in Anspruch.

    Wenn ich die Platte nochmal neu organisieren müsste, würde ich die Auslagerungspartition auf d: legen, damit der Weg der Schreib-/Leseköpfe nicht so weit ist, um von der Systempartition zur Auslagerungsdatei und zurück zu wechseln.

    Wenn man die Auslagerungsdatei auf die zweite Platte legt, sollte sie in der ersten Partition liegen, damit dort der Weg der Schreib-/Leseköpfe nicht so weit von der "Parkstellung" ist.

    Einen Geschwindigkeitsvorteil wird man wohl nur in Benchmarks feststellen können, aber die Platte(n) kann man duch die Anordnung der Auslagerungsdatei (am Anfang der Platte/Partition) etwas schonen.
     
  18. Saftschubse

    Saftschubse Byte

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    Sicherheit? - Kommt es heutzutage nicht nur auf die Geschwindigkeit an?? ;->
    Dann wäre FAT16 auf einer kleinen Partition doch das Maß aller Dinge, da hier imho der Verwaltungsaufwand des Dateienmanagement am geringsten ist.

    Ich kann mich entsinnen das eine Norton-SystemWorks-Version es möglich machte eine Auslagerungsdatei mit fixer Größe an den Anfang der Systempartition zu stellen und dieses auch grundsätzlich als Verbesserung vorgeschlagen hat. Wobei man sich da sicher über Sinn bzw. Unsinn streiten kann.
     
  19. AntiDepressiva

    AntiDepressiva CD-R 80

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    Na, dann versuch einmal, mit XP auf einer FAT16 Partition zu arbeiten, die maximal 2,1 GB groß sein kann.
    Mal abgesehen davon, daß sich XP nicht auf FAT16 installieren läßt. ;-)

    Symantecprodukte machen so einiges möglich...
    Ob das aber so toll ist... Naja, anderes Thema, ewige Diskussion.

    Ghost ist, IMHO, das einzig halbwegs brauchbare Produkt dieser Softwareschmiede.
    Und das auch nur, weil es Scriptingfähig ist...
     
  20. Saftschubse

    Saftschubse Byte

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    .. aber, man könnte doch eine 2GB Partition anlagen, diese FAT16 formatieren und die Auslagerungsdatei dort hinlegen.

    QUOTE=AntiDepressiva]Symantecprodukte machen so einiges möglich...
    Ob das aber so toll ist... Naja, anderes Thema, ewige Diskussion.[/QUOTE]
    Muss ich Dir zustimmen, leidiges Thema.
     
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