Wie wird ein Computer identifiziert?

Dieses Thema im Forum "Web-Know-how für die Homepage" wurde erstellt von ehemaliger User 99, 15. August 2005.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Hallo,

    ich habe ein Problem mit einer Internet-Poker-Software. Der Hersteller speichert, welcher Computer sich mit welchem Account einloggt. Ich habe jetzt jedoch den Anbieter gewechselt und somit einen 2. Account für die gleiche Software erhalten. Leider verbietet mir die Software diesen zu benutzen, da für meinen PC bereits ein Account gespeichert ist. Das Support-Team konnte mir nicht weiterhelfen, bereits gespeicherte Daten können oder wollen sie nicht löschen.

    Das macht meinen neuen Account wertlos. Leider habe ich bereits Geld eingezahlt...

    Anhand welcher Informationen wird mein Computer von der Software erkannt? Ich dachte soetwas wär nur durch die IP-Adresse möglich, aber diese wechselt ja...
    Ist die Identifizierung wirklich, wie vom Support-Team der Software geschrieben, unumgänglich?
     
  2. Ace Piet

    Ace Piet Computerversteher

    Cookies löschen.
     
  3. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

    Da gibts mehrere Möglichkeiten (wie so häufig).
    Einerseits könnte die ID-Nr des Prozessors gelesen werden.
    Dann könnte aus der Hardware-Konfiguration, MoBo-Hersteller-ID, HD-Hersteller-ID, GraKa-Hersteller-ID ein Kombi-Wert gestrickt werden, der nun mal nur zu Deinem PC paßt. Vielleicht hast Du schon einmal auf einem Linux-PC die Systemverwaltung gesehen. Dort lassen sich für jedes erkannte Gerät die Ident-Nummern anzeigen. Warum also nicht bei Poker-Software.

    Aber vielleicht ist es ja ohnehin sinnvoller, gleich ins Casino zu gehen. Immerhin bleibt da auch Raum für ein Gespräch unter Leuten mit demselben Hobby. Und falls Du Dich dort -es ist nur eine Mutmaßung, die Du auch nicht kommentieren mußt- solltest sperren lassen haben, dann ist es auch für Dich besser, wenn Poker per Internet NICHT funktioniert.

    MfG Raberti
     
  4. nene, jetzt interpretier da mal nicht zu viel rein.

    Also es gibt Profi- und es gibt Internetpokerspieler, beide Typen können von diesem Glücksspiel leben. Ein guter Internetspieler ist jedoch noch lange kein guter "Face-2-Face"-Spieler.
    Mir gehts in erster Linie, ums Geld ;) . Und das verdient sich im Internet von ganz alleine.

    Wenn ich Poker spielen will, um mich nett zu unterhalten, lade ich Freunde ein (ohne Geld versteht sich, sonst wärs ja illegal..).
    Casinos fordern ausserdem hohe Gebühren und wenn man im Fernsehen mal die "Profis" beim Spielen betrachtet, erwarte ich keine freundliche Konversation beim Pokern im Casino.

    ->Ich bin sicher nirgendwo gesperrt.



    Zum Thema:
    werde es mal mit einem anderen PC versuchen... Anders lässt sich da wohl nichts machen.
     
  5. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

    Hamwajelacht...

    Wer wirklich zocken will, wird darauf wohl kaum Rücksicht nehmen, oder? Geht Mördern genauso...

    MfG Raberti
     
  6. franzkat

    franzkat CD-R 80

  7. Tolle Idee Pokerspieler mit Mördern zu vergleichen... :spinner:
     
  8. Danke für die Antwort, aber es kann nicht an Cookies liegen, die Software verwendet nicht den IE und ein wichtigerer Grund: Die gespeicherten Informationen befinden sich nicht auf meinem PC, sondern auf dem Server.
     
  9. pcschröder76

    pcschröder76 Megabyte

    Und wie sollte das gehen? Mit einem ActiveX-Control? Ansonsten seh ich da nämlich keine Möglichkeit...



    mfg

    Michael
     
  10. franzkat

    franzkat CD-R 80

    @DenisVasen

    Seit wann verwenden andere Browser keine Cookies ?
    Natürlich finden sich für die Cookies auch Infos auf dem Server; sonst würde das Prinzip ja nicht funktionieren.
     
  11. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

    Na, den :spinner: kannste stecken lassen. Lies lieber nochmal, was geschrieben wurde.

    Du hattest geschrieben, es gehe nicht um Geld, das sei ja illegal. Leute zu ermorden ist auch illegal. Den Zocker stört es nicht, daß Zocken illegal ist, und den Mörder hält das gesetzliche Verbot auch nicht davon ab zu morden.

    Mit Vergleichen hat das nichts zu tun.

    Och, da kannst Du unter Linux schon jede Menge an "unique-ID"s auslesen lassen. Und mit Active-X hat es Linux ja nicht so, oder? Man kann Hash-Werte bilden, oder die Gerätedaten direkt lesen... Nimm doch nur mal diese öde Anmeldeprozedur für WinXP: Kaum hast Du ein paar (waren es nicht genau drei?) wichtige Teile im PC verändert, dann ist ein erneutes Registrieren bei MS fällig. Mit Acid-X hat das nichts zu tun. Mit Cookies auch nicht.

    MfG Raberti
     
  12. pcschröder76

    pcschröder76 Megabyte

    Ähhm, Moment. Ich rede hier von einem Compi, der übers Internet identifiziert werden soll. Was du lokal auf deinem Rechner machen kannst, spielt doch gar keine Rolle, sondern ob du das über den Browser per Script ebenfalls kannst.

    Wenn Windoof intern eine Prüfsumme (oder wie auch immer) der verbauten Geräte hat, und eine Neuanmeldung verlangt, sobald diese Prüfsumme zu sehr abweicht, dann hat das damit eher nix zu tun.

    Cookies und IP - das warn die Dinge, über die man einen Rechner identifizieren kann, zumindest nach meinem Wissen, und wie gesagt, ActiveX mal aussen vor gelassen.

    Und von Linux weiss ich nix, interessiert mich in dem Fall auch kaum, denn warum sollte ich, wenn ich die Besucher einer Seite identifizieren möchte, irgendwelche Scripts für Linux schreiben?



    mfg

    Michael
     
  13. Die Erkennung erfolgt über die MAC-Adresse, eine weltweit eindeutige ID, die fest in der NWK installiert ist. Da aber der Kunde hin und wieder seine NWK wechselt, zieht man weitere Parameter heran. Unter Windows wird gerne eine sogenannte Class-ID auf dem Rechner generiert, ein entsprechender Schlüssel abgelegt und die ID an den Server übermittelt.

    Dies funktioniert jedoch nur, wenn es sich um eine Stand-Alone Applikation und kein Weblication handelt.
     
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen