Wieder PQ-BootMagic-Problem

Dieses Thema im Forum "Windows NT / 95 / 98 / 2000 / ME" wurde erstellt von madmidi, 8. April 2005.

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  1. madmidi

    madmidi ROM

    Registriert seit:
    8. April 2005
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    3
    Ich habe einen Laptop mit XP Home gekauft.
    Jetzt muss noch Win2000 Prof. drauf.
    Habe es mit PQ-BootMagic probiert und gescheitert:
    Eine Festplatte:
    C, 4GB, NTFS, "System_XP", Primär, aktiv
    D, 4GB, NTFS, "System_2000", Primär
    E, 8 GB, NTFS, "Software_XP", logisch in Erweiterter
    F, 8GB, NTFS, "Software_2000", logisch in Erweiterter
    G und H, NTFS, "Daten" und "Temp", logisch in Erweiterter
    I, FAT, 20 MB, "BOOTMAGIC",logisch in Erweiterter
    Alle so gemacht wie in OnlineHilfe: FAT erstellt, BootMagic auf FAT installiert, XP und 2000 im Bootmenü eingetragen.
    Wenn ich aber 2000 auswähle,startet der XP-Bootmanager und kann dann XP nicht starten.
    Ich habe dann von Win2000-CD gebootet, XP-Partition(1) war noch versteckt und Partition 2(Win2000) war noch aktiv.
    Dann Win2k installiert und nach Neustart kam wieder nur XP bootmanager.
    Dann mal unter XP-Bootmanager Win2000 eingetragen und "win2000" unter BootMagic-Menü gestartet.
    Ergebnis: XP-Bootmenü erscheinte wieder -> dann Win2000 gewählt -> Dann wollte win2000 starten und findel HAL.dll nicht.

    Wie kriege ich es hin ?
    Danke für jeden Tip,
    Mfg, Andi
     
  2. Wolfgang77

    Wolfgang77 Ganzes Gigabyte

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    20.804
    Hallo Andy,

    mit dem PQ-BootMagic Loader kenne ich mich leider nicht aus, aber eigentlich benötigt man PQ-Bootmanager nicht. Der Win XP Bootmanager ist in der Lage beide Betriebssysteme zu laden und über eine "Abbild-Datei" könnte er auch noch ein Linux booten.

    Wenn die "HAL" nicht gefunden wird scheint mit deiner "Boot.ini" etwas nicht zu stimmen.

    Poste einmal deren Inhalt...!

    Bootmenü mit bootcfg wiederherstellen....
    Plattform: Win XP
    Wenn Einträge aus der boot.ini gelöscht wurden, kann man diese mittels "bootcfg" wiederherstellen.
    Dazu bootet man den Rechner von der Windows XP-CD (ggf. im BiOS die Bootreihenfolge ändern), dann mit der "R"-Taste in den Reparaturmodus mittels Wiederherstellungskonsole wechseln.
    In der Wiederherstellungskonsole gibt man dann den Befehl bootcfg /add
    ein und wartet die Meldungen ab, welche Systeme gefunden wurden.

    bootcfg /rebuild = überprüft alle Windows-Installationen
    bootcfg /scan = überprüft alle Datenträger

    Wolfgang77
     
  3. RKolz

    RKolz Byte

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    Beiträge:
    9
    Hi Andy,

    Wenn beide Windows-Systeme auf Partitionen installiert sind, die mit NTFS formatiert wurden dann sind die Probleme mit Boot-Magic vorprogrammiert. Aber bleibe trotzdem bei NTFS, sonst nützen die nachfolgenden Tipps nichts.

    Ist die FAT Partition ca 50 MB groß und Primär, und am Anfang der Festplatte installiert, und es geht doch nicht, dann lösche die FAT-Partition mit Partition-Magic, nicht über Datenträgerverwaltung. (Wenn Partition-Magic installiert ist dürfen nur noch damit Partitionen erstellt oder gelöscht werden, sonst kommt der von PQ-PM neu geschriebene MBR ins Rotieren, und fertig ist der Bootsalat) Deinstalliere Boot-Magic von allen Systemen.

    Du mußt absolut sicher sein, dass bei der Installation von WIN 2000 die erste Partition mit WIN XP, und alle anderen Primären versteckt waren, sonst kannst Du alles Neu machen.

    PQ Partition-Magic muß auf allen Systemen installiert sein, wenn nicht, nach dem ersten Booten von WIN 2000 nachholen.

    Variante 1

    Boote zuerst XP (wenn nötig mit der PQ-Partition-Magic CD, und in der Partitions-Ansicht als Aktiv setzen, Übernehmen und OK. Auf keinen Fall mit Boot-Magic von CD aktivieren. Dann zuerst die CD rausnehmen, das Fenster schließen, und wenn nicht angezeigt wird "Das System wird jetzt neu gestartet" den Ausschalter am PC betätigen zum Ausschalten.) Starte den PC. Sollten nun von Windows 2 Systemeinträge angezeigt werden, dann markiere den obersten, nicht den unteren der bestimmt mit "#1" am Ende bezeichnet ist, eine typische Windows Falle in die auch ich schon reingetreten bin.

    Warte nach dem Start bis sich alles eingerenkt hat und gehe auf Start, Alle Programme, Power Quest Partition Magic, PartitionMagic 8.0 Extras, Mache einen Rechtsklick auf "PQBoot für Windows" und lege entweder eine Verknüpfung auf den Desktop oder klicke auf "Eigenschaften" und erstelle eine Tastenkombination (z.B. Strg+Alt+B) für das Bootmenü.

    Öffne nun die System-Eigenschaften mit Start+Pause (evtl. auch Untbr. oder Rollen) durch gleichzeitiges Drücken.
    Klicke nun auf "Erweitert" und unten bei "Starten und Wiederherstellen" auf "Einstellungen" wähle im Aufklappmenü Standardbetriebssystem mit dem Pfeil rechts WIN-XP aus (In diesem Fall ohne "#1") und aktiviere darunter wenn nicht markiert, das Kästchen "Anzeigedauer der Betriebssystemliste" und stelle die Zeit auf 30 Sekunden.

    Dasselbe mache nach dem Booten in WIN 2000 auch, aber achte beim Booten darauf immer das richtige System zu markieren.

    Hat das Hin und Her Booten nachher richtig geklappt, kannst Du in beiden Systemen diese lästige Anzeige wieder deaktivieren, und der PC bootet direkt in die andere Partition.

    Wenn Du jetzt das Bootmenü auf eine der vorgenannten Möglichkeiten aufrufst, müssten beide Systeme darin aufgeführt sein, 1 = WIN XP 2 = WIN 2000 .

    Wähle jetzt 2 WIN 2000 aus und drücke Enter oder OK klicken.

    Wenn beide Systeme nicht beschädigt sind müßte es mit dem Booten klappen.

    Denk daran, das auch auf WIN 2000 Partition-Magic installiert sein muß, um das selbe Schema anzuwenden, sonst kannst Du nicht zurück auf 1 booten.

    Dies ist die einfachste Variante zum Booten, die allerdings im Gemenge der PDF Online-Hilfe alles andere als hervorgehoben wird. Typisch Sesselfurtzer!

    Variante 2

    Sollte es so nicht klappen, dann boote mit der PQ-PM CD und lösche alle Partitionen, ignoriere die Meldung "Dies ist die Systempartition wollen Sie diese Löschen" und erstelle zunächst 2 Primär-Partitionen in gleicher Größe, formatiert mit NTFS.(Mit Logischen Partitionen wie sie Windows erstellt geht gar nichts mit Booten) Lösche dann die Erste so dass dort Unzugeordneter Speicher ist, Übernehmen und OK. Danach CD raus, WIN 2000 Installations-CD rein und PC am Schalter ausmachen.

    Dann als Erstes WIN 2000 in den unzugeordneten Speicher installieren und danach starten und Partition-Magic installieren.
    PC wieder Aus u. von PQ-PM CD booten, und WIN 2000 verstecken,(Nicht im Windows-Betrieb verstecken, Windows soll davon noch nichts wissen bis alles fertig ist, sonst macht es noch Zicken.) CD raus und PC Aus und nun XP in die 2. Partition ohne Änderung von Größe und Dateisystem installieren, und PQ-PM installieren und wie oben beschrieben alles konfigurieren.

    Du bist jetzt in der 2. Partition, boote jetzt in die Erste mit "PQBoot" wie oben beschrieben, aber denk an die Systemeinträge in den System-Eigenschaften und beim Bootvorgang. Vorsicht !! (#1 ist die zweite)

    Wenn die Installations-CD von WIN 2000 eine Bios-Locked-Version ist, könnte dies auch ein Grund für die Probleme sein. Diese ist dann nur für den damit gekauften PC bzw. diese Hardware geeignet.


    Tip: Ich würde die ganze Kiste gleich neu installieren. Vorher falls erfordelich ein Image von XP erstellen, am besten auf eine zweite Festplatte.

    Erzähle im Forum ob's geklappt hat.

    Hals und Beinbruch Rolf
     
  4. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    @RKolz

    Das stimmt nicht. Es reicht völlig aus, wenn BootMagic auf einem System installiert ist. Ich habe es nur auf einer Win-98- Partition liegen und kann über BootMagic problemlos zwei weitere XP-NTFS-Systeme auf primären Partitionen laden.
     
  5. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    @madmidi

    Dass der XP-Bootmanager startet, ist doch ganz normal.Je nachdem, ob aus der BootMagic-Auswahl eine NT-Bootpartition gestartet wird, die ihrerseits in der boot.ini unterschiedliche Systeme auf logischen Partitionen zur Auswahl anbietet, oder, ob nur eine NT-System zu booten ist, bietet der NT-Loader die weiteren Bootoptionen an, oder - wie im zweiten Fall - eben nicht.

    So bietet die Kombination BootMagic-NT-Loader eine Art Bootkaskade, wenn man das so haben möchte.

    Ich habe z.B. auf einem Rechner folgende Konfiguration :

    BootMagic bietet folgende Auswahl :

    Win 98..................1. primäre Partition

    XP-Home...............2. primäre Partition

    XP Pro..................3. primäre Partition

    Wenn ich die dritte Option auswähle, bekomme ich folgende
    Auswahl des NT-Loaders :

    A) XP Pro
    B) W2K
    C) Debian-Linux
    D) PE-Builder
    C) Recovery-Konsole
     
  6. RKolz

    RKolz Byte

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    Schlaumeier :aua:

    Genau lesen, Nicht Boot-Magic sondern Partition-Magic soll auf allen installiert sein.
    Das sind immer noch 2 Paar Schuhe.
     
  7. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    Partition Magic muss noch viel weniger auf allen Systemen installiert sein. Das ist völliger Blödsinn. Bei meinem Beispiel liegt es nur auf der Win 98-Partition !
     
  8. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    BootMagic ist ein einfach und unkompliziert einzurichtender Bootmanager. Solche absurden Klimmzüge - wie von RKolz beschrieben - sind absolut unnötig.
     
  9. RKolz

    RKolz Byte

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    Aufwachen!!! :heul:

    Beim Booten habe ich nicht Boot-Magic erwähnt, sondern PQBoot für Windows, dieses Bootmenü ist nur dann verfügbar wenn Partition-Magic installiert ist.

    Für Laien nochmal den Weg dorthin!

    Start, Alle Programme, Power Quest Partition Magic 8.0, Partition Magic 8.0 Extras, PQBoot für Windows.

    Oder Online-Hilfe genau lesen.
     
  10. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    Na, das ist ja das was ich meine.Umständlich, umständlicher , am umständlichsten.

    Wenn man PQBoot für Windows verwendet, ist das auch ziemlich unökonomisch, denn es gibt das Kommandozeilen-Tool pqboot, dass völlig separat eingesetzt werden kann, und keine Partition-Magic-Installation benötigt.

    Außerdem ist es ein erheblicher Unterschied, ob ich mit BootMagic arbeiten will, wie der TO, oder PQBoot einsetze, denn bei PQBoot, muss ich immer zunächst in die jeweils aktive Partition booten und kann erst dann von dort aus eine andere Partition aktiv setzen. Das kann sehr unbequem und umständlich sein. Eine direkte Bootauswahl eines Boot-Managers aus dem MBR heraus ist da viel bequemer.
     
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