Wikipedia-Teilsperrung von Artikeln: Das steckt dahinter

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von mdages, 20. Dezember 2005.

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  1. mdages

    mdages Byte

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    15
    tja, hätte diesen Artikel hier auf pc-welt gerne gelesen, aber so eine T-Online Werbung, die nicht auf den Schließen Button (Firefox) reagierte, versperrte mir leider die Sicht.

    Mal so nebenbei. Ihr übertreibt es wirklich mit Werbeeinblendungen.
     
  2. Sele

    Sele Freund des Forums

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    Welche Werbeeinblendungen?

    PS: Ich benutze im Grunde den Internet Explorer, jedoch in Verbindung mit dem Maxthon-Browser. ;)
     
  3. Trantor

    Trantor Halbes Megabyte

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    Ja, bie mir auch nicht. Unter Crazy Browser IE funktioniert es auch nicht.......scheint wohl Absicht von dem PoP-Up.....der echte schliessen Button ist wahrscheinlich ausgeblendet.

    Extrem nervig.
     
  4. hcdirscherl

    hcdirscherl Administrator

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    Ich konnte gerade eben im Firefox (trotz aktiviertem Java/Javascript) problemlos eine Werbung wegklicken. Versuchen Sie es also bitte nochmals.

    Mit einer ganz bestimmten T-Online-Werbung gibt es aber derzeit in der Tat Probleme, da haben Sie völlig Recht. Wir sprechen gerade mit der dafür zuständigen Abteilung, damit diese Werbung umgehend entfernt wird.

    In der Regel sollte sich jede sauber programmierte Werbung wegklicken lassen. Egal ob in Firefoxs, IE oder Opera.
     
  5. pcinfarkt

    pcinfarkt Viertel Gigabyte

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  6. dragon_MF

    dragon_MF Megabyte

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    Wieso trotz? Muss man jetzt sonst javascript deaktivieren, um etwas wegzuklicken?

    Also ich sitze gerade in einer Bibliothek an einer Art Terminal (Rechner (laut Aufkleber PIII) mit Festplatte hängt an einem Win2003 Server): diese Werbung ohne Browser-Fenster lässt das Maschinchen auf der Festplatte rumrattern das ist jenseits von gut und böse: der Browser steht förmlich für 5 Sekunden (so eine SiteKiosk-Software nutzt IE) und bis der meinen Klick auf "Schließen" verarbeitet :aua:
    Wenn das wenigstens nur am Anfang wäre, aber nein, bei jedem Seitenwechsel so ein Ding, das nervt echt...immer dieses "Hängen". Ab und zu kommt ein Werbe-Fenster links oben mit richtigem Rahmen, das verhält sich wesentlich "sozialer": kein ewiges Rattern und Hängen und es lässt sich auch vernünftig verschieben/schließen. :bet:

    An anderen Rechnern, an denen ich arbeite (also auch zu Hause), wo man sich seinen Browser bzw. hosts-Datei hingefrimelt hat, merkt man das ja kaum, aber als "normaler Benutzer" ist dieses Bombardement ja echt krass...das weiß man gleich wieder warum man das getan hat...
    Nichts gegen ein Pop-Up ab und zu, aber das überschreitet meiner Meinung nach deutliche eine Grenze...


    Um nochwas zum Artikel zu sagen: Ich begreife nicht warum diese semi-protection helfen soll. Wenn ich notorischer Wüstling auf wikipedia wäre, würde ich mich einfach registrieren und eine Woche warten und los geht's. Wenn sich die Leute auch noch accounts austauschen übers internet, damit ein account durch mehrere Benutzer größtmöglichen Schaden in kürzester Zeit anstellen kann, bevor er vielleicht gesperrt wird, ist das System völlig ausgehebelt...
     
  7. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

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    Am Ende hat wikipedia keinerlei Chance das System sauber zu halten, solange sie nicht verifizierten Personen Zugriff erlauben. Hier im Forum sind auch die Meisten erst nach tausenden von sinnvollen Beiträgen ausgetickt.

    Gruss, Matthias
     
  8. hcdirscherl

    hcdirscherl Administrator

    Registriert seit:
    13. Dezember 2000
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    708
    :bet: :bet: Danke, dass sich endlich jemand zum Thema dieses Artikels äußert.

    Was meinen Hinweis zu Java/Javascript betrifft: Natürlich geht das Surfen mit aktiviertem JS! Überhaupt keine Frage. Aber wenn mal doch eine Werbung Amok läuft, dann ist das eben ein leicht zu bewerkstelligender Workaround :D
     
  9. pcinfarkt

    pcinfarkt Viertel Gigabyte

    Registriert seit:
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    4.096
    Nun, es bleibt abzuwarten, in welche Richtung sich Wikipedia bewegen wird. Prinzipiell lässt dieses Format, welches vom Grundgedanke sicherlich positiv ist, fehlerhafte Darstellungen zu.

    Wie das jüngste und vllt. ausschlaggebende Beispiel des Journalisten und Assistenten von Robert Kennedy John Seigenthaler zeigt, sind sogar Diffamierungen von Personen sekundenschnell möglich. Sollte man ggf. von einem Trend bei der "Nicht-Recherche" sprechen, dann ist Wikipedia scheinbar dafür geeignet.

    Persönlich glaube ich jedoch nicht, dass dieses Format "einschneidend" verändert werden kann. Zwischenzeitlich gibt es auch zuviele kleine Nachahmer. Ein Wiki gehört scheinbar zum guten Ton.

    Quelle u.a:
    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,391324,00.html
    http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,388801,00.html
     
  10. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Beiträge:
    5.094
    Hmmm.

    Die Wikipedia kann offenbar nur jemand betreiben, der glaubt, daß der Mensch grundsätzlich gut ist. Und bereits da scheiden sich bekanntlich die Geister, ohne daß man die Hypothese oder deren Gegenteil beweisen könnte.

    Und damit wird dann eben ein Projekt wie Wikipedia zu einer Dauerbaustelle: Die einen schaffen was neu, während die anderen dasjenige neu errichten müssen, was andere mit dem Allerwertesten umgeschmissen haben, als sie sich nur umdrehen wollten. Und wieder andere müssen gezielt danach forschen, ob nach dem Plan des Architekten gemauert wurde, oder ob da ein Saboteur mit voller Absicht eine Tür zubetoniert hat.

    Wenn das Projekt weiter laufen soll, geht es offenbar nicht ohne verschärfte Überwachungsmaßnahmen. Das allein ist schon schade. Daß einige Chaoten sich als Autoren gerieren wollen, ist allerdings verabscheuungswürdig.

    MfG Raberti
     
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