Win2000 - Mainboard getauscht, was nun?

Dieses Thema im Forum "Windows NT / 95 / 98 / 2000 / ME" wurde erstellt von nils99, 13. März 2003.

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  1. nils99

    nils99 Byte

    Registriert seit:
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    113
    Hallo,
    ich rüste meinen PC auf, dazu werde ich Motherboard, Prozessor und RAM austauschen. Meine alte Festplatte möchte ich weiterhin benutzen. Da sehr viele Programme installiert sind, möchte ich das Betriebssystem nicht neu installieren.
    Nun meine Frage:
    Wie bekomme ich die alten (System-)Einträge aus dem Gerätemanager (vom alten Mainboard)? Ich glaube unter Win98 gab es die Möglichkeit, in der Registry einen Eintrag zu löschen, so dass nach dem Neustart des Rechners im Gerätemanager ALLE Einträge gelöscht waren und neu erkannt wurden. Gibt es sowas auch bei Win2000? Wenn ja, was muss ich machen???
    Danke für jede Hilfe.
     
  2. Zeus

    Zeus Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    19. Dezember 2000
    Beiträge:
    568
    Gute Punkt: ACPI. Ich habe es gewohnheitsmäßig - auch bei XP - bereits bei der Installationseinstellung herausgenommen, und die Einstellung auf einen "normalen" PC geändert.

    In der C}t waren Berichte zu lesen, daß ACPI öfter Probleme verursache, was aber nicht unbedingt ein Fehler Windows 2000/XP sein muß. Oftmals aber bedeutet Tiefschlaf bei ACPI auch tatsächlich Tiefschlaf bis zum Reset... ;)
     
  3. barbarossi

    barbarossi Megabyte

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    Beiträge:
    1.137
    Hallo !

    Hmmmmmmmmmmm , meine Erfahrungen zum Thema (mit keinerlei Anspruch auf universelle Gültigkeit :-)!) :

    Schon viel Hardware bei Win2k getausch : Graka}s , Festplatten , Steckkarten aller Art - kein Problem . Aber der Mainboardwechsel ist fast immer schiefgegangen . Gerade wenn man Mainboards mit verschieden Chipsätzen (bei mir persönlich z.B. KT133 auf SIS735) hat , sollte man neu installieren . Entweder zickt die ganze Sache beim Bootvorgang schon (da falsche IDE-Treiber) oder die USB-Treiber ließen sich nicht installieren , bestimmte Hardware wird JEDESMAL neu erkannt , wenn man neu startet . Wechsel vom Nicht-ACPI-System auf ACPI-System ... grausam , Wechsel Intel-AMD (oder umgekehrt) - ein Spaß ohne Grenzen .

    Der einzige Wechsel der geklappt hat (allerdings derart problemlos!) ist der von KT133a auf KT266a , das hat mich allerdings auch nicht weiter verwundert .

    Erfolg oder Misserfolg hängen da wohl auch sehr stark vom Können des jeweiligen "Bastlers" ab . Als erfahrener Bastler hat man fast immer noch einen Ausweg um die Kiste wieder zum laufen zu bekommen aber Anfänger sind hoffnungslos überfordert und provozieren Fehler geradezu .

    MfG Florian

    PS : Es ist noch heute kein Problem , durch einen fehlerhaften IDE-Treiber ein Win2k so "hinzurichten" das es (egal ob abgesichert oder sonstwas) NIE mehr starten wird . Hab das schon mehrmals erlebt , reproduzierbar ! Allerdings ist Win2k trotzdem mein absoluter Favorit bei MS , wenns um Stabilität geht :-) .
     
  4. Zeus

    Zeus Halbes Megabyte

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    568
    Die Einträge im Geräte-Manager werden bei Windows 2000 und XP automatisch gelöscht. Hierzu bedarf es keiner stützenden Dritt-Software, da das Betriebssystem im Gegensatz zur Windows 9X-Reihe dies selbst erledigt. Im Geräte-Manager steht hier jeweils nur, was auch tatsächlich verwendet wird.
     
  5. Zeus

    Zeus Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    19. Dezember 2000
    Beiträge:
    568
    Diese Ansicht läßt sich durch meine Erfahrungen weder im Einzelfall belegen, noch läßt sich daraus eine allgemeine Regel formulieren, im Gegenteil: Gerade weil Windows 2000 präzise an die vorgegebene Hardware angepaßt ist, und Veränderungen genau registriert - wie auch der Boot-Vorgang beweis, der nur deshalb so lange dauert, da unter anderem die Treiber geprüft werden -, kommt es mit Veränderungen besser klar, als die DOS-Derivate Windows 9X.

    Auch weiß ich nicht, was HAL hier bei dieser Problematik mit zu tun haben soll. Im Grundsatz geht es darum, ob Windows 2000 seine alten Treiber derart ausschalten und deinstallieren kann, daß sie neuere nicht beeinträchtigt. Das war bei Windows 9X stets problematisch, weil das Treiberkonzept ein anderes als bei Windows 2000 war, gerade weil Windows 2000 konsistenter programmiert wurde.

    Eine Empfehlung für das Beibehalten Deines Betriebssystems ohne vorherige Neuinstallation kann ich vorsichtige stützen, denn durch das bessere und sicherer Treiberkonzept von Windows 2000 dürften auch die Zeiten vorbei sein, als ein einziger Motherboard-Treiber durch sein Querhängen die Systemleistung bis hin zum Blue screen beeinträchtigte.

    Letztendlich solltest Du es darauf ankommen lassen, denn wenn Dein altes Windows 2000 stabil läuft hast Du Dir einen Haufen Arbeit gespart, und sollte es widererwartend nicht kooperieren, hast Du die Arbeit so oder so vor Dir. 

    Ich habe ? als mir noch ein eigener Brenner fehlte ? des öfteren meine Platte an diversen Rechnern bei Dritten zum Brennen eingestöpselt. Windows 2000 hat sich regelrecht gefreut, endlich mal wieder ein wenig nach Treibern herumsuchen zu dürfen. Bei Bekannten lief es ähnlich, die ihren Rechner aufrüsteten. Vorfälle irreparabler Schädigung des Betriebssystems nach Wechsel der tragenden Bauteile, wie Motherboard etc., die eine Neuinstallation notwendig machten, sind mir nie zu Ohren gekommen, wenngleich eine Neuinstallation stets die bessere Wahl ist.

    MfG
     
  6. henner

    henner Viertel Gigabyte

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    2.888
    s an), hast Du keinerlei Chance, Win2K wird sich schon beim Starten aufhängen.
    Als "Murks"-Lösung fällt mir höchstens noch ein, ein komplett neues Win2K in die gleiche Partition zu installieren, dabei wirst Du gewarnt, ob Du das wirklich willst, anstatt die vorhandene Installation zu reparieren. Mit ganz viel Glück würden Deine vorhandenen Programm-Installationen in das neue System übernommen (zumindest würden keine eigenen vorhandenen Daten überschrieben) - aber das ist zumindest fraglich. Auf keinen Fall kann man sowas eine saubere Lösung nennen.
    Sauber wäre: Neuinstallation mit dabei auf den nun aktuellen Chipsatz abgestimmten Daten, dann kan Win zufriedenstellend arbeiten.
    Zu Deiner letzten Frage: Such mal nach "IDE.Reg", sowas gab\'s wirklich mal. Aber dabei wirst Du auch lesen, daß sowas als absolute Not-Lösung, z.B. zur Crash-Recovery, gedacht ist, keinesfalls eine empfohlene Lösung. Wo ist bei Dir Notfall, hast Du etwa nicht genügend Zeit, eigene Daten zu sichern? Wie soll Dein BS nach so einer Aktion vernünftig arbeiten können, wenn Du es derartig vergewaltigst? Und das bei einem so zuverlässigen und stabilen BS wie Win2K? Es würde nicht lange dauern und Du würdest es löschen, denn das wäre es auf die Art nicht mehr.
    Überleg Dir das nochmal....
    Henner
     
  7. castanho

    castanho Kbyte

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    292
    Ich fürchte, das wird nicht so einfach. Win2000 beruht ja im Kern auf Win NT, und da befindet sich zwischen der Hardware - und ich rede von absolut _aller_ Hardware - und der Ausführungsschicht des OS der sogenannte HAL (Hardware Abstraction Layer). Meine Erfahrung war, das Win NT nach Einbau eines neuen Mainboards mit anderem Prozessor nicht mehr startete, sondern schon beim Booten einen BSOD zeigte.
     
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