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Windows 7: Kein Zugriff auf USB-Datenträger

Dieses Thema im Forum "Festplatten, SSD, USB-Sticks, CD/DVD/Blu-ray" wurde erstellt von Niro_Stahl, 13. August 2017 um 11:06 Uhr.

  1. Niro_Stahl

    Niro_Stahl Byte

    Für mein Notebook (DELL Vostro, Intel i5-6500, 12 GB RAM, Windows 7 Pro SP1) habe ich aus Sicherheitsgründen zwei weitere Datenträger (eine SSD mit 256 GB und eine konventionelle HDD mit 1 TB) in Reserve. Auf sämtlichen Datenträgern ist Windows 7 installiert. Von Zeit zu Zeit hole ich die Reserve-Datenträger vor und aktualisiere System, einzelne Programme und natürlich auch den Virenschutz, damit ich im Fall der Fälle (Ausfall des "Haupt"-Datenträgers) sofort mit dem System weiterarbeiten kann.

    Seit der letzten Aktualisierung kann ich mit meinen beiden "Reserve-Festplatten" auf die am USB-Port angeschlossenen Datenträger (Sticks, Festplatten) nicht mehr zugreifen. Die freien USB-Ports an sich sind ok, denn Scanner und Drucker lassen sich problemlos betreiben. Wenn überhaupt, erscheinen die Datenträger am USB-Port nur mit Buchstabe (normalerweise ist die Bezeichnung des Datenträgers bzw. der Festplatten-Partition mitangegeben). In der Datenträgerverwaltung tauchen die angeschlossenen Datenträger zwar auf.

    [​IMG][​IMG]

    Wenn ich jedoch darauf zugreifen möchte, erhalte ich Fehlermeldungen (siehe oben). Angeblich sei der Pfad dorthin falsch oder nicht vorhanden. Dem Rat, die INFCACHE.1-Datei unter C - Windows - system32 - DriverStore zu löschen, bin ich bereits nachgekommen, leider ohne Erfolg.

    Hat jemand eine Idee? Noch ein Hinweis: Auf meinem "Haupt"-Datenträger, den ich tagtäglich verwende, ist dieselbe Version von Windows 7 installiert (gemeinsam mit Ubuntu 16.04). Hier habe ich zumindest bis dato keine Probleme, einen USB-Datenträger anzusprechen. Allerdings werden beide Betriebssysteme auch beinahe tagtäglich verwendet.
     
  2. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

    Wie machst du das genau?
     
  3. Niro_Stahl

    Niro_Stahl Byte

    Na ja, ich schraube den Rechner auf (das sind sechs kleine Schräubchen), erde mich kurz an der Heizung, nehme die SSD aus dem Fach ... sag, mal, ist die Frage wirklich ernst gemeint?

    Ich nehme die Haupt-SSD heraus und lege die Ersatz-SSD ein. Dann boote ich von der Ersatz-SSD. Normalerweise konnte ich nach Update von Virenschutz und eventuell einger inzwischen angesammelter Updates von Windows die Ersatz-SSD nach 10 Minuten wieder herausnehmen und im Schrank verstauen. Bis zum nächsten Mal. Nur, diesmal fiel mir auf, dass ich nicht mehr auf meine am USB-Port angeschlossene ext. Festplatte bzw. den Stick zugreifen konnte.

    That's all.
     
  4. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

    Ja

    Das Problem bei der Vorgehensweise ist, dass es sich nicht um das identische System auf den beiden Datenträgern handelt - d.h. das Erstsystem ändert sich permanent durch die Nutzung, wobei das Zweitsystem davon nichts mitbekommt. Dies betrifft auch grundlegende Systemeinstellungen. Solltest du die erste Sicherung nicht durch Klonen, sondern durch eine separate Installation erstellt haben oder zwischenzeitlich in der Benutzerverwaltung Änderungen vorgenommen haben, stimmen zudem die Zugriffsrechte zwischen Erst- und Zweitinstallation nicht überein (auch wenn Benutzer und Passwörter gleich sind). Lange Rede kurzer Sinn: erstelle die Sicherung durch regelmäßiges Klonen der Systemfestplatte. Dann treten solche Probleme nicht auf.
     
  5. Niro_Stahl

    Niro_Stahl Byte

    Sagen wir mal so: Ich mache das jetzt seit Windows-7-Zeiten so. Das klappt unter Windows 7 und Windows 10. Mit mehreren Toshiba-Rechnen und einem Medion Erazer. Dem Rechner ist es normalerweise völlig egal, welchen Datenträger ich einlege. Es wird gebootet, und dann war's das. Und allen anderen Rechnern ist es völlig egal, welche Systemplatte ich einlege. Frage an dich: Theoretisierst du hier herum, oder hast du sowas selbst schon mal konkret ausprobiert? Was du da erzählst könnte ich nachvollziehen, wenn das ganze System nicht mehr funktionieren würde. Es geht aber nur um die externen Datenträger am USB-Port. Selbst wenn ich enen frisch formatierten Stick anschließe, bekomme ich keinen Zugriff. Was hat schließlich ein frisch formatierter Datenträger mit evt. geänderter Benutzerverwaltung zu tun?

    Wie dem auch sei: Auch deine lange Rede ergibt für mich keine Lösung für mein Problem. Im Grunde genommen möchte ich bloß wissen, ob es eine Möglichkeit gibt, dem System klarzumachen, dass es gefälligst die Datenträger am USB-Port erkennt.
     
  6. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

    Ja richtig. Das Problem ist ursächlich im Umfeld des USB-Port zu suchen und nicht am dort angeschlossenen Datenträger. Die weiteren Ausführungen dienten nur der Veranschaulichung, dass es sich bei deinem Konstrukt nicht um das identische Betriebssystem sondern um zwei separat zu betrachtende Betriebssysteme handelt. Sprich: beim zweiten Betriebssystem ist was kaputt.

    Die Lösung habe ich geschrieben. Du möchtest sie nur nicht hören.

    Nun denn, reparieren wir eine kaputte Sicherung: :comprob:
    1) Sicherung anschließen
    2) Systemwiederherstellung auf einen Zeitpunkt wo der Fehler noch nicht bestand

    :rip:
     
  7. Niro_Stahl

    Niro_Stahl Byte

    1.) Ich höre mir stets ALLES an. Das nur für's Protokoll. Aber halten wir uns nicht mit Nebensächlichkeiten auf.

    2.) Dein Vorschlag mit der Sicherung klappt nicht. D.h. normalerweise klappt das natürlich, leider aber nicht auf meinem DELL Vostro, den ich seinerzeit mit Windows 7 und einer Windows-10-Installation auf DVD erworben habe. Mein Windows 7 ist praktisch ein Downgrade von Windows 10. Und jetzt das Kuriose: Ich lege z.B. die Windows-7-Installations-DVD ein, um das Systemabbild von einer externen Festplatte zurückzuspielen. Geht beim Vostro nicht; das Windows-Reparaturprogramm auf der DVD behauptet steif und fest, keinen Datenträger finden zu können. Überhaupt arbeitet die DVD sehr träge und langsam; so wird z.B. auch die Maus nicht erkannt. Ich muss das Touchpad verwenden.

    Nun habe ich für den Vostro zusätzlich noch ein Windows-10-System auf einer SSD. Ja, du liest richtig: Insgesamt habe ich vier Festplatten für das Teil. Windows-10-System nach einer Panne zurückspielen? Kein Problem. Windows-10-DVD eingelegt, Reparaturoption gewählt, Festplattenpartition mit dem Systemabbild ausgesucht, Klick und fertig. Die Reparaturoberfläche funktioniert wie gewohnt; auch die Maus lässt sich selbstverständlich verwenden.

    Ich habe für den Vostro deshalb 3 Datenträger mit Windows 7, weil ich zwar ein Systemabbild anfertigen kann, dieses sich aber nicht zurückspielen lässt. Auch mit einem Parallel-System wie z.B. AOMEI-Backupper funktioniert zwar das Backup des Systems; es lässt sich anschließend aber nicht installieren. Backupper behauptet, keinen angeschlossenen Datenträger identifizieren zu können.

    Ich arbeite halt gerne mit Windows 7. So habe ich auf meiner "Haupt"-SSD z.B. SWindows 7 und Ubuntu 16.04 parallel installiert, da die beiden unterschiedlichen Betriebssysteme mit dem GRUB doch irgendwie harmonieren. Bei Windows 10 gibt's da Probleme.

    Übrigens: Ich habe gerade dasselbe mit meinem Toshiba Satellite Pro C-50-A veranstaltet. Pas de problemes. Nach einem Update sofort Zugriff auf USB-Datenträger. Betriebssystem: Windows 7 Pro. Wie auf meinem DELL Vostro.
     
  8. chipchap

    chipchap Ganzes Gigabyte

    Sei froh, daß kalweit ein sonniges Gemüt hat und kein Mod mehr ist. ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. August 2017 um 18:37 Uhr
  9. Niro_Stahl

    Niro_Stahl Byte

    Verstehe den Einwand nicht.
    Und? Hast du eine Idee, wie ich wieder auf meine externen Datenträger zugreifen könnte?
     
  10. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

    Du könntest versuchen, das USB-Problem zu lösen - aber Du könntest es Dir auch einfach machen.

    Ich verstehe auch nicht, wieso Du solche Umstände mit dem Ein- und Ausbau machst.
    Die eleganteste Methode ist es, die Festplatte/SSD einfach wie vorgeschlagen, auf die Reserveplatten zu klonen.
    Die Windows-eigenen Image-Funktionen sind dafür nicht geeignet, einfach links liegen lassen.
    Einem externen Tool ist es herzlich egal, was auf den Partitionen überhaupt drauf ist - es klont bit für bit, läßt sich also von Windows auch nicht groß stören.
    Am besten funktioniert es, wenn man so ein Tool direkt von CD bootet, dann kann Windows gar nicht mehr dazwischenfunken.
    Ich verwende dafür Acronis True Image, was es auch kostenlos von Western Digital und Seagate in einer abgespeckten Version gibt - sofern man irgendwo eine Festplatte von denen rumliegen hat.

    Funktionieren die externen Datenträger denn an anderen Rechnern noch?
    Ansonsten könntest Du mal die jeweiligen nicht funktionierenden Geräte aus Windows löschen, damit sie neu erkannt werden können. https://www.tecchannel.de/a/usbdeview-usb-geraete-verwalten-und-loeschen,2018312
     
  11. Niro_Stahl

    Niro_Stahl Byte

    Danke für's Mitspielen.

    Auf eine Reserveplatte klonen funktioniert in meinem Fall nur mit der Samsung Klon-Software (verwende nur Samsung-Datenträger), würde im jetzigen Moment jedoch nichts bringen, denn ich würde den "Fehler" im USB-Management zweifellos weitertragen. Klonen bedeutet schließlich Eins zu Eins Kopie.
    Die Datenträger funktionieren an jedem anderen Rechner einwandfrei. Sogar am DELL Vostro mit der SSD, die ich ständig verwende. Exakt dasselbe Betriebssystem, seinerzeit von der ursprünglich verbauten Festplatte mit Samsung Klon-Software auf die SSD übertragen.

    Dein letzter Hinweis macht mich neugierig: nicht funktionierende Geräte aus Windows löschen. Wo in Windows? Im Gerätemanager? Dann müsste ich ja den kompletten USB-Port deinstallieren. Oder was meinst du?
     
  12. Scasi

    Scasi Ganzes Gigabyte

    :grübel: entweder verstehe ich Dein Konzept nicht oder Du!? was spricht denn dagegen, Deine "Haupt-SSD" auf die Reserve-SSD zu klonen? das USB-Problem hat doch die Reserve, also ist da kein Problem von wegen "Fehler weitertragen" ...
     
  13. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

    Ich dachte das Thema sei von dir bereits abgefrühstückt und verstanden, denn in #1 hast du geschrieben:
     
  14. hwei43

    hwei43 Kbyte

    Am einfachsten geht es mit http://www.nirsoft.net/utils/usb_devices_view.html und als Administrator ausführen. Braucht nicht installiert zu werden, läuft vom Stick.
     
  15. Niro_Stahl

    Niro_Stahl Byte

    Im Prinzip hat du recht. Problem bei mir: Auf der "Haupt"-SSD ist neben Windows auch noch Ubuntu 16.04 installiert. Windows und Ubuntu teilen sich 256 GB; für jedes System bleibt folglich wenig Platz. Klone ich die komplette Platte, habe ich stets auch Ubuntu im Schlepp, samt GRUB.

    Aber darum geht es mir eigentlich nicht. Ich möchte einfach herausfinden, warum Windows von heute auf morgen einfach meine USB-Datenträger nicht mehr erkennt. Das Problem kann schließlich auch mal anderswo auftreten. Fazit bisher: Euch scheint das Problem nicht geläufig zu sein.
     
  16. Scasi

    Scasi Ganzes Gigabyte

    na ja, was heißt schon "geläufig" - klar steht jeder irgendwann mal vor einem solchen Problem, ist nur die Frage, wie man damit umgeht und ob man es möglichst schnell und unkompliziert erledigen will, oder ob man seine Zeit damit verschwenden will, die Ursache zu ergründen ...
    an einem fremden Rechner ohne Sicherung (Klon oder Image) wären meine Ansätze, die USB-Controller im Gerätemanager zu löschen und per Neustart des Systems neu einrichten zu lassen (wurde schon gesagt)
    des weiteren würde ich mittels DriveCleanup die USB-History löschen - das wars dann aber auch schon mit dem, was ich probieren würde

    Dein Problem ist sicher sehr ungewöhnlich und von daher auch interessant, aber es ist ein hausgemachtes unnötiges Problem und imo schade um die Zeit!

    mein Fazit: Dein Konzept taugt einfach nichts und wenn es Dir darum geht, im Falle eines Ausfalls Deiner "Haupt-SSD" möglichst nahtlos weiter arbeiten zu können, solltest Du es ändern!

    :wink:
     
  17. Silvester

    Silvester Viertel Gigabyte

    Ist doch egal wie wer seinen Sicherung macht. Hauptsache er hat ne Sicherung. Wobei ich es auch so machen. Neben einem Image, clone ich von Zeit Zu Zeit meine
    Haupt-HD auf eine gleichwertige. Vorteil: Man braucht nur umstecken und das System läuft wieder. UND AUßERDEM: Ein Image auf einer externen HD kann auch kaputt gehen.

    Ich würde erst mal alle Überflüssigen USB-Teile entfernen lassen:
    Klicken Sie dazu auf „Start/Systemsteuerung/System“ und dann auf „Erweiterte Systemeinstellungen“.
    Wechseln Sie auf das Register „Erweitert“ und klicken Sie im unteren Bereich dieses Registers auf die Schaltfläche „Umgebungsvariablen“.
    Wählen Sie dort „Neu“ aus und geben Sie als Name der Variablen „Devmgr_show_nonpresent_devices“ ein. Als Wert für diese Variable legen Sie „1“ fest.
    Bestätigen Sie diese neue Variable mit einem Klick auf die Schaltfläche „OK“ und schließen Sie die weiteren geöffneten Fenster ebenfalls mit einem Klick auf „OK“.
    Öffnen Sie jetzt den Geräte-Manager, indem Sie auf „Start/Systemsteuerung/System“ und dann auf „Geräte-Manager“ klicken.
    Dort aktivieren Sie unter „Ansicht“ die Option „Ausgeblendete Geräte anzeigen“.'
    Nun kann man nachsehen ob noch was da ist und entfernen.

    Hatte schon mal das Problem das eine Windowsupdate den USB-Treiber des Herstellers lahmgeleht hat. Habe dann den Treiber erneut installiert.
    Ich pers. nehme das autom. Windowsupdate nicht in anspruch, sondern nutze immer eine SP. Denn ich bin ja nicht deren Beta-Tester.
     
  18. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

    Neee. Eine Sicherung die nicht funktioniert, ist keine Sicherung. Aber da ist er nicht allein. Ein großer Haushaltswarenkonzern konnte kürzlich 3 Wochen keine Ware liefern, weil niemand auf die Idee kam, dass das SAP Update der Lagerwirtschaft in die Hose gehen könnte. Die suboptimalen Sicherungen haben das Problem am Ende noch verschlimmert, so dass man mehrere tausend Paletten manuell wieder ins System einplegen musste. Bei einem chaotischen Lager ist das ein Spaß für alle Beteiligten.
     
  19. Silvester

    Silvester Viertel Gigabyte

    Ich weis nicht was man hier nicht versteht. Er macht einen 1:1 Kopie seiner Platte auf einen andere. Somit hat er ein Backup = Sicherung. Und wenn man diese nach dem Clonen in seiner Kiste probiert, weis man ob die Sicherung geht. Und was soll damit verkehrt sein ? Man könnte es sogar noch auf eine Dritte erweitern.

    In Deinem Beispiel handelt es sich um eine Gewerbe. Und wenn der Verein fahrlässig damit umgeht ist er selber Schuld. Und wenn diese Herren nicht bei der Administration sparen würden, währe es wohl nicht passiert. Man weis sehr wohl, das man im gewerblichen Bereich, bevor man ein Umfangreiches Update macht, sich zuerst ein Image macht. Was wiederum auch erst mal getestet werden sollte. Aber das kostet halt Geld und das will man nicht ausgeben, solange bis es kracht.
     
  20. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

    Nein. Genau das macht er nicht. Er hat einmal eine - wie auch immer geartete - Kopie gemacht und aktualisiert seit dem die Sicherung unabhängig vom Ausgangssystem.
     

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