Windows Firewall startet verzögert und Winsock Fehler

Dieses Thema im Forum "Windows XP / Server 2003/2008 / Vista" wurde erstellt von Yamaha-Heini, 1. Mai 2005.

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  1. Yamaha-Heini

    Yamaha-Heini Byte

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    Hallo,

    seit einigen Tagen habe ich folgendes Problem. Beim Hochfahren von XP bekomme ich jedes Mal die Meldung im Systray das die Windows Firewall nicht aktiviert ist. Sie kann anscheinend nicht sofort gestartet werden, denn nach etwa einer Minute startet sie dann plötzlich doch und der Hinweis verschwindet. Während dieser Minute kann sich der MSN Messenger nicht mit dem Server verbinden. Zusätzlich bekomme ich seit einiger Zeit von meinem O&O Defrag immer beim Start des Programms einen Winsock Fehler gemeldet. "Beim Versuch das Zeigerargument eines Aufrufs zu verwenden, wurde eine ungültige zeigeradresse gefunden".

    Hängt das vielleicht beides zusammen? Hat jemand ne Idee wie sich das reparieren lässt?
     
  2. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    9.246
    Da will O&O offensichtlich nach Hause telefonieren. Oder betreibst du die O&O-Servervariante ?

    Geht es um die SP 1 oder SP 2-Firewall ?
     
  3. Yamaha-Heini

    Yamaha-Heini Byte

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    Beiträge:
    23
    Hallo,

    es geht um die SP2-Firewall. Nee die Serverversion von O&O is das eigentlich nicht.
     
  4. franzkat

    franzkat CD-R 80

    Registriert seit:
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    9.246
    Dann solltest du mal in deine Dienste-Konfiguration gehen :

    Start -> Ausführen -> services.msc und die O&O-Dienste deaktivieren, denn man defragmentiert ja nicht alle Nase lang. Überprüfe auch über Start -> Ausführen -> msconfig -> Systemstart, ob da O&O-Programme mitgestartet werden.
    Wenn du O&O laufen lassen willst, dann mußt du natürlich dessen Dienste wieder aktivieren und einen eventuellen, nicht gewünschten Internetzugriff manuell blockieren.

    Überprüfe auch in der Windows-Firewall unter dem Registerreiter 'Ausnahmen', dass sich da niemand unauthorisiert eingenistet hat.

    Eine Besonderheit der Windows-Firewall des SP 2 ist, dass sie im Vergleich zur SP 1 ein kleines Zeitfenster zwischen dem Aktivieren des Netzwerk-Stacks und dem Hochfahren der Firewall schließt. Die dafür eingeführte Boot-Time-Policy läßt während des Starts nur einfache Netzwerkkommunukation wie DHCP und DNS zu. Sind alle Dienste geladen, aktiviert die Firewall die konfigurierbare Run-Time-Policy.

    Ein Schwachpunkt der XP SP2-Firewall ist aber, dass Prozesse über eine API Einträge vornehmen können, um Ports zu öffnen oder in die Ausnahmeliste aufgenommen zu werden.Damit ist es dann auch möglich, dass Programme ohne Erlaubnis des Benutzers Ports für Prozesse freischalten, ohne dass eine Warnmeldung erscheint.( das nutzt z.B. der Wurm Bagle aus).Das geht allerdings nur, wenn man mit Admin-Rechten unterwegs ist.
     
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