Windows gegen Linux

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von unterfranke, 1. Oktober 2004.

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  1. unterfranke

    unterfranke Byte

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    Schade, dass die ganze Geschichte nicht mehr aktuell ist. Windows XP v.2001 mit einer aktuellen Suse zu vergleichen ist unsinn. Normalerweise hätte mit Windows XP SP2 (so wie es jetzt auch verkauft wird) verglichen werden müssen. Ich bin auch immer noch der Meinung, dass ein normaler User, der von IT keine Ahnung hat mit Linux nichts, oder wenig anfangen kann. Jedenfalls nicht ohne fremde Hilfe.
     
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  2. derdementor

    derdementor Byte

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    :cool:
    Pure Zustimmung !!!

    Das war noch ein relativ ungenauer Test. Wenn man die betriebssysteme mal genau unter die Lupe nehmen würde, könnte Windows garantiert mehr punkten... Auch Office 2003 mit Open Office zu vergleichen.... Ich hab noch nen C64, den lass ich auch gleich gegen meinen PC antreten...
    :D

    Zudem sollte man eins nicht vergessen. Hätte alle User dieser Welt statt Windows Linux und laae Linux User Windows, dann würde der Test wahrscheinlich exakt anders herum ausgefallen sein. Wie z.Bsp. bei den Viren und Trojanern. Es werden natürlich weitausmehr Viren und Trojaner für MS entwickelt, weil man ebend damit mehr Leute treffen kann... anstatt für Linux.

    Aber was solls. Ich bleibe bei Windows XP und Office 2003. Da weiss ich was ich habe, kann immer Software dafür bekommen, habe einen bis jetzt sehr guten Support und auch ein absolut stabiles System. Wer lieber mit Linux rumspielen will soll das machen. :bet:

    Aber nur jetzt auf MS rumzutrampeln, weil was neues draussen ist, das besser sein muss! das finde ich ehrlich gesagt ziemlich sch.... !! :aua:

    In diesem Sinne. Greets !!!

    :jump: :jump: :jump: :jump: :jump:
     
  3. HerrVorragend

    HerrVorragend ROM

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    Da gebe ich dir recht! Der Vergleich hinkt gewalting.

    1. Hätte man mit XP SP2 vergleichen müssen und 2. muss man mal bedenken wie der normale User mit seinem Rechner umgeht... jede wette, das 95% aller Windowsuser, die zu Linux wechseln sich mit Linux sehr nackt fühlen werden.

    Zum IE bleibt zu sagen, das der browser sehr viele Funktionen bietet, die andere Browser nicht bieten, da der browser oft auch als Client für andere Applikationen benutzt wird. Auch hier werden sich viele Umsteiger "nackt" fühlen.

    Und zum Thema Sicherheit muss man bedenken, das Microsoft Produkte (IE, Outlook, Windows, SQL-Server usw.) unter einem sehr großen druck stehen, bedingt durch die starke Verbreitung. Würde Mozilla so verbreitet sein, wie der IE würde es nicht lage dauern und Mozilla wäre der unsicherste Browser, denn dann würden sich die Hacker auf Mozilla konzentrieren. Das Gleiche gilt für Open Office, Linux und alle anderen Programme bzw. Betriebssysteme. Und das die Community schneller reagiert, als Microsoft ist totaler Quatsch, denn eine 4ma die einfach mal schnell eine Projekgruppe aus Fachleuten bilden kann, die sich um ein Projekt kümmert reagiert mit Sicherheit sehr viel schneller als zig, über den ganzen Globus verteilte, sich gegenseitig nicht kennede und somit völlig unkoordiniert arbeiteten Freizeitentwickler. Wenn man die Autoupdatefunktion aktiviert hat, bekommt man in 90% aller Fälle das passende Update schon bevor eine Lücke überhaupt zum Problem wird (siehe Sasser).
     
  4. User4711

    User4711 Byte

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    Nutze selbst Windows, aber widersprechen muss ich Dir teilweise dennoch:

    Sowohl in der Linux- als auch in der Windows-Welt gibt es inzwischen andere Browser als den IE, die wohl deutlich mehr bieten als der inzwischen arg in die Jahre gekommene IE. Daran hat auch SP2 nichts geändert, da Mozilla und Co. wesentlich mehr als nur einen PopUp-Blocker zu bieten haben. Kein Windos-Nutzer würde sich daher "nackt" fühlen, wenn er umsteigen würde. Im übrigen ist im Anwendungsbereich Linux wenigstens ebenbürtig mit Windows, da muss sich keiner verloren vorkommen.

    Interessanter finde ich da schon, dass der "Kostenlos-Gedanke" immer nur in Verbindung mit Linux genannt wird. Ok, Windows selbst kostet (zumindest bei legalem Erwerb), aber die anderen guten Alternativen aus dem Freeware / OpenSource-Bereich sind grundsätzlich auch für Windows erhältlich. OpenOffice und Mozilla sind da nur 2 Beispiele.

    Ansonsten denke ich aber auch, dass seit SP2 vieles besser in Windows geworden ist und Anfälligkeiten wie Du schon richtig schreibst auch immer mit dem Verbreitungsgrad zu tun haben, und da liegt jedenfalls derzeit Windows überragend deutlich vor Linux. Wäre es umgekehrt, dann denke ich auch, wäre Linux anders betroffen als es heute der Fall ist.
     
  5. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    @unterfranke

    Das kann man so nicht mehr sagen. Wer sich z.B. eine Suse-Distri besorgt, wird die Installation als kinderleicht empfinden (da gibt es wirklich keinen Unterschied im Schwierigkeitsgrad mehr). Nach der Installation wird der Suse-Linux-Neuling nicht mehr Probleme haben als bei Windows, wenn er Textverarbeitung durchführen, Internet-Surfen, E-Mails verschicken will und ähnliche Standard-Geschichten.

    Die Probleme von Linux liegen woanders.
     
  6. chodo

    chodo Byte

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    Ich mache mir mal die Mühe, diesen Unsinn Zeile für Zeile auseinanderzunehmen:

    Man kann dem keinesfalls zustimmen, da SP2 1. wenig geändert hat und 2. es sehr wohl berücksichtigt wurde (Thema: Firewall).

    Von Makros und Funktionen für Team-Management mal abgesehen ist OOO.org durchaus mit Office vergleichbar. Und zudem kostenlos.

    Wie die vielleicht aufgefallen ist, gibt es für Linux viele Browser, und jede Distro setzt andere Akzente. Also wäre ein Virenprogrammierer gekniffen, würde er einen einzigen Browser ausnutzen wollen.
    Unter Linuc werden keinesfalls standardmäßig Admin-Accounts erstellt. Man muss auch keinesfalls immer als Asministrator arbeiten, weil sonst kaum ein Programm funktioniert (wie etwa bei Windows).

    Mangelnde Stabilität kann man Linux wirklich nicht vorwerfen. Da kann M$ noch viel von lernen. Und solange du nichts illegales gemacht hast, haben dich Windows XP und Office 2003 eine ganze Stange Geld gekostet. Was am MS-Support toll sein soll, sagst du am besten noch mal genauer.

    Ich denke, ich habe mich klar ausgedrückt.
     
  7. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    Das ist sehr übertrieben. außerdem gibt es für diese Problematik eine ganze Reihe von Lösungen :

    - runas.exe
    -pcwrunas.exe
    -runas /savecred
    -NeoExec
     
  8. chodo

    chodo Byte

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    1. Siehe oben.
    2. Ich jedenfalls nicht. Mal ganz davon abgesehen, dass das Linux-Konzept durchdachter ist. Ein Windows-Unbeleckter wird sich ebenfalls nackt fühlen, wenn er zum ersten mal Benutzerfrendlichkeit im Sinne Microsofts erklärt bekommt (Start---> herunterfahren, um nur ein Beispiel zu nennen).

    Quatsch. Dass viele Programme IE nutzen, ist sogar sicherhheitstechnisch ein Nachteil und stellt keinen Umsteiger vor Probleme.

    Das wird aber niemals passieren. 1. wird es immer Unverbesserliche geben, die am IE kleben bleiben. 2. Diktiert im Linux-Umfeld nicht eine Firma die Marschrichtung, die Zahl der gebräuchlichen Browser liegt hier viel höher. 3. Ist Firefox in keiner Weise in Linux integriert, kann also auch weniger Schaden anrichten.

    Es gibt durchaus gute Möglichkeiten, getrennt agierende Leute zu koordinieren. Die Realität beweist, dass das auch sehr gut klappt. Zudem hält sich M$ auch aus taktischen Gründen oft zurück, Lücken zu stopfen. Aus diesem Geiste wurde auch der "Patch Day" erfunden.
    Tut nur keiner. Allenfalls das SP2 könnte Otto Normalbenutzer dazu bringen, Auto-Update zu aktivieren. Und viele haben noch nicht einmal XP (oder aber kennen SP2 nicht).
     
  9. chodo

    chodo Byte

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    Das es Workarounds gibt (die schlechter sind, als das, was Linux bietet), rechnest du wohl auch noch Mircosoft an?

    Office 2000 ist mit XP und eingeschränkten Rechten nicht zu gebrauchen, weil sich MS viel zu spät über Sicherheit Gedanken gemacht hat.
    Und an Software von Fremdherstellern scheitert das System ebenfalls oft.
     
  10. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    Ich habe den starken Eindruck, dass du dich mit dieser Materie überhaupt nicht auskennst. In zwei Fällen geht es hier nicht um Workarounds, sondern um bordeigene MS-Instrumente. Dass das schlechter ist als das, was Linux bietet, müßtest du erstmal belegen (wenn du sudo meinst, stimmt es schon mal nicht).
     
  11. chodo

    chodo Byte

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    Workarounds für den Fall, dass ein Programm mit User-Rechten nicht klar kommt (ob wohl es einen sch*** braucht, aber keine Admin-Rechte (siehe Office 2000).

    Und selbst, wenn man es anderes versteht, ist nur runas selber kein workaround (und erzähle mir nicht, runas /savecred wäre etwas grundlegend anderes).

    Und so lange du von KDE ausgehst: Dort gibt es sogar eine grafische Lösung des Problkems (Häkchen bei "als anderer Benutzer ausführen:").
     
  12. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    Ich verstehe überhaupt nicht, wie du darauf kommst. Ich kann als normaler User wunderbar mit Office 2000 unter XP arbeiten. Welche Office-Funktionen benötigen denn deiner Meinung nach Admin-Rechte ?
     
  13. chodo

    chodo Byte

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    Die Sache mit den Distributoren ist der größte Trumpf von Linux: So wird die Sicherheit enorm gesteigert, ebenso die Unabhängigkeit.
     
  14. chodo

    chodo Byte

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    Bei der Version, über die ich verfüge, will Office nach der Installatio, startet man es als eingeschränkter User, noch allerhand installieren/konfigurieren und scheitert an den Benutzerrechten.
     
  15. chodo

    chodo Byte

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    Was machst du eigentlich in diesem Thread, so ganz ohne Argumente, aber mit jeder Menge Beleidigungen?
    :cool:
     
  16. chodo

    chodo Byte

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    Du verwechselst Behauptungen mit Argumenten. Und natürlich gibt es "das" Linux. Das ist der Kernel, wie er bei Linus das Haus verlässt.

    Linux ist keinesfalls unbrauchbar. Es gibt Standards wie LSB, die die Kompatiblität sichern und Distributoren, die den Wettbewerb sichern. Was du sagst, ist Humbug.
     
  17. chodo

    chodo Byte

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    Das ist Müll. Der Linux Kernel 2.6.irgendwas hatte unter Umständen eine Fehlfunktion. Die bewirkte jedoch lediglich dass, was bei Windows Standard ist: Der MFT wird überschrieben. Das lässt sich problemlos beheben. Bei Windows nicht. :aua:
     
  18. chodo

    chodo Byte

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    Das stimmt, gebe ich zu.Dennoch weistWindows diese "Funktionalität" bereits seit Urzeiten auf, und dennoch ist das Problem zu beheben.

    Bleib du bei deinem heißgeliebten proprietären OS, wenn du willst. Objektiv diskutieren willst du jedenfalls anscheinend nicht. :rolleyes:
     
  19. unterfranke

    unterfranke Byte

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  20. vhoffe

    vhoffe Byte

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    Wieso nicht mehr Probleme haben? Erst mal muss das ganze auf die Festplatte. Schon daran scheitert die Installation oftmals. Meinen Dell Dimension habe ich schon mit einigen Distris versucht auf Linux zu satteln. Immer mit dem gleichen Ergebnis: es ging nicht. Die eine hat mehrere Stunden versucht die Festplatten zu finden, die andere konnte die Grafikkarte nicht finden, etc.
    Wenn es mal auf einem Rechner ist, versuche mal DSL zu konfigurieren oder einen Scanner oder Drucker anzuschließen: Fehlanzeige, erst nach mehrstündigen Versuchen mit Hilfe von Bekannten und Handbüchern. Das ist bei Windows völlig einfach.

    So long

    vhoffe
     
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