Wohnen wie Bill Gates

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von _sid_, 28. April 2005.

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  1. _sid_

    _sid_ Halbes Megabyte

    Registriert seit:
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    Ich finde solche Technik immer wieder interessant und würde mir selber auch ein paar Extras einbauen um einigen Komfort zu erzielen. Aber ich muss dem Autor des Artikels recht geben, ich will nicht eine totale Kontrolle, lediglich praktische Funktionen. Ich denke, man muss sich im Fall einer Anschaffung erstmal genau überlegen, was wirklich PRAKTISCH ist und was unnötig. Gerade auch die Virengefahr stufe ich persönlich als etwas höher ein. Das ist doch eine Herausforderung für die Programmierer - und es macht doch mehr "Spass" ein ganzes Haus Unsinn machen zu lassen, statt "nur" PCs...
     
  2. ghen

    ghen Byte

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    16
    Ich merke mal wieder, wieviel Verständnis in grossen Unternehmen für Privatsphäre ist! Schon allein das Orten hat seinen Charakter - als Kind wollte ich Privatsphäre haben und Sachen versteckt vor meinen Eltern machen - eigentlich müsste man sich überlegen, solche Ortungssysteme gesetzlich zu verbieten.

    In meinen Augen war kein einziger wirklich interessanter Nutzen dabei. Man muss auch bedenken, dass das alles Strom konsumiert - Man kann auch die Einkaufstüten mal eben absetzen, Tür öffnen und wieder in den Arm nehmen - und es laufen nicht 24h. an den Türen Sensoren. (Ich hab mal gelesen, dass nach abschalten aller Stand-By, man ein Atomkraftwerk abstellen kann, wenn jeder so ein Haus hat, dürfen wie wohl ein neues bauen)

    Zum Beispiel Heizung: Unsere Heizung bietet die Möglichkeit, ihr mitzuteilen, dass man die nächsten zwei Wochen in Urlaub sind, dann heizt die nur auf Sparflame, so dass das Haus nicht innen auskühlt. Vor allem kann mir dann keiner dran rum pfuschen, ohne vor der Heizung zu stehen. Wohl bemerkt, man ihr auch sagen, dass sie komplett ausschalten soll und paar Tage vorher das Haus aufwärmen soll, das ist in meinen Augen nicht sinnvoll - vor allem braucht ein Haus, was im Winter bei minus Graden ausgekühlt ist, so 3 Tage mit der Heizung auf Volllast, um wieder auf Zimmertempratur zu kommen. Unser Herd hat die Funktionalität, abzuschalten, wenn sich kein Topf auf ihm befindet - man könnte auch ohne Probleme dem Herd noch ein akustisches Signal verpasssen.

    Desweiteren freue ich mich auf die ersten Einbrecher, die auf Häuser mit solchen Systeme spezialisiert sind. Keine Brechstangespuren mehr, geht unter Umständen schnell und macht kein Krach ...

    Nein, in so einem Haus will ich nicht leben, ich halte noch immer das Konzept eines vernetzten Hauses interessant, dieser Lösung steh ich aber sehr kritisch gegenüber.

    J_M
     
  3. |234N1|V|4710N

    |234N1|V|4710N Byte

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    74
    es ist sicher extrem amüsant wenn man(n) sich mit dem haus spielen kann. nur hat das ganze auch nachteile:

    1. kosten (installation & betrieb)
    2. der einbrecher öffnet die tür mit einem laptop (und weis ja dank des ortungssytems ob jemand zu hause ist)
    3. wo bleibt die entspannung?? wenn man total abschalten will?

    und 4. was hab ich davon, wenn mir die klobrille sagt, welches wetter wir in kolumbien haben?? :D

    also mach ich mir die tür (noch) von hand auf und wünsch euch noch einen schönen tag... (aja das kann mein klo auch schon)

    grüße
    mario
     
  4. mike_x

    mike_x Kbyte

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    Beiträge:
    216
    Ich finde es interressant, mal zu sehen was heute schon alles möglich ist.
    Die Menschen wollen doch (größtenteils) mehr Komfort. Wenn ich da z.Bsp. an die Zentralverriegelung im Auto denke - klar kann man die Türen auch einzeln per Hand verschließen, aber ein Knopfdruck reicht heute und alles ist zu. Find ich praktisch.
    Die Frage ist was man möchte bzw. braucht oder auch was man sich davon leisten kann.
    Die Privatsphäre sollte dabei natürlich geschützt bleiben, liegt dann aber an den Kunden, Cams muss man sich ja nicht gleich in jedes Zimmer hängen. Und bei der "Überwachung" der Kids sollten sich die Eltern natürlich überlegen, wie sie so ein "Ortungssystem" nutzen - falls die Kids sie da nicht sowiso austricksen.
     
  5. Abdull

    Abdull Byte

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    Beiträge:
    80
    ich hätte keine Lust, das ganze system zu pflegen... updates installieren, weil es neue funktionen gibt.... und einzustellen, dass die heizung einen tag bevor man zurück kommt, angeht, dauert ne dreiviertel stunde... um dann festzustellen, dass man doch nen tag schon wieder früher zurück ist, und man dann im kalten steht.

    die meiste zeit hockt man dann im keller am server, um alles zu programmeiren, weil mal wieder die wlan-verbindung ausgefallen ist (die wieder laufend zu konfigurieren, dauert einen kostbaren samstag).

    nene, bitte das alles nicht für mich. ein pc ist mir schon mehr als genug arbeit. bill gates hat bei sich auch zuhause einen sys-admin, der ihm das system konfiguriert... er hat auch besseres zu tun, als sich um sowas persönlich zu kümmern (... aber einen eigenen sys-admin kann ich mir nicht leisten).
     
  6. schwarzm

    schwarzm Viertel Gigabyte

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    24. Januar 2005
    Beiträge:
    3.979
    Wohnen wie Bill Gates?!! Aha. 80km Kabel verlegen. Viel Spaß!
     
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