Zip Problem mit SuSE 7.3 Live

Dieses Thema im Forum "Linux-Distributionen" wurde erstellt von Der Eiserne, 18. Oktober 2002.

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  1. Der Eiserne

    Der Eiserne Byte

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    Hallo zusammen.
    Ich muß gestehen ich bin ein eingefleischter Windoof benutzer, ich will zwar schon lange umsteigen aber irgent wie komme ich mit Linux nicht klar.
    Ich muß aus gewissen Gründen ( Windoof total im A...h ) Daten sichern. Ich will dazu SuSE 7.3 Live Eval. verwenden. Bei der Installation wird das Paralelle ZIP Laufwerk auch einwandfrei erkannt und auch auf dem Desktop angezeigt. Nur wenn ich es Mounten will um die Diskette zu beschreiben schreibt er mir eine Fehlermeldung daß er das ZIP nicht mounten kann. Die selbe Fehlermeldung kommt auch vom Floppy wenn keine Diskette drin ist.
    Zunechst dachte ich es kann am Dateisystem liegen da die Diskette zwar Formatiert ist aber von Windoof. Ich wollte sie dann mit Kfloppy formatieren ( ich wußte leider keine andere möglichkeit, weil im Pull Down Menü der rechten Maustaste war auch nicht}s passendes ) nur daß läßt mich nur eine 3 1/2oder
    5 1/4 formatieren aber nicht meine Zip Diskette.
    Bin echt verzeifelt weil ich soll jemanden seine Daten retten, denn die sind für Ihn echt wichtig.

    Danke schon mal jetzt. Der Eiserne
     
  2. linuxspiele

    linuxspiele Kbyte

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    176
    ich würde mal knoppix ausprobieren. http://www.knoppix.net

    mfg
    rs
     
  3. frrei

    frrei Kbyte

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    Als Root folgendes eingeben (xxx durch entsprechendes Device ändern-laut untenstehende Hilfe wohl sda4):

    mkdir /ZIP
    chmod 777 /ZIP
    mount -t vfat /dev/xxx4 /ZIP
    cd /ZIP
    ls

    Wenn das funktioniert, ZIP wieder umounten (umount /dev/xxx4) und dann kannst Du diese Zeile in der /etc/fstab ergänzen:

    /dev/sda4 /ZIP vfat noauto,user 0 0

    ##############################################################################
    Hier noch die SuSE Hilfe zum Iomega ZIP LW(in Konsole hilfe eingeben und ENTER dücken):

    Supportdatenbank (mantel_1) Das grundlegende Prinzip ist, daß durch den Treiber ein SCSI-Gerät emuliert wird. Dadurch steht dann im System ein neues Device /dev/sdx zur Verfügung (z. B. sda, wenn es sonst keine weitere SCSI-Platte gibt), das als normale Festplatte angesprochen wird.

    Installation Eines vorweg: Sollte die folgende Beschreibung nicht funktionieren, stellen Sie im BIOS den Parallelport vorläufig einmal auf etwas Anderes als EPP ein. Alle anderen Modi funktionieren sehr gut.

    Die einfachste Möglichkeit ist, das nötige Treibermodul manuell zu laden. Hierzu verwenden Sie vorteilhaft den für Sie passenden SuSE Linux Standard-Kernel, für den die fraglichen Module schon vorkompiliert sind. Der Befehl lautet bei älteren ZIP-Laufwerken:
    modprobe ppa
    bei neueren:
    modprobe imm
    Bei der Kernelkonfiguration ( make menuconfig) sind diese Module anwählbar in der Liste unter:
    SCSI Support ---> SCSI low-level drivers ---> .

    Prüfen Sie, ob das Module geladen wurde und ob die Platte erkannt wurde:
    lsmod
    dmesg
    fdisk -l

    Benutzung Wie gesagt, Sie haben jetzt (logisch gesehen) eine weitere SCSI-Platte im System. Der Vorteil ist, daß Sie diese zur Laufzeit wechseln können, sofern gerade nicht darauf zugegriffen wird (insbesondere darf weder das ganze Device, noch eine eventuelle Partition davon gemountet oder als Swapspace [nicht zu empfehlen: dafür reicht der Datendurchsatz nun wirklich nicht!] in Betrieb sein).

    Der Schreibschutz von ZIP-Disketten wird bei IOMEGA Zip Laufwerken durch die Laufwerks-Hardware verwirklicht, aber -- anders als bei traditionellen Floppies -- durch Software gesteuert. Unter Linux kann dies bewerkstelligt werden mit Hilfe des Paketes ziptool (Serie ap), welches im wesentlichen das Programm /usr/bin/ziptool und eine Manual-Page dazu enthält.

    Einschränkungen

    CPU-Belastung. Da die SCSI-Emulation rein softwaremässig funktioniert, wird beim Zugriff auf die Floppy sehr viel CPU-Zeit verbraucht. Auf einem 486er kann das den Rechner schon ganz schön runterziehen...

    Falls Sie MS-DOS Formate benutzen wollen, beachten Sie, daß die mitgelieferten Medien oft nicht lesbar sind, da sie eine merkwürdige Partitionstabelle enthalten, die nicht gelesen werden können. Oft wird aber auch die 4. primäre Partition benutzt. Näheres in unserem SDB-Artikel: Sinnvoller Umgang mit ZIP-Disketten (http://sdb.suse.de/de/html/maddin_zip.html).

    Tip: Legen Sie unter Linux die Partition an (Typ 6) und formatieren Sie anschliessend unter DOS.

    Weitere Infos:

    file://localhost/usr/src/linux/drivers/scsi/README.ppa
    file://localhost/usr/src/linux/Documentation/modules.txt
    Dave Campbell\'s ZIP-Laufwerk-Seite unter http://www.torque.net/~campbell.

    Treiber automatisch Laden lassen Falls Sie noch keinen SCSI-Adapter ins System eingebunden haben, können Sie den Treiber für das ZIP-Laufwerk folgendermaßen automatisch, z.B. beim mount-Befehl, laden lassen:

    Ändern Sie diesen Eintrag in der Datei /etc/modules.conf (bei Version von SuSE Linux vor 6.3 hieß die Datei /etc/conf.modules):
    alias scsi_hostadapter off
    folgendermaßen:
    alias scsi_hostadapter ppa
    bei älteren Modellen bzw.
    alias scsi_hostadapter imm
    bei neueren. Um ZIP-Disketten einfacher Mounten zu können, tragen Sie z.B. folgendes in /etc/fstab ein:
    /dev/sda4 /zip vfat ro,noauto,user,exec 0 0
    Falls Sie nur vorformatierte (=DOS-formatierte) ZIP-Disketten verwenden, muß nur noch das Verzeichnis /zip angelegt werden:
    mkdir /zip
    Mit dem Befehl:
    mount /zip
    können Sie nun direkt ZIP-Disketten mounten.

    SCSI-Version Hierfür ist lediglich notwendig, daß der entsprechende SCSI-Adapter unterstützt wird.

    Testen Sie einfach mit fdisk -l, ob das ZIP-Laufwerk erkannt wurde.

    Auf die Medien kann genauso, wie oben beschrieben, zugegriffen werden. Die Einschränkungen wie bei der parallelen Version gibt es nicht.

    Jaz-Drive Es gilt das gleiche, wie für die SCSI-Version des ZIP-Drives: es wird unterstützt, in dem es einfach als SCSI-Platte im System integriert wird.
    Siehe auch:

    Iomega ZIP-Laufwerk und Floppy-Laufwerk (ATAPI/EIDE)
    Sinnvoller Umgang mit ZIP-Disketten

    Stichwörter: IOMEGA, ZIP, PPA, PARALLEL, SCSI, JAZZ, JAZ

    Kategorien: Hardware

    SDB-mantel_1, Copyright SuSE GmbH, Nürnberg, Germany - Version: 08. Sep 1997
    SuSE GmbH - Zuletzt generiert: 19. Apr 2001 von snbarth (sdb_gen 1.40.0)
     
  4. frrei

    frrei Kbyte

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    Beiträge:
    137
    Wenn Du ZIPs mounten willst, musst Du drauf achten, dass es immer /dev/xxx4 ist, z.B. internes ZIP sekundär am ersten Controller: /dev/hdb4 oder USB-ZIP am ersten SCSI: /dev/sda4.
    Nur bei parallel weiss ich nicht genau, wie das Gerät dann heisst...
     
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