1. Liebe Forumsgemeinde,

    aufgrund der Bestimmungen, die sich aus der DSGVO ergeben, müssten umfangreiche Anpassungen am Forum vorgenommen werden, die sich für uns nicht wirtschaftlich abbilden lassen. Daher haben wir uns entschlossen, das Forum in seiner aktuellen Form zu archivieren und online bereit zu stellen, jedoch keine Neuanmeldungen oder neuen Kommentare mehr zuzulassen. So ist sichergestellt, dass das gesammelte Wissen nicht verloren geht, und wir die Seite dennoch DSGVO-konform zur Verfügung stellen können.
    Dies wird in den nächsten Tagen umgesetzt.

    Ich danke allen, die sich in den letzten Jahren für Hilfesuchende und auch für das Forum selbst engagiert haben. Ich bin weiterhin für euch erreichbar unter tti(bei)pcwelt.de.
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Französischer Nationalrat wirft Windows raus

Discussion in 'Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de' started by 1SOUTHPAW1, Nov 27, 2006.

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  1. 1SOUTHPAW1

    1SOUTHPAW1 Kbyte

    Open Source tsunami?
    Und bis Ende 2007, werden in Frankreich 400,000 Rechner in Ministerien usw.nicht mehr MS Office sondern Open Office verwenden.
     
  2. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

    Die Franzosen!
    Die trauen sich was!
    Neue Lizenzen bei MS kaufen? Nix da! Das geht auch anders.

    Ruckzuck. Ein Mann, ein Wort. Keine langen Debatten, keine ellenlangen und teuren Gutachten, nein, die Mitglieder des Nationalrats sind berufen, Entscheidungen zu fällen. Und das tun die. Ohne Zappeln.

    Ob das richtig oder falsch ist, ist erstmal uninteressant. Das wird man eh erst in ein paar Jahren wissen.

    MfG Raberti
     
  3. thefifa

    thefifa Byte

    Woher weißt du denn, ob Gutachten angefertigt wurden oder aber, ob über die Absetzung von Windows resp. der Wechsel zu Linux debattiert wurde?
     
  4. Thor Branke

    Thor Branke CD-R 80

    ... und da heißt es immer, wir Deutschen seien USA-feindlich ... :totlach:
     
  5. kuhn73

    kuhn73 Megabyte

    Auch keine Quellen, aber immerhin etwas mehr Infos als pcw: siehe hier.
     
  6. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

    Großprojekte werden in F nun einmal anders angegangen.

    ZB:
    Der TGV wurde geplant, und diejenigen, die von der Trassenführung betroffen waren, durften dagegen klagen. Nur hat dies den Baufortschritt niemals behindert. Wenn die Klage begründet war, fiel die Abfindung etwas höher aus.

    ZB:
    Atomkraftwerke werden in F gebaut. Auch dagegen darf geklagt werden. Wenn die Klage begründet war, fiel die Abfindung etwas höher aus.

    ZB:
    Die Superbrücke da irgendwo im Südosten von F: Die wurde gebaut. Rubbeldiekatz. Währenddessen und hinterher darf man dagegen klagen. Wenn die Klage... (dämmerts?)

    Aber monatelanges Gequake wie bei der Umstellung in München? Gibbet nich. Und das ist richtig so.

    MfG Raberti
     
  7. @Thor Brake
    Hör auf mit deinem Medion zu nerven, den will eh' keiner
     
  8. Thor Branke

    Thor Branke CD-R 80

    :no:

    ... schreibe Du erstmal meinen Nickname richtig.

    Dann darfst Du noch einmal darüber nachdenken, warum ich meine Rechnerkonfiguration in der Signatur angebe.

    Und wenn Du das verstanden hast (wann immer das sein wird), darfst Du mich um Entschuldigung für Dein loses Mundwerk bitten...

    *plonk*

    Thor :totlach:
     
  9. rolfmuc

    rolfmuc Kbyte

    Statt eines weiteren Kommentars hier eine pte-Meldung, die NICHT in der PC-Welt stand:
    (pte) - Die Stadtverwaltung von Birmingham hat das Aus für ihr geplantes Linux-Großprojekt bekannt gegeben. Der mit einer halben Mio. Pfund (rund 741.000 Euro) veranschlagte Pilotversuch wurde nach der Installation von 200 PCs wieder abgeblasen. Als Begründung gaben die Verantwortlichen an, dass das Upgrade der besagten Desktops auf Windows XP 100.000 Pfund billiger gekommen wäre. Der Plan der Stadtverwaltung hatte ursprünglich vorgesehen, rund 1.500 Desktop-PCs in den Büchereien der britischen Stadt auf Open Source umzustellen.

    Bei Vertretern der Open-Source-Szene hat die Entscheidung naturgemäß Kritik ausgelöst. "Wenn so ein Projekt richtig gemacht wird, ist es nicht möglich, dass ein XP-Upgrade billiger als ein Linux-Umstieg kommt", kritisiert Mark Taylor, Präsident des Open Source Consortium, gegenüber dem britischen Nachrichtenportal Zdnet UK. "Es ist unglaublich, dass jemand derart viel Geld für das Management eines Linux-Projektes ausgeben kann", so Taylor, dessen Konsortium am Planungsbeginn konsultiert worden war. Bemängelt wird auch, dass die Stadtverwaltung bei der Umsetzung des Projekts zu wenige lokale Experten eingesetzt habe, was die Kosten nach Ansicht von Branchenkennern ebenfalls verringern hätte können.

    Die Entscheidung gegen Linux und für Microsoft in einer größeren Stadtverwaltung hat erneut die Frage nach der grundsätzlichen Sinnhaftigkeit und Durchführbarkeit von Open-Source-Lösungen in der öffentlichen Verwaltung aufgeworfen. Laut Peter Pfläging, IKT-Architekt der Open-Source-Vorzeigestadt Wien, gibt es für das Scheitern derartiger Projekte die unterschiedlichsten Gründe: "Ein Umstieg auf ein anderes System stellt immer eine kostenintensive Angelegenheit dar. Das Einsparungspotenzial von Software-Lizenzkosten, die bei einer Open-Source-Implementierung wegfallen, ist oftmals zu gering, um etwaige Mehrausgaben für Hardware, Umschulungen und veränderte Wartungsbedingungen aufzuwiegen." Daneben sei ein Umstieg natürlich auch mit psychologischen Hürden im Bereich der Mitarbeiter verbunden, so der IKT-Experte gegenüber pressetext.

    Pfläging zufolge lassen sich die tatsächlichen Kosten für eine Systemadaption allerdings nur schwer gegeneinander aufrechnen. So ziehe ein Umstieg auf ein neues Windows-Betriebssystem ebenfalls eine Reihe von Mehrausgaben und Nachschulungsnotwendigkeiten nach sich. Werden die verschiedenen Systeme - wie bei der Stadt Wien - von der vorhandenen IT-Architektur erst einmal unterstützt, können die gesparten Lizenzgebühren aber spürbar ins Gewicht fallen.

     Als weitere Vorteile führt Pfläging an, dass durch Open-Source-Lösungen eher die lokale Wirtschaftskette sowie die Entwicklung von Open Standards unterstützt werde. Im Wartungs-Bereich sei man zudem weit weniger stark an vorgegebene Support-Zyklen gebunden. Von einem forcierten Umstieg hält Pfläging allerdings wenig: "Wir verfolgen bei dem Thema einen pragmatischen Weg. Religiöser Eifer ist sicherlich nicht angebracht".
    Und nun? Linux-Rauswürfe gab es bekanntlich zuletzt bei der schottischen Polizei und der norwegischen Stadt Bergen. Warum wohl?
     
  10. nenouse

    nenouse Kbyte

    ...............................................................................

    also in den meisten uni's des gottesland frankreich ( ironisch gemeint denn kermit alias mitterand hiess spitzname gott ) ... wird seit jahren nur linux angewandt egal ob es compatible ist oder nicht...
    in den krankenhâusern wird ente linux oder xp bei den privaten häufig mac.....
    nun mac ist in den sozialen einrichtungen meist benützte waffe gegen viren so glauben sie und internet total aus den einzelnen pc's der mitarbeiter verbannt...
    ärzte benützen trotz der "carte vital " immernoch kein internet!!!!
    ( gesundheits checkkarte innerhalb 3 tagen werden wir den behandlungs preis erstattet bekommen statt der 6- 12 wochen üblicher weise)
    die krankenkasse macht sich sorgen wie sie die ärzte dazu kriegt... denn das neue gesundheits system ist auf windows ausgebaut... und per internet wird kontrolliert das der patient nicht wegen jeden schnupfen zu einem anderen geht und da paar medocs holt und dann den anderen arzt aussucht ...und wieder die kasse schröpft....
    also senat hin und her in frankreich macht doch jeder was er will und ein französisches windows ist eigentlich das unlogischste was es gibt! die übersetzung ist so ziemlich unlogischer und nicht nach vollziehbar warum gerade das wort als eigentlich die richtige bezeichnung) die franzosen müssen alles immer anders machen bis zum unlogischen ...... voila ce comme ça! ( so ist es !)
    tja und anti amerikanisch

    tja...........
    wenn die amerikaner nicht englischer abstammung wären, wäre es wohl besser.... und sie sprechen doch " so englisch "...
    und der franzose will doch nun vor allen dingen nicht zugeben das so manche bretonische könige engelländer waren und manch französischer köng regent im engelland war.... es ist viel komplizierter als ihr alle ahnt... deswegen auch die anti patie gegen MS!!!
    bon voila je vous laisse............
    vive das komplizierte frankreich denn der nationalstolz kompliziert zu sein ist doch so fein................:heilig:
     
  11. Thor Branke

    Thor Branke CD-R 80

    Ja, man fragt sich bis heute, warum die Amis einst so was Schönes wie die Freiheitsstatue von den Franzosen bekommen konnten. :grübel:

    Jetzt auch noch den Amis all die schönen Daten und das viele Geld zu schenken, ist echt zuviel des Guten... :D

    Laissez-faire for ever!
    Thor :totlach:
     
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