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Neues eBay-Modell: So schützen sich Verkäufer künftig vor Betrügern

Discussion in 'Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de' started by Lenny K., Feb 7, 2008.

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  1. Lenny K.

    Lenny K. Byte

    Schon merkwürdig genug: Bisher war mir der Verbraucherschutz nur bekannt als Sprecher der Käufer und Konsumenten. Hier betätigt er sich als Sprecher der Händler. Dazu gehören zwar auch Privatverkäufer - aber ist ein Verkäufer, der privat verkauft, ein Konsument? Er ist ein Konsument gegenüber eBay, aber nicht gegenüber dem Käufer seiner Ware. Weitere Merkwürdigkeit: Das Nichtbezahlen der Ware wird als großes Problem dargestellt und vor Betrügern auf Käuferseite wird gewarnt. Gibt es denn noch ein zweites eBay in einer Parallelwelt?!? Eine verschwindend geringe Zahl an Verkäufern, die im Promillebereich liegen dürfte, verschickt die Ware ohne Vorkasse. Ich selbst habe innerhalb von drei Jahren bisher nur eine einzigen Händler bei Ebay gefunden,der das macht. Könnte es bei dem Aufschrei "der Händler" vielleicht darum gehen, daß ein Händler bei Waren, die vom Käufer nicht bezahlt, aber auch nicht an den Käufer versandt wurden, auf seinen eBay-Gebühren sitzen bleibt? Nein, denn eBay zahlt die Gebühren zurück, wenn der Käufer die Ware nicht bezahlt.
    Worum geht es dann? Es gibt durchaus, wie jetzt eBay zutreffend mitteilt, nicht wenige Händler mit höherer oder sehr hoher positiver Punktezahl, die negativ bewerten, sobald man sie negativ bewertet hat. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob die Kritik berechtigt war oder nicht. Ihr hohes Punktekonto federt Negativbewertungen leicht ab, wogegen die Gesamtbewertung der meisten Käufer bereits bei einer Negativbewertung großen Schaden erleidet. Die Folge: es wird von Käuferseite sehr selten negativ bewertet, dafür aber um so mehr gelobhudelt. Den Händlern gefällt's! Für sie ergibt sich daraus die Freiheit, durchaus schon einmal schlechte Ware oder schlechten Service anbieten zu können, ohne dass es jemand erfährt oder das Punktekonto negativ belastet wird. Mit anderen Worten, die bislang geduldete Rachebewertung schützt unzuverlässige und unseriöse Händler.
    Es hat Jahre gedauert, bis eBay sich endlich dazu durchgerungen hat, das Bewertungssystem dahin zu verändern, dass eine Rachebewertung künftig nicht mehr möglich sein wird. Und was passiert? Ein Verbraucherschützer argumentiert dagegen an. Ein Verbraucherschützer dieser Art dient einer bestimmten Gruppe von Händlern, aber nicht dem Käufer. Mag sein, dass er nur völlig ahnungslos ist...
     
  2. deoroller

    deoroller Wandelndes Forum

    Man kann eine positive Bewertung abgeben und gleichzeitig negativ Bewerten.
    "Die Ware war blitzschnell nach 4 Wochen da."
     
  3. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

    Ich hätte ein ganz einfaches System: der Händler muss vor dem Kunden bewerten, Spaßbietern wird der Account gesperrt und es dürfen nur noch per Postident (o.ä.) verifizierte User teilnehmen.
     
  4. Scasi

    Scasi Ganzes Gigabyte

    ich habe ein noch einfacheres: einen Acc. nur für's Kaufen und den auf privat gestellt - da können die pöhzen Verkäufer bewerten was und wie sie lustig sind! :D
     
  5. angelshelter

    angelshelter Kbyte

    Wie immer will sich Ebay den Ärger vom Hals halten. Wenn rigoros vorgegangen würde, könnte man entsprechende Verkäufer und Käufer von Ebay sperren und man müsste die automatischen Bewertungstools verbieten.
    Aber da Ebay ja Geld verdienen will ohne größeren Aufwand, wird dieses nicht funktionieren und es wird weiterhin große Unzufriedenheit herrschen auf beiden Seiten
     
  6. angelshelter

    angelshelter Kbyte

    Welcher Käufer oder Verkäufer macht sich schon die Mühe, alle Bewertungen durchzulesen.

    Ich finde, dass mit den positiven und negativen Bewertungen war schon gut, nur sollte man sich besser gegen unberechtigte negative Bewertungen wehren können z. B. wenn ein Käufer meint, dass eine Woche Lieferzeit zu lange ist oder ein Verkäufer aus Rache negativ bewertet, wenn er berechtigt negativ bewertet wurde.
    Da müsste Ebay einhaken, aber das wird für Ebay ein lästiger Aufwand sein.
     
  7. beko333

    beko333 ROM

    Alles Theater, denn die Geschädigten sind fast immer die Käufer(weil Vorkasse)
     
  8. normalbürger

    normalbürger Viertel Gigabyte

    Wenn der Schutz genauso ist wie der Käuferschutz der nur auf dem Papier existiert, ist der nicht mal die Bits einer Meldung wert.
     
  9. hollandopa

    hollandopa Byte

    Hy,ich bin einmal gespannt wie sich Ebay verhalten wird wenn Probs auftreten.Ich glaube das geht so ab wie immer:Augen zu und durch.
    Opa
     
  10. hschalt

    hschalt Kbyte

    Eine einfache Maßnahme könnte die "Rache-Bewertungen" zwar nicht vollständig verhindern, jedoch zumindest stark erschweren:
    eBay müßte nur zwangsweise dafür sorgen, daß zuerst der Verkäufer eine Bewertung abgeben muß, bevor der Käufer seine Bewertung abgeben kann.
    Dies entspricht auch der Reihenfolge der Aktivitäten. Der Käufer zahlt mehr oder weniger pünktlich, und hat damit seinen Teil des Vertrages erfüllt. Erst dann verschickt der Verkäufer die Ware.
    Ich werde als Käufer ständig nicht nur von Verkäufern, sondern auch von eBay aufgefordert, eine Bewertung abzugeben, obwohl der Verkäufer noch keine Bewertung abgegeben hat.
    Aus Prinzig gebe ich in solchen Fällen keine Bewertung ab. Übrigens bin ich in 95% der Fälle sogar mit dem Verkäufer sehr zufrieden, es gibt zumindest in meinem Fall keinen Grund für irgendwelche Befürchtungen der Verkäufer.
     
  11. hschalt

    hschalt Kbyte

    Ich habe erst jetzt die anderen Beiträge gelesen, ich stimme kalweit 100%ig zu. Ergänzt werden sollte das Postident-Verfahren noch um die zwangsweise Angabe der Region eines Verkäufers, z. B. erste 3 Stellen der PLZ. Die Angaben wie Deutschland oder eBay-Land sind nicht hilfreich.
     
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